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Immobilienmarkt Erfurt/Weimar/Jena

Immobilienmarkt Erfurt/Weimar/Jena - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Erfurt/Weimar/Jena

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Erfurt/Weimar/Jena

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Erfurt


Einwohnerzahl: 204.880 (Stand 31.12.2013)

Erfurt ist die Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen und liegt im weiten Tal des Flusses Gera. Nach Süden wird die Stadt durch die bewaldeten Höhen des Steigerwalds begrenzt. Erfurt verfügt über rund 205.000 Einwohner. Als größte Stadt des Landes bildet sie zusammen mit Jena und Gera die drei Oberzentren. Hauptsehenswürdigkeiten sind der Erfurter Dom ist und die Krämerbrücke, zudem der große mittelalterlich geprägte Altstadtkern mit vielen Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern. Die Universität Erfurt ist eine der frühesten - im Jahre 1392 - in Deutschland eröffneten, derzeit sind an der Hochschule ca. 5.700 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Wirtschaftlich geprägt ist Erfurt zum einen durch die Verwaltung, beispielsweise befinden sich hier das Bundesarbeitsgericht sowie weitere bedeutende Landesgerichte. Stark vertreten ist auch die Dienstleistungsbranche, aber auch Großbetriebe im Bereich Maschinen- und Anlagebau sowie die Mikroelektronikbranche sind hier ansässig. Nach Leipzig ist die Stadt der zweitgrößten Messestandort in den ostdeutschen Bundesländern.

Immobilienmarkt allgemein


Wohnimmobilien sind in Erfurt stark nachgefragt. Zurückzuführen ist dies sowohl auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung der Stadt als auch auf ihre zentrale Lage und Bedeutung für die Region.

Die Wirtschaft Erfurts ist durch Vielfalt geprägt und befindet sich auf Wachstumskurs - neben dem Dienstleistungsbereich und dem Maschinen- und Anlagenbau spielen auch die Medien- und Kreativwirtschaft, die Gartenbaubranche und der Technologiesektor in Form der Mikrotechnologie, Photovoltaik, Sensorik und IT eine Rolle. Zudem haben sich aufgrund der verkehrsgünstigen Lage in den vergangenen Jahren einige Betriebe der Logistik-Branche in der Landeshauptstadt angesiedelt und sind zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden.
Diese Entwicklung spiegelt sich in der Arbeitsmarktsituation wider, welche sich seit dem Aufschwung im Jahr 2005 deutlich verbessert hat. Im Juni 2014 betrug die Arbeitslosenquote 8,0 %, sie ist damit nach Jena und Potsdam die drittniedrigste unter den ostdeutschen Großstädten und liegt lediglich etwa 1,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. In der Stadt arbeitet auch ein vergleichsweise hoher Anteil an von außerhalb kommenden Pendlern, was zeigt, dass Erfurt einen wichtigen Arbeitsstandort für ganz Mittelthüringen darstellt.
Entsprechend entwickelte sich in den vergangenen Jahren die Einwohnerzahl positiv. Hatte sie seit 1990 abgenommen und war im Jahre 2002 auf ihren Tiefstand von 196.5600 gesunken, so ist seitdem ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Eine Bevölkerungsprognose der Stadt aus dem Jahr 2012 geht davon aus, dass sich in Erfurt die Bevölkerungszahl bis 2035 auf ca. 210. 000 Einwohner erhöhen wird.

