Nachhaltiges Bauen ist kein geschützter Begriff für ein einzelnes Merkmal, sondern ein ganzheitliches Konzept, das drei fundamentale Säulen miteinander verknüpft:
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Ökologische Dimension: Die ökologische Dimension zielt darauf ab, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Das bedeutet für dich, dass du den Einsatz von Primärenergie minimierst und stattdessen auf regenerative Quellen setzt. Wenn du ökologisch bauen willst, achtest du darauf, dass dein Haus CO2 speichert, anstatt es durch energieintensive Zementproduktion in die Atmosphäre zu blasen.
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Ökonomische Dimension: Die ökonomische Dimension verwirft die Sichtweise beim Hausbau planen, dass nur der günstigste Erstellungspreis zählt. Nachhaltigkeit bedeutet hier eine Optimierung der Lebenszykluskosten, und ein Gebäude wird über 50, 80 oder sogar 100 Jahre betrachtet.
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Soziale Dimension: Die soziale Dimension stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Ein Haus ist erst dann nachhaltig, wenn es die Gesundheit aller Bewohner/-innen schützt. Das betrifft zum Beispiel den Schallschutz, die thermische Behaglichkeit, die Barrierefreiheit für das Alter und die Vermeidung von Ausgasungen durch chemische Klebstoffe oder Lacke.
Der konventionelle Bau fokussiert sich hingegen oft auf Standardlösungen: Beton, Stahl und Polystyrol-Dämmung (Styropor). Diese Stoffe sind zwar in der Anschaffung günstig, verursachen aber bei der Herstellung enorme Mengen CO2. Zudem sind sie oft "Verbundbaustoffe", die miteinander verklebt werden.
Die Nachhaltigkeit erstreckt sich durch alle Phasen des Hauses. Bei der Errichtung achtest du auf regionale Lieferketten und während der Nutzung sparst du Energie durch moderne Technik. Ein nachhaltiges Gebäude ist zudem so konstruiert, dass alle Materialien sortenrein getrennt und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.