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Bauzinsen

Sie möchten ein Haus kaufen oder selbst bauen? Achten Sie auf die Bauzinsen! Die Zinsen für Baufinanzierungen bestimmen maßgeblich darüber, wie viel Sie für das Haus tatsächlich bezahlen müssen.

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Prognose: So entwickeln sich die Bauzinsen


Wie kann ich mir günstige Bauzinsen sichern?

Aufgrund der aktuelle besonders niedrigen Zinsen ist es sehr empfehlenswert, den Tilgungssatz an das günstige Zinsumfeld anpassen.

Statt der üblichen Anfangstilgung von einem Prozent sollte der Kreditnehmer nach Möglichkeit mindestens eine Tilgungshöhe von zwei, besser sogar drei Prozent wählen. Weil sich dadurch die gesamte Laufzeit des Darlehens verringert, spart er somit auch Zinskosten.

Zinsbindungszeitraum richtig wählen

In Hochzinsphasen ist eine kurze Sollzinsbindung ratsam, wenn schon bald mit sinkenden Zinsen zu rechnen ist. Die derzeitig extrem günstigen Kreditzinsen sollten sich Bauherren hingegen so lange wie möglich sichern, also mindestens 15 oder 20 Jahre. Das spart nicht nur Kosten, sondern bringt auch eine hohe Planungssicherheit mit sich.

Weil der Schuldenberg nach Ablauf der langen Zinsbindung schon stark verringert ist, kann der Kreditnehmer seine Rate so auch bei inzwischen gestiegenen Baukreditzinsen weiterhin problemlos bedienen.
Bauzinsen: Wie ist der aktuelle Stand?
Baufi24-Geschäftsführer Stephan Scharfenorth spricht in unserem Video über den aktuellen Stand der Bauzinsen und die mögliche Entwicklung.

Zinsen sichern mit Forward-Darlehen

Zinsen sichern mit Forward-Darlehen

Auch Verbrauchern, die sich noch in der Zinsbindungsphase befinden, bietet das aktuelle Finanzierungsniveau Chancen. Mit einem Forward-Darlehen können sie sich bis zu 60 Monate im Voraus die günstigen Anschlusszinsen reservieren lassen.

Für das Einfrieren der Zinsen verlangen die Anbieter gewöhnlich einen Zinsaufschlag von etwa 0,01 bis 0,03 Prozent. Dieser Prozentsatz fällt für jeden Monat an, den der Kreditnehmer den Vertrag im Voraus unterzeichnet hat.

Ein gutes Geschäft macht der Kunde eines Forward-Darlehens jedoch nur, wenn die Hypothekenzinsen zu Beginn der neuen Laufzeit dann auch wirklich gestiegen sind. Bleiben sie etwa gleich hoch oder sinken sogar weiter, hat er das Nachsehen.

Wer sich davor schützen möchte, kann ein Darlehen abschließen, das eine Kündigungsoption enthält. Diese gibt es allerdings nur gegen einen entsprechenden Zinsaufschlag (beispielsweise 0,3 Prozent). Damit erkauft sich der Darlehensnehmer das Recht, das Darlehen nach Auszahlung zu kündigen und auf ein günstigeres Darlehen umzusteigen, ohne eine Entschädigung zahlen zu müssen. So verringert er sein Risiko, aber auch entsprechend seine Gewinnchance.

Risiken überschaubar

Viele Verbraucher und Kreditnehmer sind auch noch Jahre nach der Finanzmarktkrise verunsichert und fragen sich, was passiert wenn die Bank pleite geht. Die Risiken sind allerdings überschaubar. In der Ansparphase schützen die Sicherungsfonds von Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken das Spargeld der Anleger. Bausparkassen sichern die Kundengelder ebenfalls mit einem Einlagensicherungsfonds ab. Sollte das Kreditinstitut in eine Schieflage geraten, nachdem der Kunde das Darlehen ausbezahlt bekommen hat, ändert sich für ihn ebenfalls kaum etwas.

Wird die Bank von einem neuen Besitzer oder Verwalter übernommen, muss er eventuell seine Rückzahlungen auf eine neue Kontonummer überweisen. Ansonsten steigt die neue Gesellschaft in den alten Vertrag ein und dieser bleibt gültig, solange der Kreditnehmer seine Raten zahlt. Unsicher ist, ob die neue Gesellschaft dem Kunden am Ende der Zinsbindungszeit eine Anschlussfinanzierung anbietet. Er sollte sich also gegebenenfalls rechtzeitig um eine weitergehende Finanzierung bei einer anderen Bank kümmern.

Risiken überschaubar