Dieser Trend wirkt sich deutlich auf den Immobilienmarkt aus, die Preise steigen seit einigen Jahren an. Auch im vergangenen Jahr setzte sich der Trend fort. Beliebt sind in Erfurt insbesondere die zentralen Lagen mit guter Infrastruktur. Gemäß Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses Erfurt verteuerten sich neuerstellte Eigentumswohnungen im Stadtgebiet in guten und Top-Lagen leicht, bei Bestandsobjekten waren hingegen Preissteigerungen um 13 % beziehungsweise 14 % zu verzeichnen. Insgesamt machte der Teilmarkt des Wohnungseigentums mit 48 % den größten Teil am Grundstücksverkehr in Erfurt aus. Der durchschnittliche bereinigte Kaufpreis für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser erhöhte sich ebenfalls: Rund 19 % (gute Lagen) beziehungsweise 22 % (Top-Lagen) kosteten Objekte (Baujahr bis 1989) 2013 mehr als im Vorjahr, ab 1990 gebaute Häuser in guten Lagen verteuerten sich um ca. 21 %. Durch Preisstabilität gekennzeichnet waren hingegen Objekte in den mittleren Lagen. Auch bei baureifen Grundstücken zogen die Preise an. Erwerber hatten pro Quadratmeter durchschnittlich 12 % (151 Euro/ qm) mehr zu zahlen als 2012.

Der Immobilienmarkt dürfte sich auch zukünftig positiv entwickeln. Noch gibt es auch erschwingliche Objekte in Erfurt und ist mit weiteren Wertsteigerungen zu rechnen. Dafür sprechen auch zwei in der Zukunft liegende Projekte, die den Standort weiter aufwerten dürften: Ab 2017 wird die ICE-Strecke von Berlin über Erfurt nach München befahren und Erfurt somit zu einem der wichtigsten Knotenpunkte für Fernzüge werden. Vier Jahre später wird die Bundesgartenschau in Erfurt stattfinden.

Erfurts Wohngebiete


Erfurt gliedert sich in 53 Ortsteile. Über die Hälfte der Einwohner verteilen sich auf das Stadtgebiet, zu etwa gleich großen Anteil lebt der restliche Teil in Plattenbausiedlungen bzw. in den Stadtteilen mit dorfähnlichen Strukturen.

Erfurter Innenstadt


Der Kern der Erfurter Altstadt bildet die Stadtmitte. Sie ist zum überwiegenden Teil durch mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauten geprägt, entlang der Hauptgeschäftsstraßen überwiegt die Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit den 1990er Jahren entstandene Gebäude befinden sich im Bereich des Rathauses und der dahinter gelegenen Gera. Die Altstadt ist eine der begehrtesten Wohngegend Erfurts, das Angebot knapp - neue Wohnungen sind schnell verkauft. Die Preise für Neubauwohnungen (66 bis 119 qm) betrugen 2013 durchschnittlich 2.640 Euro/qm, gebrauchte Wohnungen waren zwischen 1.350 und 2.360 Euro/qm zu haben.

Erfurt Süd


z.B. Löbervorstadt, Hochheim, Bischleben-Stedten, Melchendorf, Egstedt

Die im Süden der Stadtmitte gelegenen Ortsteile Löbervorstadt und Hochheim grenzen an den Steigerwald und gehören zu den Top-Wohnlagen in Erfurt. Hochheim ist geprägt von Einfamilienhäusern und Villen, viele Eigenheime befinden sich in attraktiven Hanglagen. In der Löbervorstadt dominiert die gründerzeitlichen Architektur, überwiegend in Form von Mietshäusern und Villen. Die Preise in beiden Ortsteilen bewegen sich auf dem gleichen Niveau wie in der Altstadt. Günstiger (mittlere Lage) sind Immobilien beispielsweise in dem ca. 5 km von der Stadtmitte entfernten Bischleben-Stedten, einem Ort mit eher dörflichem Charakter, der ebenfalls an den Steigerwald grenzt und insbesondere auch für junge Familien attraktiv ist. Die Preise für Einfamilienhäuser liegen hier zwischen 140.000 und 250.000 Euro.

