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Kleine Zinsen - große Wirkung

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Kleine Zinsen - große Wirkung


Im Moment liegen gute Darlehenszinsen bei etwa 5 Prozent im Jahr. "Was machen da schon 0,1 Prozent aus?", denken viele Bauwillige oder Hauskäufer, doch der Unterschied kann schnell einige Tausend Euro betragen. Dass aber dies gerade in Zeiten höherer Teuerungsraten auch den gewohnten Lebensstandard gefährden kann, ist ein erheblicher Nebeneffekt.

Viele Häuslebauer scheuen noch den Weg zu Onlinefinanzierern oder Onlinebrokern, um ihre Immobilie möglichst günstig zu finanzieren. Der Gang in die vertraute Hausbank ist schnell gemacht, und dass die Zinsen nicht selten 0,5 Prozent höher liegen als bei einem Angebot im Internet, scheint auf den ersten Blick ja nicht so schlimm. Doch täuscht dies. Da die Zinsen Hypothekenzinsen auf das Jahr berechnet werden, kommt schnell ein schönes Sümmchen zusammen. Wer beispielsweise eine Immobilie über 20 Jahre finanziert, was in der Regel üblich ist, verliert Geld, das unter Umständen an anderer Stelle fehlt. Nimmt der Häuslebauer einen Kredit von über 100.000 Euro auf, sind es bei nur 0,1 Prozent höheren Darlehenszinsen bereits 2.000 Euro, bei 200.000 Euro gar schon 4.000 Euro. Bei den gleichen Darlehenssummen und 0,5 Prozent höheren Zinsen beträgt die Summe schon 10.000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro. Unberücksichtigt bei dieser Rechnung sind Zinseszinseffekte. Wenn das eingesparte Geld gewinnbringend - gar in einen konservativen Fonds - angelegt wird, dann geht die Schere zwischen den Angeboten mit unterschiedlicher Zinshöhe noch deutlicher auseinander, schnell sind dann auch Summen von 10.000 Euro, selbst bei einem höheren Zins von nur 0,1 oder 0,2 Prozent, erreicht. Ebenso erhöht sich der Einsparungseffekt durch günstigere Zinsen, wenn das eingesparte Geld für die Tilgung eingesetzt wird. Doch auch wenn der Kreditnehmer das Geld nicht aktiv einsetzt, bietet es sich an, über diesen Weg beispielsweise eine Instandhaltungsrücklage aufzubauen.

Das obige Ergebnis macht deutlich, wie wichtig es ist, nicht das erste beste Angebot, sondern das tatsächlich das günstigste Angebot anzunehmen. Das bedeutet für den Bauherren: Finanzierungsangebote genau prüfen! Zudem sollten Bauherren, die sich für Angebote im Netz interessieren, klar sein, dass sie sich selbst ausführlich mit dem Thema Baufinanzierung auseinandersetzen müssen, da Sie bei Onlineanbietern keine Beratung in Anspruch nehmen können.. Doch auch der Berater der Hausbank kann nicht für unabhängige Informationen garantieren, da er seiner Bank verpflichtet ist. Dies hat nicht selten auch Auswirkungen über die Finanzierung hinaus. Viele Bankberater bieten gleich die nötigen Versicherungen mit an. Das fängt bei einer Risikolebensversicherung an und geht über Bau(haftpflicht)versicherungen zur Wohngebäudeversicherung. Und auch diese Versicherungen sind nicht immer die günstigsten oder besten, da Banken oder auch Bausparkassen mit den unterschiedlichsten Produktpartnern zusammenarbeiten. Der richtige Weg besteht also darin, sich über einschlägige Bücher oder Internetseiten das fehlende Wissen zu beschaffen. Besonders wichtig dabei ist, die richtige Darlehenshöhe zu ermitteln. Diese Punkt finden Sie auch bei Baufi24 im Baufijournal. Dann sollte auch der Vertragsabschluss über das Netz keinerlei Schwierigkeiten bereiten.

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