Die Höhe des Sollzinses wirkt sich unmittelbar auf die Kosten der Immobilienfinanzierung aus. Ob ein Baudarlehen insgesamt günstig ist, hängt aber ebenso vom anfänglichen Tilgungssatz ab. Schließlich reduzierst du deine Kreditschuld nicht über die Zinsen, sondern allein über die Tilgungen. Die genaue Höhe der Zinszahlungen, die für Darlehensnehmer/-innen Kosten darstellen, richtet sich dabei nach dem festgelegten Zinssatz sowie der Restschuld.
Beim Annuitätendarlehen zahlst du monatlich gleiche Raten, die einen Zins- und Tilgungsanteil enthalten. Weil höhere Tilgungen die verbleibende Darlehensschuld rascher senken, fällt die Zinsbelastung über die Gesamtlaufzeit geringer aus. Zudem verkürzt sich die Zeitspanne, bis der Immobilienkredit zurückgeführt ist. So ist das Eigenheim schneller abbezahlt. Eine größere Tilgungsrate ist daher vorteilhaft. Experten und Expertinnen raten zu einem anfänglichen Tilgungssatz von mindestens 2 bis 3 Prozent.
Mit einem Wert von etwa drei oder vier Prozent reduzieren Hauskäufer/-innen die Gesamtzinskosten noch stärker und sind entsprechend schneller schuldenfrei. Bedenke allerdings bei diesem Tipp für die Baufinanzierung, dass eine höhere Tilgungsquote die monatliche Darlehensrate steigen lässt. Deshalb ist es wesentlich zu wissen, wie hoch die persönliche Rate maximal sein darf. Mit dem Baufi24 Tilgungsrechner kannst du verschiedene Szenarien durchspielen und prüfen, wie unterschiedliche Tilgungsraten deine Finanzierung verändern.