Erfurt West


z.B. Brühlervorstadt, Schmira, Salomonsborn, Bindersleben, Töttelstadt

An die Altstadt grenzend liegt direkt hinter dem Dom die Brühlervorstadt. Im Viertel Brühl wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele Gebäude restauriert oder abgerissen und entstanden zahlreiche hochwertige Neubauten. Mittlerweile zählt der Stadtteil zu den gefragtesten Wohngegenden Erfurts und gilt auch als einer der chancenreichsten. Hier finden sich sowohl Eigentumswohnungen in Gebäuden verschiedener Epochen als auch kleine Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen in der Brühlervorstadt ab ca. 2.000 Euro/qm, die teuersten neuerstellten Objekte kosten durchaus bis zu 3.000 Euro/qm. Zu den guten Wohnlagen im Westen zählen die dörflich geprägten Stadtteile Marbach, Salomonsborn, Tiefthal und Schmira - Einfamilienhäuser gibt es hier ab 200.000 Euro. Am günstigsten sind Objekte in den am äußeren Stadtrand liegenden Ermstedt oder Töttelstadt.

Erfurt Nord


z.B. Andreasvorstadt, Johannesvorstadt, Hohenwinden, Kerspleben, Moskauer Platz

Der Norden Erfurts ist überwiegend von mittleren und einfachen Wohngegenenden geprägt. Hier befindet sich "Erfurt-Nord", das größte Plattenbaugebiet der Stadt, welches die Stadtteile Rieth, Moskauer Platz, Roter Berg und Berliner Platz umfasst. Etwa 23 Prozent der Wohnungen im Gebiet sind mittlerweile abgerissen, der restliche Baubestand wurde durch Sanierungen deutlich verbessert - Wohneigentum ist hier jedoch vergleichsweise wenig vorhanden. Eher fündig werden können Interessenten hingegen in der sich nahe der Altstadt und der Uni liegenden Andreasvorstadt, welche zu den guten Wohnlagen Erfurts zählt. In diesem einwohnerreichsten Stadtteil lebt ein hoher Anteil junger Menschen. Durch umfassende Sanierungen des Altbaubestandes gewinnt er immer mehr an Zuspruch. Etwas günstiger sind Objekte der Johannesvorstadt. Hier dominieren ebenfalls Gründerzeitbauten.

Neubauprojekte
Berliner Platz: Nordkap 13, 48 Eigentumswohnungen, 4 - 5 Zimmer

Erfurt Ost


z.B. Daberstedt, Krämpfervorstadt, Ringelberg, Büßleben

Im östlichen Teil Erfurts findet sich Daberstedt als gute Wohnlage. Neuerstellte Eigentumswohnungen gab es hier im Jahr 2013 ab ca. 1.800 Euro/qm, gebrauchte Objekte ab 850 Euro/qm. Ein ebenfalls gefragter, aber etwas günstigerer Standort ist die Krämpfervorstadt, die sich insbesondere bei jungen Leuten großer Beliebtheit erfreut und sozusagen das Erfurter Kiezviertel darstellt, mit vielfältige Wohnmöglichkeiten - von Gründerzeithäusern bis zu Plattenbauten - und eigenem Flair. An seinem östlichen Rand befindet sich das nach der Einheit erheblich vergrößerte Wohngebiet Ringelberg (überwiegend Einfamilien- und Doppelhäuser), welches über die Jahre immer wieder um Bauabschnitte erweitert wurde. Auch der Ringelberg gehört zu den guten Lagen Erfurts und hatte im vergangenen Jahr Preisanstiege zu verzeichnen. Für neue Häuser müssen Käufer hier zwischen 200.000 bis 280.000 Euro ausgeben. Ansonsten sind die Stadtteile im östlichen Stadtgebiet überwiegend von mittleren Lagen geprägt.

Ringelberg: 21 2-4-Zimmer-Eigentumswohnungen in modernen Mehrfamilienhäusern, Wohnflächen von 60 - 130 qm, ab 2.050/qm

Weimar


Die Einwohnerzahl von Weimar zum 31.12.2013 betrug 63.315.

