Wie lange dauert eine Baufinanzierung?

Wie lange geht eine Immobilienfinanzierung?

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Kurz erklärt

Mit dem Kauf einer Immobilie entsteht eine langfristige Verpflichtung. Der zugehörige Kredit läuft in der Regel zwischen 10 und 35 Jahren, abhängig vom vorhandenen Eigenkapital. Nach dem Ende der Zinsbindung schließt sich im Regelfall eine Anschlussfinanzierung an.

In diesem FAQ:

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Wie lange dauert eine Baufinanzierung?

Der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Sie stecken nicht nur ihr mühsam Erspartes in die Immobilienfinanzierung, sondern verschulden sich zudem. Damit die monatliche Belastung gut zu stemmen ist, laufen Immobilienkredite recht lang.

Über einen Zeitraum von 10 bis 35 Jahren lässt sich schwer prognostizieren, wie sich die berufliche und gesundheitliche Situation entwickelt. Daher hilft eine konservative Planung, bei der sich die Hauskäufer nicht übernehmen. Auch das Lebensalter spielt bei der Entscheidung eine Rolle. Nach dem Renteneintritt haben Sie weniger Geld zur Verfügung als während Ihrer Berufstätigkeit. Daher läuft zu diesem Zeitpunkt der Hauskredit im Idealfall nicht mehr lange.

Was passiert am Ende der Zinsbindungsfrist?

Wer eine hohe Menge Eigenkapital besitzt und über ein stattliches Einkommen verfügt, kann ein Volltilgerdarlehen abschließen. Diese Variante ist aber eher die Ausnahme und die meisten Menschen entscheiden sich für einen Standardkredit mit fester Verzinsung. Die Höhe der Zinsen ändert sich dann bis zum Ende der Sollzinsbindung nicht.

Die Zinsbindung beträgt meist zehn Jahre. Im Anschluss bleibt eine Restschuld, für die der Käufer üblicherweise eine Anschlussfinanzierung abschließt. Diese kann er bei der gleichen Bank in Anspruch nehmen oder er kann zu einem Wettbewerber gehen. Hat er zum Ende der Zinsbindung fristgerecht gekündigt, fällt auch keine Vorfälligkeitsentschädigung an.

Welche Rolle spielt die Tilgungsrate für die Laufzeit?

Wie lange eine Baufinanzierung insgesamt läuft, hängt von verschiedenen Komponenten ab. Je niedriger der Kaufpreis der Immobilie und je höher das vorhandene Eigenkapital, desto kürzer kann finanziert werden. Auch die Höhe der Tilgungsrate beeinflusst die Laufzeit der Baufinanzierung. Ist es Ihnen möglich, statt der üblichen zwei Prozent Ihre Tilgungsrate auf vier Prozent zu erhöhen, halbiert sich die Laufzeit des Darlehens. Sind die Hypothekenzinsen niedrig, sollte die anfängliche Tilgungsrate möglichst hoch vereinbart werden und der Vertrag Sondertilgungen zulassen.

Entwickelt sich die finanzielle Situation durch ein Erbe, einen Lottogewinn oder eine kräftige Gehaltserhöhung positiver als gedacht, nutzen die Kreditnehmer zunächst sämtliche Sondertilgungen aus. Abhängig von der Höhe der verbleibenden Restschuld am Ende der Sollzinsbindung, läuft die Baufinanzierung für einige Jahre weiter. Bezüglich der Länge ist auch hier wieder die Tilgungsrate der entscheidende Hebel, insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen.

Der Einfluss von Sollzins und Tilgungsrate lässt sich leicht mit einem Baufinanzierungsrechner veranschaulichen. Der Vermittler für Immobilienfinanzierungen Baufi24 bietet kostenfrei im Internet einen Zinsrechner an. Dort können Sie unkompliziert die Eckdaten Ihrer Finanzierung eingeben und schrittweise an den genannten Stellschrauben drehen. Sie erkennen schnell, welchen Einfluss der Kreditzins und die Tilgungsrate auf die Laufzeit Ihrer Finanzierung haben.

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