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Immobilienmarkt Dresden

Immobilienmarkt Dresden - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Dresden

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Dresden

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Einwohner in Dresden 525.929 (Stand 30.06.2013)


Dresden ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen und hat rund 526.000 Einwohner. Als "Elbflorenz" ist sie bekannt für ihre Kunstsammlungen, ihre barocke Architektur sowie ihre reizvolle Lage an der Elbe und gilt als eine der schönsten Städte Europas.

Dresden ist die ökonomisch stärkste Stadt sowohl des Freistaates als auch des gesamten ostdeutschen Raums. Sie ist überwiegend Standort mittelständischer Betriebe. Besonders ausgeprägt ist der Industriesektor, doch auch der Dienstleistungsbereich wächst überdurchschnittlich. Dresden ist außerdem einer der bedeutendsten Universitätsstandorte in Ostdeutschland. Zahlreiche Hochschulen sind hier beheimatet, zum Wintersemester 2012/2013 waren in diesen insgesamt über 42.000 Studenten immatrikuliert. Entsprechend groß in der Stadt ist die Anzahl der Fachkräfte für wissenschaftlich und technisch anspruchsvolle Tätigkeiten.

Immobilienmarkt allgemein


Anzahl der Wohnungen im Dresden 293.099 (Stand 31.12.2012)

In Dresden sind Immobilien zur Selbstnutzung sehr begehrt. Der Markt ist einer der wachstumsstärksten in den neuen Bundesländern. Insbesondere in guten und sehr guten Lagen übersteigt die Nachfrage das Angebot und Interessenten weichen auch zunehmend auf bisher weniger gefragte Lagen aus.
Dies spiegelt sich auch in den Kauf- und Mietreisentwicklungen wieder. Die Kaufpreise für Eigenheime in Dresden stiegen von 2007 bis 2012 um nahezu 10 Prozent, die Preise für Eigentumswohnungen steigerten sich im gleichen Zeitraum um ca. 8 Prozent. Auch das Jahr 2013 brachte deutliche Preissteigerungen mit sich: Laut Gutachterausschuss der Landeshauptstadt Dresden zahlten Käufer für Eigentumswohnungen nach einer sanierten Umwandlung rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr, sanierte Bestandswohnungen verteuerten sich um ca. 12 Prozent. Vergleichsweise moderat stiegen die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen - sie kosteten im Vergleich zum Vorjahr rund 2 Prozent mehr. Der Durchschnittspreis für neugebaute Objekte lag bei 2.680 Euro/ qm.

Auch zukünftig rechnen Marktkenner in Dresden mit weiter steigenden Immobilien- und Mietpreisen. Hauptursache Ursache dafür ist die positive ökonomischen Entwicklung der Landeshauptstadt. Motor sind vor allem hier ansässige weltweit führende Unternehmen der Branchen Mikroelektronik, Nanotechnologie, Neue Werkstoffe sowie Life Sciences. Nach Angaben der Stadt wächst der Gewerbebestand in Dresden seit 2000 ununterbrochen und erhöhten die 100 größten Unternehmen ihre Umsätze zwischen 2007 und 2011 um fast 20 Prozent. Im Zuge dessen entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze, wanderten Bewohner zu und stiegen somit die Einwohner- und Haushaltszahlen stetig. Dass Dresden auch als Lebensraum für Familien sehr attraktiv ist, spiegelt sich in der Geburtenrate wieder - 2012 war sie mit 116 Geburten auf 10 000 Einwohner deutsche "Geburtenhauptstadt" noch vor München und Frankfurt am Main. Demographischen Prognosen zufolge wird Dresen auch in den kommenden Jahren zu den wachstumsstärksten Städten in Deutschland zählen.