Die kreisfreie Stadt Weimar liegt ca. 200 m hoch an der Ilm, südöstlich des Ettersberges, dem höchsten Berg (478 m) im Thüringer Becken. Sie ist die viertgrößte Stadt Thüringens, Nachbarstädte sind im Westen Erfurt und im Osten Jena. Bekannt ist Weimar für sein kulturelles Erbe. Hier wirkten Goethe, Schiller, Herder und Wieland während der Weimarer Klassik, gründete Walter Gropius das Staatliche Bauhaus und trat 1919 die verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung zusammen. 1999 war Weimar Kulturhauptstadt Europas. Zudem ist es auch Standort zweier Universitäten - der Bauhaus-Universität und der Musikhochschule Franz Liszt. Die Wirtschaft Weimars ist vielfältig und stark geprägt vom Dienstleistungssektor, insbesondere sind die Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen vertreten.

Von 2006 bis 2012 hat sich die Arbeitslosenquote in Weimar um mehr als 7 % auf 9,4 % verringert, im November 2014 lag sie bei 8,1 %.

Aufgrund dieser Entwicklung, des großen Kulturangebots und dem reizvollen Umland ist Weimar ein beliebter Wohn- und Lebensort. Auch die Sanierungen des teilweise historischen Baubestandes und Modernisierungen von Plattenbaugebieten und neue Wohngebiete haben zur Steigerung der Attraktivität der Stadt beigetragen. Infolge hat Weimar das höchste Bevölkerungswachstum unter den thüringischen Kommunen zu verzeichnen. Laut Demografie Bericht des Staates Thüringen aus dem Jahr 2013 ist bis 2030 mit einer positiven Einwohnerentwicklung zu rechnen. Als großer Vorteil Weimars ist auch seine zentrale Lage innerhalb der Thüringer Städtekette zu sehen. Zu den Nachbarstädten Erfurt und Jena sowie dem umgebenden Landkreis bestehen ausgeprägte Pendlerverflechtungen.

Die Immobilienpreise und Mieten in Weimar entwickelten sich in den vergangenen Jahren langsam, aber stetig nach oben. Die Nachfrage nach Eigentums- und Mietobjekten ist hoch, die Neubauaktivitäten in der Stadt waren in den vergangenen Jahren nicht ausreichend. Trotzdem gestaltet sich der Preisanstieg im bundesweiten Vergleich noch moderat und lassen sich hier Objekte auch für Haushalte mit mittlerem Einkommen gut finanzieren. Eine Studie der Postbank zur Wertentwicklung von Wohneigentums aus dem Jahr 2014 prognostiziert für Weimar ein ausgeglichenes Chance-Risiko-Verhältnis, die Stadt belegte im Ranking den 6. Platz im ostdeutschen Raum. Um dem zu geringen Wohnungsangebot entgegenzuwirken plant die Stadt den Wohnungsmarkt bis 2018 mit 14 neuen Bauprojekten zu entlasten und dabei ca. 1.000 neue Wohnungen zu schaffen.

Innenstadt


Die Altstadt im Herzen Weimars gehört zu den sehr guten Lagen der Stadt. Hier befinden sich die bekannten Museen und der Park an der Ilm, nebst zahlreichen Kultureinrichtungen, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten. Das Gebiet ist geprägt von einem hohen Anteil an historischen und aufwendig sanierten Gebäuden und durch die zahlreichen Touristen sehr bevölkert. Eigentumswohnungen sind begehrt und schnell verkauft, insbesondere ist es - aufgrund des Zuschnitts in den alten Gebäuden - schwierig, hier größere Wohnungen zu bekommen. Die Preise bewegen sich zwischen rund 1.400 bis 2.600 Euro/qm.

