Baufinanzierung bei negativer Schufa

 

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Baufinanzierung mit negativen SCHUFA-Einträgen

Ein schlechter Score, negative Einträge in der Schufa oder auch eine drohende Zwangsversteigerung erschweren den Abschluss einer Immobilienfinanzierung erheblich. Sofern jedoch die wichtigen Parameter stimmen, bieten sich auch in diesen Fällen Finanzierungsmöglichkeiten an.

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Baufinanzierungen bei schlechter SCHUFA

Nicht wenige Kreditnehmer, die ein Haus bauen oder kaufen wollen, haben keine „weiße Weste“. Die durch die Schufa ermittelte Bonität zeigt, dass sie auf nicht bezahlten Schulden sitzen. Aufgrund dessen bekommen die Kreditwilligen dann Probleme, überhaupt Fremdkapital für eine Immobilie aufzunehmen, und dies, obwohl manch einer durchaus dazu in der Lage ist.

Das Problem negativer SCHUFA-Eintrag

Wer einen negativen Schufa-Eintrag hat, der hat auch große Schwierigkeiten ein Kreditinstitut zu finden, das eine Baufinanzierung übernimmt. Für eine schlechte Schufa-Bewertung reicht es häufig schon aus, wenn beispielsweise Rechnungen von Telefongesellschaften nicht bezahlt sind. Dies geschieht selbst dann, wenn Rechnungen strittig sind, das heißt, die Rechtmäßigkeit zunächst noch außergerichtlich oder gerichtlich geklärt werden muss. Und: Die Schufa-Einträge bleiben selbst dann bestehen, wenn die Rechnungen bereits bezahlt sind, und zwar drei Jahre lang. Etwas besser sieht es aus, wenn die schlechte Bonität aufgrund eines Fehlers entstanden ist. Um fehlerhafte Eintragungen bei der Schufa aufzuspüren, hat jeder Verbraucher das Recht, einmal im Jahr seine Eintragungen überprüfen zu lassen. Fehler passieren immer mal – da gibt es falsche Meldungen, die übernommen werden, oder Eintragungen, die nicht getilgt wurden. Sind die Fehler korrigiert, so besteht natürlich die Chance, an eine herkömmliche Baufinanzierung heranzukommen.


Finanzierungen sind bei adäquaten Vorraussetzungen möglich

Um auch bei gestörter Bonität eine Finanzierung zu bekommen, gibt es einige Voraussetzungen zu erfüllen: Zunächst muss der Kreditnehmer über ein ausreichendes und dauerhaftes Einkommen verfügen. Außerdem ist eine werthaltige Immobilie unerlässlich. Auch sollte eine Portion Eigenkapital vorhanden sein, damit die Immobilie finanzierbar bleibt. Selbstverständlich wird auch bei dieser Finanzierung eine Eintragung ins Grundbuch vorgenommen. Ausgeschlossen sind allerdings Finanzierungen, wenn ein Kreditnehmer bereits eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat oder gar eine Verbraucherinsolvenz vorliegt. Im Klartext: Wer schon bisher Schwierigkeiten hatte, seine Kredite ordnungsgemäß zu bedienen, der wird auch auf diesem Wege kaum eine Chance haben, eine Finanzierung zu generieren.

Meistens springen ausländische Banken in die Bresche und bieten eine Baufinanzierung an. Der Grund: In den Heimatländern haben Schufa-Einträge eine wesentlich geringere Bedeutung bei der Finanzierung. Es gelten dort andere Bedingungen bezüglich der Kreditvergabe. Allerdings sollte der Kreditinteressent darauf achten, dass die Anbieter aus dem Euroraum kommen. Denn sonst droht ein weiteres Problem: das Fremdwährungsrisiko. So kann sich im schlimmsten Fall eine Finanzierung deutlich verteuern. Dies Risiko lässt sich zwar über Fremdwährungsbonds wieder abmildern, jedoch ist trotzdem eine Verteuerung der Finanzierung nicht völlig ausgeschlossen.

Teurer wird die Finanzierung bei Sonderkrediten in jedem Fall. Die Bauzinsen liegen deutlich über dem normalen Niveau in Deutschland. Da die Kreditgeber die Sonderkredite häufig als zweitklassig einstufen sind Zinsaufschläge bis zu rund 3 Prozent möglich. Daher lohnen sich die Baukredite auch nur, wenn eine Finanzierung relativ kurzfristig realisiert werden muss oder aber nur ein kleiner Kreditrahmen benötigt wird, sodass die hohen Bauzinsen nicht so ins Gewicht fallen. Nach Ablauf der Zinsbindung und unter der Voraussetzung, dass keine negativen Schufa-Einträge vorliegen, besteht die Chance wieder auf eine herkömmliche Anschlussfinanzierung zurückzugreifen. Wer noch länger Zeit hat, sollte die negativen Schufa-Einträge eher aussitzen.


Fazit

Die Sonderkredite sind nur etwas für Kreditwillige, die aufgrund einer Sondersituation wie negative Schufa-Einträge eine andere Form der Finanzierung wahrnehmen müssen. Aber Achtung! Von marktschreierischen Zeitungs- oder Internetangeboten ist abzuraten. Diese Angebote sind meist völlig überteuert, und nicht selten geht es den Anbietern hauptsächlich um das Abschöpfen von hohen Bearbeitungskosten.
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