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Energieeffizientes Bauen und Sanieren

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Energieeffizientes Bauen und Sanieren - alles, was Sie wissen müssen

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Sie wollen Ihr Zuhause energieeffizient sanieren? Unser Ratgeber stellt Ihnen die wichtigsten Maßnahmen zur energetische Gebäudesanierung vor und hinterfragt diese kritisch.

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  • Umfangreicher Ratgeber zum Thema Energieeffizienz beim Bauen und Sanieren von Immobilien mit Überblick zu den aktuellen Hintergründen der Energiewende.
  • Wissenswertes über Förderung und Finanzierung durch KfW-Kredite. Welche Möglichkeiten existieren, um einen energieeffizienten Neubau oder eine Gebäudesanierung zu finanzieren?
  • Expertentipps und Tricks für die Praxis
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Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Wärmebild Energieverbrauch Die Energiewende ist seit Jahren in aller Munde und hat erhebliche Auswirkungen auf unseren Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Energieeinsparung, Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz sind dabei politisch und gesellschaftlich zentrale Themen. Das E-Book geht deshalb verschiedenen Fragen nach, z. B. wie Sie die eigenen Energiekosten am besten senken können oder bereits in der Planungsphase die spätere Baufinanzierung richtig berechnen.

Energieeffizienter Hausbau: welche Faktoren müssen in der Planungsphase berücksichtigt werden und welchen Einfluss hat die Bauphysik auf die Energieeffizienz?
Sie wollen Ihr Zuhause energieeffizient sanieren? Unser Ratgeber stellt Ihnen die wichtigsten Maßnahmen zur energetische Gebäudesanierung vor und hinterfragt diese kritisch.
Dank der rasanten technischen Entwicklung gibt es im Bereich der Gebäudeenergietechnik mittlerweile unzählige Möglichkeiten, auf effiziente Art und Weise den Heizungs-, Kälte-, Strom- und Lüftungsbedarf zu decken. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Gebäudetechnologien vor und beleuchten dabei die Vor- und Nachteilen.

Finanzierung: Welche Möglichkeiten existieren, um einen energieeffizienten Neubau oder eine Gebäudesanierung zu finanzieren? Welche Förderprogramme bestehen? Und wie hoch sind die Bauzinsen für solche Maßnahmen?

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Energetische Sanierung von Gebäuden Vor dem Hintergrund ambitionierter Klimaschutzziele werden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz seit Jahren massiv subventioniert. Der Anteil des Gebäudesektors am gesamtdeutschen Energieverbrauch beträgt rund 40 %, weshalb energieeffizientes Bauen und Sanieren mehr und mehr im Fokus der politischen Energiespar-Bemühungen steht.

Die konkreten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind jedoch keinesfalls unumstritten. Vor allem die massiv vorangetriebene Wärmedämmung von Gebäuden steht immer wieder in der Kritik. Häuser werden matratzendick mit teuren und ökologisch zweifelhaften Styroporplatten eingepackt, um den Wärmedurchgangskoeffizienten auf ein Minimum zu senken. Zwischen 2006 und 2013 wurden Dämmmaßnahmen in 3,4 Millionen Wohnungen mit einem Gesamtvolumen von 150 Milliarden Euro gefördert. Experten bezweifeln derweil, ob vom vielzitierten "Dämmwahn" neben den Herstellern von Dämmstoffen auch die Umwelt profitiert.

Energetische Sanierung von Gebäuden - ökologisch und ökonomisch sinnvoll?

Im Fokus der energetischen Betrachtung von Gebäuden steht vor allem der Aufwand zur Deckung des Wärmebedarfs. Neben der Erhitzung von Brauchwarmwasser zum Duschen oder Waschen muss auch das Heizungsnetz mit heißem Wasser versorgt werden. Im klassischen 90/70-Heizungsnetz wird das Wasser im Kessel auf eine Vorlauftemperatur von 90 °C erhitzt, gibt dann die Wärme an Verbraucher (Heizkörper) ab und fließt mit rund 70 °C zurück. Vor allem im Winter wird ein Großteil der erzeugten Wärme über Wände, Fenster, Türen sowie das Dach an die Umgebung abgegeben und geht verloren. Die meisten Maßnahmen im Rahmen energetischer Sanierungen zielen daher auf eine Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäudehülle ab, um die Energieverluste auf ein Minimum zu begrenzen.