Neubauprojekte Altstadt: Jakobsvorstadt, ca. 40 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern und Ein- bis Zweifamilienhäusern

Weimars Süden


Im südlichen Teil Weimars liegen Stadtteile wie die Südstadt, der größte Teil der Ost- und der Westvorstadt und Oberweimar. Auf diesem Gebiet überwiegen die attraktive Wohnlagen. Die Südvorstadt mit ihren ab 1930 entstandenen Villen, Mehr- und Einfamilienhäusern ist eines der Top-Wohngebiete. In der vom Park an der Ilm und dem Webicht umgebenen Ostvorstadt, ebenfalls sehr gute Wohnlage, dominieren Villen und Einfamilienhäuser. In beiden Gegenden ist das Angebot übersichtlich, weil das Eigentum hier nur ungern aufgegeben wird. Ebenfalls beliebt und der einwohnerstärkste Stadtteil ist der Stadtteil Westvorstadt, für den Jugendstilvillen und Bürgerhäuser aus der Gründerzeit typisch sind. In allen Stadtteilen beginnen die Preise für Eigentumswohnungen ab ca. 1.600 Euro/qm und können die teuersten Objekte bis 2.900 Euro/qm kosten. Etwas günstiger sind Objekte in Oberweimar (gute Lage), einem Wohngebiet eher ländlicher Prägung. In den weiter von der Innenstadt entfernten bzw. am Stadtrand liegenden Stadtteilen wie Taubach, Legefeld oder Gelmeroda beginnen die Preise ab ca. 1.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Ostvorstadt: neues bauen am horn, ca. 50 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern und Ein- bis Zweifamilienhäusern
Oberweimar/Ehringsdorf: Baumschulenweg, ca. 80 Wohneinheiten in Ein- bis Zweifamilienhäusern
Legefeld: Auf den Bergäckern, ca. 60 Wohneinheiten in Ein- bis Zweifamilienhäusern

Weimars Norden


Im nördlichen Teil Weimars befinden sich Stadtteile wie die Nordvorstadt, Weimar Nord, Weimar West, Tröbsdorf und Gaberndorf. Die Nordvorstadt schließt sich unmittelbar an die Altstadt an und gehört - angesichts umfangreicher Sanierungsmaßnahmen - mittlerweile zu den beliebten Standorten (mittlere Lage) in Weimar. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen hier zwischen 1.200 und 2.200 Euro/qm. Günstiger sind die Preise in Weimar Nord und Weimar West (einfache Lage). In Weimar Nordstadt stehen sanierte Mehrfamilienhäuser in Plattenbauarchitektur, aber auch Wohnungen in den um 1930 entstandenen ehemaligen Kasernen sowie Einfamilienhäuser. Weimar West ist geprägt von sanierten Plattenbaugebäuden, die ein grünes Wohnumfeld zu bieten haben.

Neubauprojekte
Nordvorstadt: Eduard-Rosenthalstraße, ca. 290 geplante Wohneinheiten
Nordstadt: Lützendorfer Straße, ca. 150 geplante Wohneinheiten in Ein- bis Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern

Jena


Die Einwohnerzahl von Jena zum 15.12.2014 betrug 105.860.

Jena ist die zweitgrößte Stadt Thüringens und liegt im Dreieck zwischen Erfurt, Leipzig und Nürnberg. Die Stadt im Mittellauf der Saale besteht zu einem Drittel aus Wald und ist von zahlreichen Bergausformungen, meist mit Höhen von über 300 m, geprägt.
Mit der Entwicklung zur Industriestadt wurde Jena zum Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie rund um das Unternehmen von Carl Zeiss. Nach der Wiedervereinigung erfolgte der Wandel zum Bildungs- und Wissenschaftszentrum - heute gilt Jena aufgrund einer enge Verzahnung zwischen Forschung und Wirtschaft als Hochtechnologiestandort. Prägend sind Großfirmen wie Zeiss, Jenoptik und Schott, doch auch viele kleine und mittelständische Technologieunternehmen haben hier ihren Sitz. Den wissenschaftlichen Zweig bilden zwei Hochschulen sowie auch zahlreiche Bundes- und Landesforschungsinstitute. Die Friedrich-Schiller-Universität mit derzeit über 20.000 Studenten ist die größte Hochschule Thüringens. In Jenas Innenstadt mischt sich die gut erhaltene Altstadt mit moderner Architektur.

