Eine Niedrigzinsphase beschreibt einen Zeitraum mit sehr geringen Zinsen. In einer solchen Phase liegt das Zinsniveau (deutlich) unter den sonst üblichen Zinsen am Markt. Die letzte lange Zeitspanne mit Niedrigzinsen erstreckt sich von 2008 bis Ende 2021, Anfang 2022. Grundsätzlich haben niedrige Zinsen geringere Kosten für Kredite zur Folge. Du kannst also Geld sparen, wenn du in einer Niedrigzinsphase eine Immobilie finanzierst.
Allerdings wirken sich Niedrigzinsen nicht nur auf Kredite aus. Für Sparerinnen und Sparer spielen sie ebenfalls eine entscheidende Rolle. Denn durch Niedrigzinsen reduzieren sich die Zinszahlungen auf Sparguthaben. Aus diesem Grund investieren in Niedrigzinsphasen mehr Menschen in riskantere Anlagen, bspw. in Aktien.