Teilen auf LinkedIn Teilen auf Pintrest Teilen auf Xing Teilen auf Google Plus Teilen auf Twitter Teilen auf X Per Email versenden
Sie sind hier:
Bewertung des Artikels:
4.8/5. Bewertung basierend auf 28 Kundenstimmen.

Immobilienmarkt Essen/Gelsenkirchen/Bottrop

Immobilienmarkt Essen/Gelsenkirchen/Bottrop - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Essen/Gelsenkirchen/Bottrop

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Essen/Gelsenkirchen/Bottrop

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Die größte Stadt des mittleren Ruhrgebiets ist Essen mit 573.917 Einwohnern (30.06.2014), gefolgt von Gelsenkirchen mit 257.850 und Bottrop mit 115.320 Einwohnern.

Essen


Essen ist der Inbegriff des Ruhrpotts. Hier begann der rasante Aufstieg zum wichtigsten Industrie- und Bergbauzentrum Europas. Verbunden ist die Entwicklung mit dem Namen der Familie Krupp. Heute sind nicht mehr Bergbau und Schwerindustrie die wirtschaftlichen Standbeine von Essen, vielmehr prägen andere vor allem Dienstleistungsbranchen die Stadt. Hochtief, Aldi-Nord, RWE, ThyssenKrupp, Deichmann, Evonik und viele andere Unternehmen haben hier ihren Hauptsitz. Außerdem ist die Stadt auch ein bedeutender Medien- und Einzelhandelsstandort. Kulturell herausragend sind das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche-Zollverein und das Folkwang Museum.

Immobilienmarkt allgemein


Essen ist geprägt durch die Demografie, lebten vor gut 50 Jahren noch 730.000 Menschen hier, so sank die Zahl auf heute gut 570.000. Die Bevölkerung gilt als eher überaltert. Dennoch dürfte der Schwund an Bewohnern sich nicht mehr ganz so rasant fortsetzen. Es verlassen inzwischen immer weniger Einwohner die Stadt, sodass nach dem Tiefstand 2013 sogar ein leichter Zuwachs zu verzeichnen ist. Gingen noch vor einigen Jahren Berechnung der Stadt Essen oder der Bertelsmann-Stiftung von einem weiteren Rückgang bis zum Jahre 2015 auf rund 540.000 Einwohner aus, so scheint momentan die Entwicklung aufgehalten zu sein. Zwar ist die Arbeitslosenquote mit mehr als 13% noch hoch, aber Essen hat gleichzeitig auch eine hohe Bruttowertschöpfung pro Person.

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung herrscht in Essen allgemein keine Wohnungsnot. Für Erwerbstätige mit gutem Einkommen gibt es hier allerdings keine große Auswahl an schönen Objekten. Insoweit ist der Markt zweigeteilt, in den beliebten Lagen fehlt es an Wohnraum, daher ist Essen auch die Stadt mit der höchsten Neubautätigkeit im Revier. Laut Gutachterausschuss der Stadt Essen wurden im letzten Jahr 4.672 Grundstücksverkäufe beurkundet, die Mehrzahl davon neue Wohnimmobilien oder zur Wohnbebauung geeignete Grundstücke. Insgesamt erhöhte sich der Grundverkauf um 3 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Für mehr rund 1,1 Mrd. Euro wechselten im Jahr 2013 Immobilien den Eigentümer. Auf den ersten Blick eine sehr hohe Zahl, Nürnberg - rund 70.000 Einwohner kleiner - hatte im selben Zeitraum einen Immobilienumsatz jedoch einen Umsatz von 1,5 Mrd. Euro. Die Zahl der Eigentümerwechsel bei Wohnimmobilien betrug 2.059, der höchste Wert der letzten Jahre. Der Durchschnittspreis für eine Wohnimmobilie in Essen liegt bei einem Median von rund 250.000 Euro.

Die beliebtesten Wohnviertel Essens liegen praktisch alle südlich der Innenstadt. Gerade Menschen mit einem höheren Einkommen zieht es dort hin. Und: Hier liegt auch das einzige, wirkliche Nobelwohnviertel des Ruhrgebiets im Stadtteil Bredeney, wo Villa Hügel und der Baldeneysee nicht weit sind, ist es besonders teuer. Im Norden Essens ist es hingegen günstig, genügend Wohnraum ist vorhanden, allerdings fehlt hier das Grün und das Wasser des Südens. Die Stadt verfügt über zahlreiche bebaute und unbebaute Grundstücke, die über die Homepage der Stadt angeboten werden. Weitere Information hält die Geschäftsstelle für Grundstücksverkehr bereit.

