Die meisten Eigentümer/-innen beantworten diese Frage inzwischen mit Ja. In einer Umfrage der KSK-Immobilien unter rund 500 Eigentümer/-innen mit Verkaufsabsicht in den kommenden drei Jahren würden etwa zwei Drittel einen Immobilienmakler bzw. eine Immobilienmaklerin beauftragen. Fast 70 Prozent von ihnen wären auch bereit, die Provision zu zahlen.
Die drei wichtigsten Ziele der Befragten waren dabei immer dieselben:
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ein attraktiver Verkaufspreis
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eine schnelle Abwicklung
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möglichst wenig eigener Aufwand, zum Beispiel wenige Besichtigungstermine
Genau diese drei Ziele geraten beim Verkauf leicht in Konflikt. Ein hoher Preis kostet Zeit, ein schneller Verkauf kostet oft Geld, und beides zusammen kostet Nerven. Makler/-innen lösen diesen Konflikt nicht durch Zauberei, sondern durch Marktdaten, Erfahrung und einen professionellen Prozess.
Der Markt verzeiht Fehler nicht mehr
Die Zeiten, in denen sich fast jede Immobilie fast von allein verkaufte, sind vorbei. Nach dem GREIX-Kaufpreisindex lag die durchschnittliche Vermarktungsdauer im ersten Quartal 2026 bei 90 Tagen für Eigentumswohnungen und 91 Tagen für Einfamilienhäuser, in beiden Segmenten leicht höher als im Quartal davor. Käufer/-innen vergleichen länger, verhandeln härter und prüfen genauer.
Wie groß der Abstand zwischen Wunsch und Wirklichkeit sein kann, zeigt eine Auswertung von Sprengnetter und ImmoScout24: In den acht größten deutschen Städten lagen die tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Juni 2025 zwischen 3,6 Prozent (Leipzig) und 10 Prozent (Hamburg) unter den Angebotspreisen.