Der zunehmenden Bevölkerungszahl steht ein zu geringes Angebot an Wohnraum gegenüber. Derzeitig beträgt die Leerstandquote in Dresden in Bezug auf Wohnungen ca. zwei Prozent. Somit wird auch der Nachfragedruck weiter anhalten und entsprechend mehr Objekte müssen konstant errichtet werden, um den Bedarf zu decken. Ausreichend Bauraum ist über das gesamte Stadtgebiet verteilt vorhanden. Der Stadt Dresden zufolge wird der zusätzliche jährliche Bedarf von 2015 bis 2020 480 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und 430 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ausmachen. Von 2021 bis 2025 würden jährlich 360 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und 540 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigt. In den vergangenen deckten die Baufertigstellungen diesen Umfang ab, davor wurden jedoch über einen Zeitraum von zehn Jahren deutlich weniger Objekte fertiggestellt.

Dresdens Wohngebiete


Die Stadt Dresden ist in 19 Stadtbezirke (Ortsamtsbereiche) aufgeteilt, die in der Regel wiederum aus mehreren Stadtteilen bestehen. Der Ortsamtsbereich mit der größten Bevölkerung ist der von Blasewitz, der flächengrößte der von Loschwitz.

Dresden Zentrum


Die Dresdner Innenstadt liegt in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Neustadt. Sie gehört zu den sehr gefragten Stadtbezirken der Stadt und verfügt überwiegend über mittlere bis Top- Lagen. In der Altstadt oder dem Preußischen Viertel können neugebaute Eigentumswohnungen stadtweite Spitzenpreise bis zu 5.000 Euro/ qm erzielen, in der inneren Neustadt kosten Objekte bis zu 3.500 Euro/ qm. Häuser werden hier kaum angeboten.

In der Altstadt entstehen in der Grünen Straße 12/14 neue 2- bis 5-Zimmer-Eigentumswohnungen. Bezugsfertig werden diese voraussichtlich im Frühjahr 2015 sein. Ein Preisbeispiel weist eine Quadratmeterpreis von ca. 2.600 Euro aus. In der Tieckstraße 5 werden neue 2- bis 6-Zimmer-Wohnungen gehobenen Standards gebaut. Der Quadratmeterpreis beträgt ca. 2.700 Euro. Zwei mittelfristige Bauprojekte (derzeit in Vorbereitung, Baubeginn innerhalb von drei Jahren): 70 Wohneinheiten werden in der Tannenstraße realisiert werden, an der Herzogin Garten in der Altstadt sind 190 Wohneinheiten überwiegend als Eigentumswohnungen geplant.

Dresden West


Zu Dresdens Westen gehören Ortsamtsbereiche wie Cotta, Mobschatz, Altfranken und Gompitz. Zu finden sind hier einfache bis gute Lagen, wirkliche Top-Lagen lassen sich nicht ausmachen. Günstige Objekte ab ca. 1.000 Euro/qm gibt es beispielsweise in Pieschen und Mickten. Ebenfalls noch von einfachen und mittleren Lagen geprägt ist Friedrichstadt, doch aufgrund seiner Zentrumsnähe und vielen neugebauten und umgebauten Objekten wandelt sich das Viertel und wird ihm großes Potential bezüglich der Preisentwicklung zugeschrieben.

In der Bürgerstraße sollen in Pieschen 30 altersgerechte Eigentumswohnungen der Standardkategorie mit 1 bis 3 Zimmern entstehen. Ebenfalls in Pieschen wird in der Trichatschekstraße eine kleine Wohnanlage mit drei Eigentumswohnungen mit gehobenem Standard gebaut.

Dresdens Norden


Im Norden Dresdens liegen die Ortsamtsbereiche Klotzsche, Weixdorf, Langebrück, Schönborn und der nördliche Teil des Bezirks Loschwitz mit dem großen Stadtwaldgebiet Dresdner Heide. Vorhanden sind hier einfache bis gute Lagen. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen ab 1.000 Euro, Neubauwohnungen oder sanierte Altbauwohnungen können bis zu 3.100 Euro kosten.

Im Wohngebiet an der Heide in Dresden-Langebrück ist ein 7-Familienhaus mit 2 bis 4 und 6 Zimmer-Eigentumswohnungen geplant. In Dresden-Klotzsche entstehen im Rahmen der Sanierung eines alten Wohnhauses 11 Eigentumswohnungen gehobener Kategorie mit 3 bis 5 Zimmern.