Jenas gute wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich in der Arbeitslosenquote wider, diese betrug im November 2014 7,0 Prozent und war damit die niedrigste in den ostdeutschen Städten (Arbeitslosenquote in Ostdeutschland 9,0 % im November 2014). Auch die Einwohnerzahl entwickelte seit sich 2003 - nach Rückgang seit der Wiedervereinigung -wieder nach oben und sorgte für eine verstärkte Nachfrage nach Wohnraum. Entsprechend stiegen auch die Preise für Wohneigentum an. Nirgendwo sonst im ostdeutschen Raum ist Wohneigentum so teuer wie in Jena, Haushalte mit niedrigen Einkommen können sich hier kaum noch die Finanzierung einer Eigentumswohnung leisten. Aufgrund der Lage im Saaletal ist der Raum für neuen Wohnraum rar, durch Verdichtungsprojekte arbeitet die Stadt daran, die Situation zu verbessern. Die Vermarktungsdauer von Objekten ist aufgrund der großen Nachfrage meist sehr kurz. Wer in Jena arbeitet und kein Wohneigentums findet, weicht auch schon mal auf die Stadt Weimar aus.
Trotz des hohen Preisniveaus in Jena prophezeit die bereits erwähnter Postbankstudie, dass die Stadt unter allen ostdeutschen Städten diejenige mit dem höchsten Wertsteigerungspotential sei. Für die kommenden Jahre ist mit einer weiteren Zunahme der Bevölkerung zu rechnen.

Jenas Norden


Im nördlichen Stadtgebiet Jenas befinden sich die gefragtesten Stadtteile. Die höchsten Preise fallen in den Top-Lagen Damenviertel (Innenstadt) sowie Landgrafen westlich und Kernbergviertel (Wenigenjena) südlich der Innenstadt an. In den aufwändig sanierten Mehrfamilienhäuser des Damenviertels sind zum Teil exklusive Eigentumswohnungen entstanden. Beliebt sind auch die modernen Villen im Westviertel oder den Kernbergen, Interessenten setzen bei Top-Objekten meist Hanglage und eine gute Aussicht voraus. Im Damenviertel und Kernberg beginnen die Preise bei ca. 1.800 Euro/qm, die teuersten Objekte kosten bis 2.800/qm. Etwas günstiger ist Wenigenjena/Ost, hier kosten Eigentumswohnungen zwischen 1.500 und 2.400 Euro/qm und Einfamilienhäuser zwischen 90.000 und 440.000 Euro. Wer weniger ausgeben möchte, sollte im Stadtteil Jena-Nord Ausschau halten.

Neubauprojekte
Hausbergviertel: langfristig, Baustandort in sonniger Hanglage, individuelle freistehende Einfamilien-, Doppel- und Gruppenhäuser in offener Bauweise, Erschließungsmaßnahmen durch die Stadt voraussichtlich 2015/2016
Zwätzen: Wohnpark Philosophenviertel, Baugrundstücke für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, 349 bis 826 qm, 299 Euro/qm

Jenas Süden


Das südliche Stadtgebiet umfasst gute bis einfache Lagen. Am beliebtesten sind hier beispielsweise die guten Lagen in Beutenberg, Lobeda-Altstadt und Wöllnitz, wo Eigentumswohnungen zwischen 1.100 und 2.500 Euro/qm kosten. Die günstigsten Preise fallen in Jena-Süd und Neulobeda an. Neulobeda ist ein Plattenbaugebiet und mit mehr als 22.000 Einwohnern der größte Stadtteil Jenas, dessen westlicher Teil als mittlere Lage gilt, sanierte Eigentumswohnungen können hier bis zu 2.000 Euro/qm erzielen.