Essens Zentrum


Innenstadt inklusive der verschiedenen Viertel (West, Süd, Südost, Nord), Frillendorf, Huttrop

In diesem Bereich befinden sich die wichtigsten Einkaufsstraßen, die öffentlichen Gebäude, der Hauptbahnhof und Reste der Altstadt. Es ist der kleinste der Essener Stadtbezirke. Wer hier wohnt, der liebt das urbane Leben mit seiner großen Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants und Kneipen. In diesem Stadtbezirk findet man vorwiegend mittlere Wohnlagen, die im Südostviertel oder im Univiertel auch gehoben sein können, die Letztgenannten sind auch die beliebtesten Viertel zum Wohnen im Innenstadtbereich. Direkt in der City gibt es kaum Häuser für Selbstnutzer, lediglich in Frillendorf oder Huttrop gibt es sehr wenige Angebote. Großzügige Häuser können dann schon mal mehr als 1. Mio. Euro kosten, ansonsten bewegen sich die Preise um 300.000 Euro. Deutlich mehr Offerten gibt es bei Eigentumswohnungen. Durchaus günstige Angebote ab rund 800 Euro/qm sind schon möglich im oberen Preissegment, in schönen Wohnstraßen geht der Preis schon mal Richtung 3.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Bülowstr., Stadtkern, 17 Reihenhäuser ab rund 230.000 Euro, bezugsfertig, außerdem sollen südlich der Universität in naher Zukunft noch rund 220 Wohneinheiten entstehen.

Essens Norden


Stadtbezirke V und VI, Stadtteile z. B. Altenessen, Stoppenberg, Katernberg

In diesen Stadtbezirken gibt es fast ausschließlich einfache oder mittlere Wohnlage lediglich in Altenessen-Süd am Stoppenberger Bach befindet sich ein kleines Wohngebiet in besserer Lage. Ansonsten findet man hier auch große Areale mit gewerblicher Nutzung. Die Preise sind dementsprechend auch moderat. Häuser für Selbstnutzer weisen eine Spannbreite von etwa 125.000 Euro bis zu rund 650.000 Euro in der besten Lage von Essens Norden. Ähnlich günstig sind auch die Preise für Eigentumswohnungen, diese reichen von unter 700 Euro/qm bis unter 2.000 Euro/qm bei sehr guten Objekten. Das Angebot sowohl für Häuser wie Wohnungen ist gut.

Neubauprojekte
"Eichwald", Schonnebeck, 9 Häuser zwischen rund 250.000 Euro bis rund 350.000 Euro, bezugsfertig noch 2014, "Lichtenhorst", Vogelheim 13 Häuser, Preis und Datum der Bezugsfertigkeit nicht bekannt.

Essens Westen


Stadtbezirke VII und VIII, Stadtteile z. B. Steele, Kray, Heisingen, Kupferdreh

Herrschen im Norden dieses Bereiches noch einfachere Lagen vor, so verändert sich die Situation in Ruhrnähe, hier gibt es meist gute bis sehr gute Lagen und in Byfang oder Heisingen auch Toplagen. Doch entlang der A 44 oder der Wuppertaler Straße kann es schon laut werden. In Heisingen hat man den Bonus der Nähe zum Baldeneysee. Die beliebtesten Wohnquartiere liegen im Süden in Kupferdreh oder Byfang, wer es sich leisten kann, lebt in Heisingen mit seiner landschaftlich interessanten Lage auf einer Ruhrhalbinsel. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die Preise aus. Preise für Einfamilienhäuser starten bei rund 170.000 Euro im nördlichen Bereich und erreichen Spitzenwerte in Heisingen von rund 1,5 Mio. Euro. Preise für Eigentumswohnungen sind ebenfalls sehr ausdifferenziert. In den nördlichen Stadtteilen dieses Bereiches wie Kray oder Steele lassen sich schon Angebote für weniger als 800 Euro/qm finden in Heisingen werden Spitzenwerte von mehr als 4.000 Euro/qm erreicht. Insgesamt stehen hier sehr viele Immobilien zum Verkauf.

