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Pflichten bei Eigenleistungen am Bau

Wer beim Bau eines neuen Hauses oder der Sanierung beziehungsweise Modernisierung von Altbauten Geld sparen möchte, kann durch Eigenleistung eine Vielzahl handwerklicher Tätigkeit erbringen. Natürlich ist Voraussetzung, dass ein gewisses handwerkliches Geschick vorhanden ist. Aber auch Tätigkeiten, wie das zur Hand gehen bei den Facharbeitern kann schon eine Menge an Arbeitskosten sparen. Wichtig ist, dass gerade ungeübte Bauherren oder Helfer langsam bei der Mitarbeit beginnen. Da viele Menschen heute kaum körperlich schwere Arbeit gewöhnt sind, kann es sonst dazukommen dass Rückenschmerzen oder auch Gliederschmerzen sich einstellen. Um dem vorzubeugen, sollte man vor der Mitarbeit Lockerungsübungen durchführen. Einen Muskelkater und den Besuch beim Arzt kann man sich so ersparen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, die hier genannt werden muss, ist die versicherungsrechtliche Pflicht. Bauherren sind verpflichtet durch eine entsprechende Versicherung alle Helfer und Person, die am Bau beteiligt sind abzusichern. Sollten Unfälle und dadurch Kosten entstehen, so trägt die Versicherung diese. Unfälle am Bau gehören neben Unfällen, die im Bereich der Forst passieren zu den Kosten intensivsten und schwersten. Gerade wenn es zu unfallbedingten Verdienstausfällen kommt, kann es sich um immense Summen handeln. Bauherren sind dazu aufgerufen Belehrungen zum Thema Arbeitsschutz durchzuführen, auf deren Einhaltung obliegen dem Bauherren. Neben sicherer Kleidung (Stahlkappenschuhe z.B.), muss auch darauf geachtet werden, dass kein Alkohol getrunken wird. Kommt es zu einem Unfall werden die Ermittler auf jeden Fall sämtliche dieser Punkte untersuchen. Sind Nachlässigkeiten nachweisbar verliert der Bauherr den Versicherungsschutz und muss die Kosten alleine tragen.

Auch, die im Verlauf der Mitarbeit aufgestellten Rüstungen und Bausicherung, müssen den Vorschriften entsprechen. Welche Anforderungen gestellt werden gibt die Bauvorschriften verbindlich an. So ist die Baustelle ausreichend zu kennzeichnen und Warnhinweisen sind deutlich sichtbar anzubringen. Gerade die Gefahr, die durchspielende Kinder ausgehen kann sollte jeden Bauherren zu Sicherheitsbewusstsein drängen. Bauzäune müssen sicher verschließbar sein und das Areal vollständig eingrenzen. Auch elektrische Anlagen, wie der Baustromkasten oder andere Stromverteiler müssen sicher und ungefährlich sein. Defekte Kabel oder Zuleitung müssen umgehend vom Fachmann repariert werden, noch bevor ein Schaden passieren kann.

Was im Bereich der Erdarbeiten für den Bauunternehmer gilt, ist auch für private Helfer verbindlich. So können Grabungen nur an Stellen gemacht werden, an denen mithilfe von Karten keinerlei Kabel oder Leitungen vermutet werden. Dies ist besonders wichtig, da heute sehr viele Stromleitungen unter der Erde verlaufen. Sollte dennoch ein Kabel beschädigt worden sein, ist umgehend das verantwortliche Unternehmen zu benachrichtigen. Auf keinen Fall soll versucht werden den Schaden selber zu beheben. Wer all diese Punkte beachtet und für Ordnung auf seiner Baustelle sorgt, wird durch seine Mitarbeiter oder der Hilfe anderer Person viel Geld sparen können. Dazu kommt noch, dass das Richtfest ein unvergessliches Erlebniswelt.