Umland Erfurt, Weimar, Jena


Haushalte mit geringem bis mittlerem Einkommen, welche sich in den drei Städten Erfurt, Weimar und Jena kein Eigentum leisten können oder wollen, sollten im Umland Ausschau halten, denn hier lässt sich Immobilieneigentum deutlich günstiger realisieren. Während Ein- und Zweifamilienhäuser in Erfurt 2013 durchschnittlich 213.814 Euro kosteten, betrugen die Preise im Kreis Gotha 88.128 Euro, im Ilm-Kreis 95.087 Euro und im Kreis Sömmerda 102.155 Euro. Wirkliche Top-Standorte sind im Umland Erfurts nicht vorhanden, sondern es überwiegen einfache bis gute Lagen. Gute Lagen finden sich beispielsweise in Arnstadt, Sömmerda sowie in kleinen Orten wie Witterda, Alperstedt, Egstedt und Riechheim. Da das Pendeln im Bereich der Thüringer Städtekette nichts Ungewöhnliches ist, können auch weiter entferntere Lagen als Wohnstandort infrage kommen. Im Zuge der Reurbanisierung wird der Bevölkerungsstand in den Landkreisen jedoch weiter zurückgehen, sodass Käufer bzw. Bauherren ihre Entscheidung für einen Standort besonders gut abwägen müssen, denn nur eine gute Lage wird hier zukünftig einen ausreichenden Schutz vor einem Wertverlust bieten.

Fördermittel



Fördermittel Bund und Land
Wer in Erfurt, Weimar, Jena oder dem Umland Immobilieneigentum erwerben, bauen, sanieren oder umbauen möchte, kann zum einen über die KfW die Fördermittelprogramme des Bundes nutzen. Doch auch auf Länderebene gibt es Mittel. Das Förderinstitut des Landes Thüringen - die Thüringer Aufbaubank - bietet spezielle Programme.

Förderprogramme Thüringen Teil 1
Förderprogramme Thüringen Teil 2
Förderprogramme Thüringen Teil 3

Fördermittel Kommune
Derzeit hat die Stadt Erfurt kein bekanntes Programm aufgelegt.

Fördermittel Kirche
Das Erzbistum Erfurt vergibt Erbbaurechte für bauwillige Familien. Der Erbbauzins liegt bei vier Prozent, es kann eine fallbezogene Ermäßigung gewährt werden.

Quellen: Freistaat Thüringen: Gutachterausschuss für Grundstückswerte, Immobilienkompass der Zeitschrift Capital, www.wohnlagenkarte.de, Engel und Völkers Residential GmbH: Marktinformationen Wohnimmobilien Erfurt 2013/2014, Studie der Postbank (2014): Die besten Regionen für den Immobilienkauf in Ostdeutschland, eigene Recherchen/Berechnungen, Stadt Jena; Stadt Weimar

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
  • Immobilienmarkt Berlin
  • Immobilienmarkt Hamburg
  • Immobilienmarkt München
  • Immobilienmarkt Köln
  • Immobilienmarkt Frankfurt
  • Immobilienmarkt Essen
  • Immobilienmarkt Dortmund
  • Immobilienmarkt Stuttgart
  • Immobilienmarkt Düsseldorf
  • Immobilienmarkt Bremen
  • Immobilienmarkt Hannover
  • Immobilienmarkt Duisburg
  • Immobilienmarkt Leipzig
  • Immobilienmarkt Nürnberg
  • Immobilienmarkt Dresden
  • Immobilienmarkt Bochum
  • Immobilienmarkt Mannheim
  • Immobilienmarkt Bonn
  • Immobilienmarkt Karlsruhe
  • Immobilienmarkt Wiesbaden
  • Immobilienmarkt Münster
  • Immobilienmarkt Braunschweig
  • Immobilienmarkt Freiburg
  • Immobilienmarkt Erfurt
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