Den Hauskredit gegen Arbeitslosigkeit abzusichern ist nicht nur möglich, sondern zudem sehr empfehlenswert. Es gibt spezielle Versicherungsprodukte, die genau für dieses Risiko entworfen wurden. Eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit soll die Ratenzahlungen übernehmen, wenn du unverschuldet deinen Job verlierst.
Was bringt eine Restschuldversicherung?
Die Restschuldversicherung wird oftmals direkt beim Abschluss der Baufinanzierung angeboten. Sie springt ein, wenn der/die Kreditnehmer/-in verstirbt, arbeitsunfähig wird oder unverschuldet arbeitslos wird. Im Falle der Arbeitslosigkeit übernimmt die Versicherung für einen festgelegten Zeitraum die monatlichen Kreditraten.
Die Leistung ist jedoch fast immer zeitlich befristet, meistens auf 12 bis maximal 24 Monate. Zudem gibt es oft eine Wartezeit von sechs Monaten nach Vertragsabschluss, in der noch kein Schutz besteht, sowie eine Karenzzeit nach Eintritt der Arbeitslosigkeit. Sie schützt davor, dass bei einem kurz- bis mittelfristigen Jobverlust sofort die Ersparnisse aufgebraucht werden müssen oder die Bank mit Kündigung droht.
Was bringt eine Arbeitslosenversicherung?
Eine private Versicherung gegen Arbeitslosigkeit kann auch unabhängig vom Kreditvertrag abgeschlossen werden. Sie zahlt im Versicherungsfall eine monatliche Rente in vereinbarter Höhe. Diese Versicherung kann genutzt werden, sobald eine unverschuldete betriebsbedingte Kündigung vorliegt.
Die Leistung ist meistens ebenso auf zwölf Monate pro Leistungsfall befristet. Sie schützt dich effektiv, indem sie die finanzielle Lücke zwischen dem gesetzlichen Arbeitslosengeld und deinem gewohnten Nettoeinkommen schließt. So kannst du deinen Hauskredit vorerst retten, da die Haushaltskasse nicht stark ins Minus rutscht.