Neubauprojekte
"Maison Foret", Heisingen, 15 Wohnungen, ca. 3.000 Euro/qm, bezugsfertig

Essens Süden


Stadtbezirke II und IX Stadtteile z. B. Rüttenscheid, Stadtwald, Bredeney, Kettwig

Südlich der Innenstadt befinden sich in diesem Bereich fast ausschließlich gute bis sehr gute Lagen, in Stadtwald, Werden und Kettwig auch Toplagen. Wohl die beste Lage des gesamten Ruhrgebietes mit ihren Villen mit großzügigen Grundstücken befindet sich in Bredeney. Beliebt ist aber auch der Stadtteil Rüttenscheid zum einen, weil hier wichtige Arbeitgeber ihren Sitz haben, zum anderen handelt es sich hier um einen Stadtteill mit Menschen, die die Vielfältigkeit urbanen Lebens genießen wollen. Auch das eher dörfliche Kettwig findet inzwischen immer mehr Liebhaber. Und: Sehr viel Grün und die geringe Entfernung zur Ruhr sind für viele Essener eine interessante Wohnlage. Der gesamte Bereich ist für Essener Verhältnisse ziemlich teuer. Hauspreise beginnen bei etwa 250.000 Euro und erreichen bei Villen in schöner Lage in Bredeney schon mal Preise von mehr als 4 Mio. Euro. Auch Eigentumswohnungen sind hier relativ teuer bis sehr teuer. Die untere Schwelle beginnt oberhalb von 1.000 Euro/qm und erreicht bei Neubauten in Bredeney zurzeit fast 6.000 Euro/qm. Das Angebot an Eigentumswohnungen ist insgesamt gut.
Neubauprojekte
"Abteiblick", Werden, 15 Eigentumswohnungen ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig Ende 2014, "Brucker Holt", Bredeney, 11 Wohneinheiten ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig ab Januar 2015, "Kettwiger Ruhrbogen" Kettwig, 200 Wohneinheiten in verschiedenen Bauabschnitten (Häuser und Wohnungen), die Preise sind sehr differenziert, bezugsfertig ab Ende 2014. "Living One", Rüttenscheid, 84 Wohneinheiten ab ca. 2600 Euro/qm, der Verkauf für den zweiten Bauabschnitt hat begonnen. Weitere kleinere Haus- wie Wohnungsneubauprojekt sind im Bau.

Essens Westen


Stadtbezirke II und IV Stadtteile Z. B. Frohnhausen, Holsterhausen, Altendorf, Borbeck, Haarzopf

Insgesamt dominiert in Essens Westen die mittlere Wohnlagen, im Norden kann es sich vereinzelt auch um einfachere Wohnlagen handeln. Etwas heraus sticht der Stadtteil Haarzopf im Süden, dies ist eine gute Lage und auch die benachbarte Margaretenhöhe fällt in dies Segment. Eine weitere Besonderheit ist das Wasserschloss Borbeck im Norden - ein wichtiger kultureller Anlaufpunkt. Die Preise spiegeln Essens Zweiteiligkeit wieder, im Süden eher etwas höher, im Norden günstiger. So verwundert es kaum, dass in Haarzopf die höchsten Preise für Immobilien erzielt werden. Häuser können hier bis zu 800.000 Euro kosten, während im Norden, beispielsweise in Dellwig, Häuser schon ab rund 170.000 Euro im Angebot sind. Das gleiche Bild zeigt sich auch bei den Eigentumswohnungen: Im Süden kosten diese 3.000 Euro/qm, im Norden sind sie ab etwa 750 Euro/qm deutlich günstiger.

Neubauprojekte
"Rotunde", Haarzopf, 17 Eigentumswohnungen ab ca. 2.500 Euro/qm, bezugsfertig Ende 2014, "Stadtplateau Essen-West", Frohnhausen, 30 Häuser ab ca. 220.000 Euro, bezugsfertig 2014.

Gelsenkirchen


Gelsenkirchen sehen viele als typische Stadt des Ruhrgebietes an. Eingekeilt zwischen Essen und Bochum gilt sie als Beispiel für den Aufstieg und Niedergang des Industrie- und Bergbaugebietes. Bekannte Arbeitgeber sind E.ON, Küppersbusch, Masterflex oder der größte deutsche Wasserversorger Gelsenwasser und nicht zuletzt der Fußballverein Schalke 04. Der Dienstleister Schülerhilfe hat hier seinen Hauptsitz. Ein Begriff ging in die deutsche Sprache ein: der Gelsenkirchener Barock, eine ironische Bezeichnung für überbordende Möbel oder Pkws.

Immobilienmarkt allgemein


Nach der Studie der Bertelsmann Stiftung "Wegweiser Kommunen zum Demografischen Wandel 2030" soll die Einwohnerzahl von heute knapp 258.000 im Jahr 2030 auf rund 237.000 sinken. Die Arbeitslosenquote liegt in der Stadt bei rund 13% und damit überdurchschnittlich hoch. Diese beiden Faktoren, der Schwund der Bevölkerung und gerade von Facharbeitern und Probleme beim Strukturwandel lassen die zukünftige Entwicklung von Gelsenkirchen zunächst nicht rosig erscheinen, das wirkt sich auch auf den Immobilienmarkt aus. Ein Wohnungsproblem wie in vielen anderen Städten gibt es hier nicht.

Laut Gutachterausschuss der Stadt Gelsenkirchen liegen die Preise für selbst genutzte Immobilien hauptsächlich in einer Preisspanne zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Als Obergrenze kann man etwa 400.000 Euro ansetzen, nur vereinzelte Kauffälle sind noch teurer. Der Preis für Neubauimmobilien ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, er betrug im Jahr 2013 durchschnittlich 1.715 Euro/qm. Die Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser bei relativ geringen Verkäufen betrugen rund 225.000 Euro bei Neubauten. Ein genereller Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser wurde nicht ermittelt, die Spannbreite liegt bei 400 Euro/qm Wohnfläche für unsanierte Gebäude und 1.400 Euro/qm Wohnfläche für sanierte Gebäude aus dem Jahr 2011.

Gelsenkirchen Nord
Stadtteile z. B. Buer, Hassel, Scholven, Horst

Der Norden ist der zweite Schwerpunkt von Gelsenkirchen. Der größte Stadtteil Buer wurde erst 1920 eingemeindet, eine gewisse Eigenständigkeit vom Süden ist geblieben. Hier findet man großflächig - vor allem in Horst, Hassel oder Scholven - einfache Wohnlagen. Wohingegen Buer schon zu den guten oder Toplagen der Stadt gehört, insbesondere das Quartier Schloss Berge mit der Nähe zu Grünanlagen. In diesem Bereich können Villen auch schon mal rund 1 Mio. Euro kosten, ansonsten reicht die Preisspanne von etwa 70.000 Euro für Zechenhäuser bis zu 750.000 Euro für Objekte in Buer. Buer ist gerade bei Familien ein beliebter Stadtteil. Eigentumswohnungen liegen im Preis zwischen etwa 650 Euro/qm bis zu 3.300 Euro/qm. Insgesamt ist das Angebot an Immobilien im nördlichen Teil von Gelsenkirchen gut.

Neubauprojekte
"Urbanes Wohnen Turmstr.", Buer, 20 Eigentumswohnungen, bezugsfertig Ende 2015, "Stadtquartier Am Mühlenteich", Erle, 28 Wohnungen , bezugsfertig 2014, Bärenkampstr., Buer, 8 Wohnungen ab ca. 2.400 Euro/qm, bezugsfertig Ende 2014, Albert-Schweizer-Str., Beckhausen, 18 Häuser ab etwa 260.000 Euro, bezugsfertig 2014, weitere größere Projekte vorhanden Informationen über die Stadt Gelsenkirchen. In Vorbereitung: "Im Bahnwinkel" Hassel, 22 Einfamilienhäuser, in Vorbereitung "Waldquartier Kinderklinik", 210 Wohneinheiten.

Gelsenkirchen Süd


Stadtteile z. B. Altstadt, Schalke, Feldmark, Bulmke-Hüllen

Zwar lässt der Name Schalke vermuten, dass hier auch das Stadion liegt, dies ist aber nicht der Fall, die Veltins Arena liegt im Norden, im Stadtteil Erle. Vielmehr liegt hier das eigentliche Zentrum von Gelsenkirchen mit der Altstadt. Die Toplagen sind die Altstadt und Feldmark. Gerade in der Nähe des Stadtgartens sind bei Villen Preise bis 1 Mio. Euro möglich. Eine gute Lage ist Bulmke-Hüllen, sonst dominieren mittlere Lagen diesen Stadtbereich. Die Preise für Einfamilienhäuser starten bei etwa 80.000 Euro. Eigentumswohnungen kosten in diesem Stadtgebiet zwischen etwa 500 Euro/qm bis zu 2.500 Euro/qm. Das Angebot an Eigentumswohnungen ist in diesem hier besonders üppig, das an Einfamilienhäusern gut.

Neubauprojekte
Feldahornstr., Schalke 8 Wohnungen ab ca. 2.500 Euro/qm, Bezugsfertigkeit nicht bekannt. Weitere größere Bauprojekte vorhanden, nähere Informationen über die Stadt Gelsenkirchen.

Bottrop


Bottrop hat als eine der wenigen Städte des Ruhrgebietes noch eine Kohlezeche, diese ist auch der größte Arbeitgeber der Stadt. Des Weiteren sind hier zahlreiche Produktionsstätten ansässig beispielsweise von Homann oder Nadler. Außerdem gibt es noch einige Maschinenbaubetriebe. Bekanntester Arbeitgeber der Stadt dürfte der Autotuner Brabus sein. Aufmerksamkeit erhält Bottrop durch die größte Skihalle der Welt.

Immobilienmarkt allgemein
Die Einwohnerzahl von Bottrop ist leicht rückläufig. Betrug diese im Jahr 2000 noch etwa 120.000, so sank sie in den folgenden 13 Jahren um 4.000. Bevölkerungsprognose gehen von einem weiteren Bevölkerungsrückgang auf etwa 110.000 Einwohner (Landesdatenbank NRW) oder sogar 107.000 (Berechnungen der Metropolregion Ruhr) aus. Die Arbeitslosenquote entspricht dem Landesdurchschnitt NRW und ist damit für das Ruhrgebiet relativ niedrig. Aufgrund der noch vielen traditionellen Industriebetriebe ist in Bottrop der Strukturwandel noch nicht ganz angekommen. Die Stadt ist allerdings auch sehr bemüht, die Wirtschaft weiter zu diversifizieren.

Nach Auswertungen des Gutachterausschusses wurden im Jahr 2013 für Wohnimmobilien insgesamt Investitionen in Höhe von rund 42 Mio. Euro getätigt bei 348 Kauffällen. Einfache Lagen befinden sich in Eigen, Boy oder Ebel, sehr gut wohnt man in Kirchhellen, die Spitzenlagen sind Teile der Innenstadt sowie das eher dörfliche Grafenwald, hier können Häuser auch mehr als 1 Mio. Euro kosten sonst beginnen die Preise für Häuser bei etwa 70.000 Euro für alte Zechenhäuser und enden bei etwa 700.000 Euro in den anderen Spitzenlagen. Für Eigentumswohnungen starten die Preise bei etwa 600 Euro/qm und liegen bei Spitzenobjekten bei rund 3.000 Euro/qm. Die Stadt hält auch einige Baugrundstücke für Interessierte bereit.

Neubauprojekte
Schultenkamp/Dorfheide, Bebauung in mehreren Abschnitten, 500 Wohneinheiten, Von-Galen-Str. 160 Doppel-und Reihenhäuser. In Vorbereitung: Tappenhof, Grafenwald 220 Wohneinheiten, Südring 150 Wohneinheiten, nähere Infos zu allen Projekten bei der Stadt Bottrop.

Umland von Essen


Das Umland umfasst die größeren Städte Gladbeck, Herten, Dorsten

Das Umland von Essen, Gelsenkirchen und Bottrop ist städtisch geprägt, nur im nördlichen Bereich geht es ins Münsterland über, wo die Besiedlungsdichte etwas abnimmt. Der südliche Bereich von Essen mit der Stadt Velbert wird beim Immobilienprofil Wuppertal besprochen. Größte Stadt im nördlichen Bereich ist Dorsten mit rund 76.000 Einwohner knapp gefolgt von Gladbeck mit 74.000 Einwohnern und Herten mit rund 60.000 Einwohnern.

Dorsten


Im südlichsten Bereich des Münsterlandes und nördlich von Gelsenkirchen und Bottrop gelegen ist Dorsten eine Stadt mit vielen mittelständischen Maschinenbauunternehmen, darüber hinaus auch ein wichtiges Logistikzentrum. Überregional bekannt ist die Stadt durch das Römerlager Holsterhausen. Beliebt ist Dorsten als Wohnstandort wegen seiner vielen Naherholungsmöglichkeiten, außerdem sind die umliegenden Städte des Ruhrgebiets schnell erreicht. Die Preise für Häuser beginnen bei etwa 100.000 Euro, für Villen können es auch 900.000 Euro sein. Für Eigentumswohnungen müssen Käufer zwischen etwa 600 Euro/qm bis zu 2.500 Euro/qm zahlen.

Neubauprojekte
In Vorbereitung: "Auf dem Bärenkamp" , baureif ab 2015, nähere Informationen bei der Stadt Dorsten.

Gladbeck


Östlich von Bottrop gehörte die Stadt einige Monate dazu, bis dies per Volksentscheid wieder rückgängig gemacht wurde. Gladbeck verfügt über einige chemische Werke und ist auch als Logistikstandort beliebt. Gladbeck bietet viel Grün und mit dem Wittringer Wald auch ein größeres Naherholungsgebiet. Die Preise für Häuser zur Selbstnutzung starten bei rund 70.000 Euro und haben bei großzügigen Objekten eine Obergrenze von rund 800.000 Euro. Die Preise für Eigentumswohungen liegen zwischen 600 Euro/qm bis zu rund 2.600 Euro/qm in der Spitze.

Neubauprojekte
Schulstr., 50 Eigenheime, Bramsfeld , 60 Eigenheime in Planung, nähere Auskünfte bei der Stadtverwaltung Gladbeck.

Herten


Die Stadt liegt nordwestlich von Gelsenkirchen. Herten hat unter dem Strukturwandel der letzten 20 Jahre stärker gelitten als andere Städte, galt sie doch eine Zeit lang als die Bergbaustadt Europas. Heute sind davon nur historische Zechenanlagen und die größte Haldenparkanlage des Ruhrgebiets übriggeblieben. Die Preise für Häuser beginnen bei rund 80.000 Euro und erreichen in der Spitze etwa 800.000 Euro. Einzelne Objekte sind jedoch deutlich teurer. Die Preisspanne von Eigentumswohnungen bewegt sich zwischen 500 Euro/qm und 2.600 Euro/qm.

Neubaugebiete
Verschiedene Projekte, weitere Informationen bei der Stadt Herten oder den Stadtwerken Herten.

Fördermittel


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 1
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 2
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 3

Fördermittel der Städte

Essen
Die Stadt bietet keine Förderung für Neubauten oder Kauf von Immobilien an. Einzige Ausnahme ist im Einzelfall die Förderung von Wohnen in Baudenkmalen, die Untere Denkmalschutzbehörde ist in diesem Fall der richtige Ansprechpsrtner.Die Konditionen sind nicht bekannt.

Dorsten
Verkauf vorhandener Erbbaurechte. Auskunft erteilt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt (Windor). Die Konditionen sind nicht bekannt.

Gladbeck
Gefördert werden Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren oder einem zu 100 Prozent Schwerbehinderten. Dabei gilt es außerdem bestimmte Einkommensgrenzen je nach Anzahl der Kinder einzuhalten. Der Antragsteller kann so eine Vergünstigung beim städtischen Bauland von 2,5 % bis zu 75 % erhalten. Es gibt einen Bonus auf die Gesamtvergünstigung bei Kindern unter 6 Jahren in Höhe von 2,5 % und einen Malus in Höhe von 2,5 %, wenn das Alter der Kinder zwischen 12 und 17 Jahren liegt.

Die Städte Gelsenkirchen, Bottrop und Herten bieten zurzeit keine Fördermöglichkeiten zum Bau oder Erwerb selbstgenutzter Immobilien an.

Fördermittel der Kirchen
Das Erzbistum Essen vergibt über das Siedlungswerk Darlehen an Familien. Hierbei werden auf Basis von Personalkrediten zinslose Darlehen gewährt. Im Bistum Münster (Katholische Familienheimbewegung e. V.) für die Städte Herten und Dorsten können Antragsteller kostenlos eine Bauherrenhaftpflicht aber auch andere Versicherungen erhalten, außerdem werden zinslose oder zinsgünstige Baudarlehen vergeben, die Institution ist auch im Bistum Essen tätig.

Die evangelische Landeskirche Westfalen vergibt Erbbaurechte, die normalerweise mit 4% verzinst werden, kann aber je nach Region auch variieren.

Quellen: Immobilienkompass der Zeitschrift Capital; www.wohnlagenkarte.de; www.Immobilienscout24.de; Befragung von Marktteilnehmern, und eigene Recherchen und Bewertungen

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt

Baufi24 vor Ort

Baufinanzierung, Hausfinanzierung und Immobilienfinanzierung mit bundesweitem Preisvergleich in vielen deutschen Großstädten und Ballungszentren:
Baufi24 - Deutschlands großes Baufinanzierungsportal
Deutschlands großes Baufinanzierungsportal