Ein Energiepass für einen Hauskauf umfasst immer 5 Seiten. Zu Beginn ist die jeweilige Art des Ausweises angegeben.
Auf Seite 1 findest du wichtige Informationen rund um die Immobilie, wie etwa:
- Anschrift
- Baujahr
- primäre Energieträger für Warmwasser und Heizung
- bei einem Mehrfamilienhaus: Anzahl der Wohnungen
- bei neueren Objekten: Angaben zum Einsatz regenerativer Energien und zum Lüftungstyp
Seite 2 stellt wesentliche Kennzahlen grafisch dar. Die dort angeführte Farbskala zum Energiebedarf bzw. Energieverbrauch bspw. lässt sich wie ein Ampelsystem lesen:
- Grün: geringer Energiebedarf/-verbrauch (niedrige Energiekosten)
- Gelb: mittlerer Energiebedarf/-verbrauch (Optimierungspotenzial)
- Rot: erhöhter Energiebedarf/-verbrauch (hohe Energiekosten/teure Sanierungen notwendig)
2 Pfeile an der Farbskala weisen dem Haus eine bestimmte Energieeffizienz zu:
- Dabei steht der obere Pfeil für den Endenergiebedarf bzw. -verbrauch. Damit ist der Energiebetrag gemeint, den die Immobilie innerhalb eines Jahres braucht.
- Der untere Pfeil gibt den Primärenergiebedarf bzw. -verbrauch an. Hierunter ist der gesamte Energieaufwand zu verstehen, der für die Nutzung der benötigten Energie erforderlich ist.
Anhand der beiden Pfeile in Verbindung mit der Skala im Energieausweis kannst du nun rasch den energetischen Zustand des Wohngebäudes erkennen. Deswegen ist ein Energieausweis für Wohnungen und Häuser nicht nur für Kaufende sehr hilfreich, sondern auch für Mietende.
Übersicht der Energieeffizienzklassen
Ähnlich wie bei Elektrogeräten werden in Energieausweisen Immobilien in bestimmte Klassen eingeteilt. Hierbei gilt: Je geringer der Energiebedarf bzw. -verbrauch, desto besser ist die Energieeffizienzklasse beim Haus. Welche konkreten Werte sich hinter der jeweiligen Klasse im Energieausweis verbergen, kannst du folgender Tabelle entnehmen: