Welche Kosten kommen beim Hauskauf auf mich zu?

Welche Kosten entstehen beim Hauskauf?

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Kurz erklärt

Beim Kauf eines Hauses fallen als Nebenkosten die Grunderwerbsteuer sowie Kosten für Notar, Grundbucheintrag und eventuell einen Makler an. Dazu kommen die Kosten der Kreditfinanzierung, also Zins und Tilgung. Nicht vergessen werden dürfen Ausgaben für die Renovierung oder Instandhaltung.

In diesem FAQ:

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Welche Kosten entstehen beim Hauskauf?

Wer eine Immobilie kauft, muss nicht nur den Kaufpreis für das Haus aufbringen, sondern auch einige Nebenkosten finanzieren. Unmittelbar mit dem Kauf verbunden sind die Grunderwerbsteuer sowie die Gebühren des Notars und des Grundbuchamts.

Über die Höhe der Grunderwerbsteuer darf seit einigen Jahren jedes Bundesland frei entschieden. Das führt zu erheblichen Unterschieden, die sich von 3,5 Prozent (beispielsweise in Bayern und Sachsen) bis zu 6,5 Prozent (Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen) erstrecken. Die genauen Kosten des Notars sowie des Grundbuchamts liegen bei insgesamt rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Handelt es sich um einen unkomplizierten Kaufvertrag, können die Gebühren etwas niedriger ausfallen.

Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hauskauf?

War zwischen Ihnen und dem Verkäufer der Immobilie ein Makler zwischengeschaltet, gilt es, die Maklerprovision einzuplanen. Die Höhe der Provision des Maklers ist nicht gesetzlich geregelt und hängt von der Marktsituation ab. Sie bewegt sich zwischen 3 und 7,14 Prozent, wobei sie selten niedriger als sechs Prozent ausfällt. In attraktiven Ballungsräumen kann der Makler mehr verlangen als in strukturschwachen Gebieten. In einigen Bundesländern teilen sich der Käufer und der Verkäufer die Maklerkosten hälftig, dazu zählen Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Zu diesen Pflichtkosten können weitere Ausgaben auf Sie zukommen. Kaufen Sie eine gebrauchte Immobilie, müssen Sie meist renovieren oder Instandhaltungskosten einplanen. Ein Bauingenieur kann vorab für Sie schätzen, mit welchen Kosten Sie im Einzelnen rechnen müssen.

Selbst ein Neubau führt oft zu zahlreichen Nebenkosten, sogar bei schlüsselfertiger Bauweise. Sie wollen einen Garten anlegen, brauchen einen Briefkasten und haben vielleicht noch keine Antenne auf dem Dach. Denken Sie daran, dass ab dem Kauf laufende Kosten für Grundsteuer, städtische Gebühren, Versicherungen und eventuell einen Hausmeister oder Verwalter anfallen.

Wie teuer ist eine Immobilienfinanzierung?

Nehmen Sie für die Immobilienfinanzierung ein Darlehen auf, müssen Sie die Kosten für Zinsen und Tilgung einplanen. Um den Kredit mit einer Grundschuld abzusichern, benötigen Sie eine Bewertung der Immobilie. Die Darlehensrate aus Zins und Tilgung stellt für viele Jahre eine monatliche Belastung dar und muss daher gut eingeplant werden.

Vergleichen Sie die Zinsangebote verschiedener Banken und lassen Sie sich von einem Experten bei Baufi24 beraten. Durch den Anteil Ihres Eigenkapitals an der Finanzierung und die Laufzeit des Darlehens können Sie die Höhe der Hypothekenzinsen beeinflussen.

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