Wie lange zahlt man Bereitstellungszinsen?

Was sind Bereitstellungszinsen?

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Kurz erklärt

Bereitstellungszinsen stellt die Bank als Gebühr für jene Teile des Darlehens in Rechnung, die sie dem Käufer zugesichert, aber noch nicht ausgezahlt hat. Beim Bau eines Hauses entrichtet der Käufer üblicherweise Teilzahlungen für die einzelnen Bauabschnitte.

In diesem FAQ:

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Was sind Bereitstellungszinsen?

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, braucht in aller Regel einen Immobilienkredit. Erwirbt der Käufer eine gebrauchte Immobilie, verhandelt er den Termin der Übergabe mit dem Verkäufer. Zu diesem Zeitpunkt wird dann üblicherweise auch der Kaufpreis fällig. Mitunter ziehen sich die Verhandlungen jedoch hin und der Käufer hat bereits den Kreditvertrag abgeschlossen. Mit der fest vereinbarten Zusage kann die Bank Bereitstellungszinsen in Rechnung stellen. Weitere Gründe für Verzögerungen bei der Abwicklung können auf eine verzögerte Umschreibung im Grundbuch zurückzuführen sein.

Die Kreditauszahlung nach Baufortschritt

Beim Bau einer Immobilie fallen meist Teilzahlungen nach Baufortschritt an. Somit beantragt der Käufer zwar den Baukredit in voller Höhe, beansprucht ihn aber erst nach und nach. Da die Bank oder Bausparkasse dem Käufer das Darlehen bereits fest zugesichert hat, stellt sie auf den noch nicht abgerufenen Teil Bereitstellungszinsen in Rechnung. Diese werden auch als Gebühr oder Bereitstellungsprovision bezeichnet. Die Bereitstellungszinsen fallen in aller Regel nicht ab Tag 1 an, zunächst bietet die Bank eine bereitstellungsfreie Zeit. Die Höhe der Bereitstellungszinsen legen die einzelnen Banken individuell fest. Ein kritischer Vergleich zwischen den Angeboten lohnt sich, denn hohe Bereitstellungszinsen können ein scheinbar günstiges Darlehen enorm verteuern.

Wie teuer sind Bereitstellungszinsen?

Selbst in Zeiten niedriger Zinsen können sich die Bereitstellungszinsen auf bis zu drei Prozent belaufen. Wir wollen die Berechnung mit einem Beispiel verdeutlichen: Sie beantragen einen Kredit über 120.000 Euro. Ihre Bank bietet eine bereitstellungszinsfreie Zeit von drei Monaten und berechnet anschließend drei Prozent Bereitstellungszinsen. Nun verzögert sich die Fertigstellung des Hauses um ein Jahr und Sie müssen die Bereitstellungszinsen für neun Monate bezahlen. Über den Zeitraum von neun Monaten kommen immerhin 2700 Euro zusammen, ein Betrag, der in Teppichböden besser angelegt wäre. Eine andere Bank bietet ein ganzes Jahr bereitstellungszinsfreie Zeit, sodass Sie dort im Beispielfall keine Bereitstellungszinsen einplanen müssten.

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