ubventionierung von Dämmmaßnahmen Die Folgen der massiven staatlichen Subventionierung von Dämmmaßnahmen sind seit Jahren sichtbar. Überall in Deutschland werden alte Fenster durch neue mit Dreifachverglasung getauscht, Wände und Dächer mit Styropor oder Steinwolle gedämmt und veraltete Heizsysteme durch Brennwertkessel mit solarer Unterstützung ersetzt. Die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit der Dämmmaßnahmen ist in diesem Zusammenhang umstritten. Während die Dämmung des Dachs mit Kosten von bis zu 35 €/m² noch relativ günstig zu bewerkstelligen ist, schlägt die Außenwanddämmung schon mit bis zu 150 €/m² zu Buche. Der Austausch ganzer Fenster kostet sogar bis zu 400 €/m². Die finanzielle Amortisation umfassender Dämmmaßnahmen liegt bei heutigen Öl- und Gaspreisen in vielen Fällen bei mehr als 30 Jahren. Auch die energetische Amortisation, also die Zeit bis die eingesparte Energie der für die Herstellung der Dämmstoffe notwendigen Energie entspricht, liegt bei mehreren Jahren. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass viele der eingesetzten Dämmstoffe ökologisch bedenkliche Flammschutzmittel enthalten.

Sozialwissenschaftler machen zunehmend darauf aufmerksam, dass die Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen die Gentrifizierung ganzer Stadtteilen begünstigt. Eigentümer von Wohnungen nehmen energetische Modernisierungen zum Anlass, Miet- und Kaufpreise zu erhöhen. Die soziale Struktur von Stadtvierteln wird durch diesen Effekt signifikant verändert.

Das Niedrigenergiehaus

Nicht nur bei energetischen Sanierungen, sondern auch beim Neubau von Gebäuden muss eine immer striktere Gesetzgebung beachtet werden. Mit der Einführung des Energiesparhauses definiert der Gesetzgeber verschiedene Standards, die sich auf den maximalen Energieverbrauch von Gebäuden beziehen und gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) beim Bauen einzuhalten sind. Zu diesen Standards gehört unter anderem das Niedrigenergiehaus, welches in der derzeit gültigen Novellierung der EnEV eine wichtige Rolle spielt.

Das Niedrigenergiehaus ist dadurch definiert, dass es im Vergleich zu einem bestimmten Referenzhaus einen geringeren spezifischen Transmissionswärmeverlust von maximal 0,49 Watt pro Quadratmeter aufweist. Der Wärmeverlust durch Transmission hängt unmittelbar mit der Dämmung des Gebäudes zusammen. In Abhängigkeit des Flächen-Volumen-Verhältnisses dürfen Neubauten nach dem Niedrigenergiehaus-Standard zudem nur einen bestimmten Primärenergiebedarf aufweisen. Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) muss außerdem ein bestimmter Anteil des Wärmebedarfs aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden.

Neben dem Niedrigenergiehaus hat der Gesetzgeber weitere, nicht verpflichtende Standards definiert, deren energetische Anforderungen noch höher sind. Dazu gehören beispielsweise Passivhäuser, Nullenergiehäuser und Plusenergiehäuser. Alle Varianten haben gemeinsam, dass der Bau rund 5 bis 20 % teurer als bei einer konventionellen Bauweise ist. Die finanzielle und energetische Amortisation beträgt auch bei Neubauten mehrere Jahre. Im Vergleich zu energetischen Sanierungen ist die Berücksichtigung energetischer Standards bei Neubauten aber in den meisten Fällen sinnvoll.

Finanzielle Förderung durch KfW-Kredite

Finanzielle Förderung durch KfW-Kredite Um die ambitionierten Energiesparziele zu erreichen, hat der Gesetzgeber nicht nur verpflichtende Baustandards eingeführt, sondern subventioniert zahlreiche Maßnahmen darüber hinaus durch günstige Kredite oder beachtliche Zuschüsse. Mithilfe milliardenschwerer Förderprogramm werden Maßnahmen wie nachträgliche Dämmungen, Investitionen in regenerative Energietechnik oder der Austausch des alten Kessels gefördert.
Im Rahmen dieser Programme übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine tragende Rolle. Bei der energetischen Sanierung von Bestandsbauten können Privatpersonen gegen einen geringen Zinssatz KfW-Kredite in Höhe von bis zu 75.000 € aufnehmen. Einzelmaßnahmen werden mit Krediten von bis zu 50.000 € unterstützt. Bei der Modernisierung des Heizungssystems können zudem sogenannte Ergänzungskredite aufgenommen werden.

Wer mit der KfW energieeffizient sanieren möchte, kann nicht nur Kredite aufnehmen, sondern auch Investitionszuschüsse erhalten. Wer seine Gebäudehülle dämmt oder in ein modernes Heizungs- oder Lüftungssystem investiert, kann mit Zuschüssen von bis zu 18.750 € rechnen.
Im Laufe der Jahre 2006 bis 2013 hat der Bund auf diese Weise die energetische Sanierung von rund 3,4 Millionen Häusern finanziell unterstützt. Der Effekt dieser kostspieligen Bemühungen im dreistelligen Milliardenbereich ist derweil umstritten. Viele Experten sind der Meinung, dass die spezifischen CO2-Vermeidungskosten bei anderen Maßnahmen wie beispielsweise der energetischen Modernisierung von Braunkohlekraftwerken deutlich geringer sind.

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