Ein mittelfristiges Projekt (derzeit in Vorbereitung, Baubeginn innerhalb von drei Jahren): In Klotzsche sind an der Travemünder Straße 130 Eigenheime geplant.

Dresdens Osten


Östlich der Dresdner Innenstadt liegen die Ortsamtsbereiche Blasewitz, Leuben, Schönfeld-Weißig und der südliche Teil von Loschwitz. Geprägt sind diese überwiegend durch mittlere bis Top-Lagen. Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen beginnen ab ca. 1.200 Euro. Die von Villen geprägten und elbnah gelegenen Stadtteile Weißer Hirsch, Loschwitz und Blasewitz zählen zu den begehrtesten Gegenden in Dresden. Das Angebot ist knapp, die Preise für Villen können hier bis zu 2,5 Mio. betragen, neue Eigentumswohnungen kosten bis zu 3.500 Euro/ qm. Der ebenfalls gefragte Stadtteil Striesen weist aufgrund zahlreicher vorhandener Baulücken die meisten Neubauaktivitäten in Dresden auf.

Mit dem Neubauprojekt ensemble 1a werden in Striesen voraussichtlich bis September 2015 in zwei Gebäuden 26 Eigentumswohnungen gehobenen Standards mit 1 bis 4 Zimmern errichtet. Der Quadratmeterpreis liegt bei ca. 3.000 Euro/qm.

Auf dem Gelände des ehemaligen Lahmann-Sanatoriums im Stadtteil Weißer Hirsch haben Bauarbeiten zu ca. 90 Wohneinheiten zum Kauf und zur Miete begonnen.

Dresdens Süden


Im Süden Dresdens liegen die Ortsamtsbereiche Plauen und Prohlis. Es dominieren hier mittlere bis gute Lagen. Im Stadtteil Plauen befindet sich die Technische Universität, zudem ist der Stadtteil beliebt aufgrund seiner Nähe zum Zentrum. Die günstigsten gebrauchte Eigentumswohnungen gibt es ab ca. 1.200 Euro/qm, sanierte Denkmalschutz-Objekte können bis zu 3.000 Euro/ qm kosten.

In Prohlis werden im Stadtteil Nickern kurzfristig 100 Wohneinheiten (Eigentumswohnungen und Häuser) realisiert, Baubeginn wird in diesem oder im nächsten Jahr sein. Langfristig ist im Leupnitz/Neuostra in der Wilhelm-Franke-Straße ein Eigenheim-Baugebiet mit 150 Wohneinheiten geplant.

Dresden Umland


Der Westen


Westlich grenzt Dresden an den Landkreis Meißen mit Städten wie Radebeul, Weinböhla, Moritzburg, Meißen und Wildsruff. Inbesondere in den ersten drei genannten Orten haben sich Immobilien in den letzten Jahren teilweise extrem verteuert. Im gefragten Nobelstandort Radebeul beginnen die Preise für unsanierte Häuser bei 100.000 Euro, die meisten Häuser kosten über 500.000 Euro, sanierte Villen mit Grundstück erzielen Preise von bis zu 1,5 Millionen Euro. Auch bestimmte Gebiete in Meißen haben sich inzwischen zu Top-Lagen entwickelt.

Im Dichterviertel Oberlößnitz in Radebeul stehen einige unbebaute bauträgerfreie Grundstücke zum Verkauf.

Der Norden


Im nördlichen Umland Dresdens liegen Orte wie Radeburg, Ottendorf-Okrilla, Medingen und nord-östlich Pulsnitz. In Radeburg kosten dem Immobilienportal www.immobilienscout.de zufolge Objekte durchschnittlich rund 1.150 Euro, das Angebot umfasst überwiegend Häuser. Auch in Ottendorf-Okrilla sind nur wenige Eigentumswohnungen zum Verkauf ausgeschrieben, die Preise liegen mit durchschnittlich 700 Euro/ qm deutlich niedriger als in Radeburg. In Pulsnitz beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis ca. 800 Euro.

Der Osten


Östlich von Dresden liegen Städte wie Radeberg, Dürröhrsdorf-Dittersbach und Bischofswerder. Im direkt an der Dresdner Heide liegende Radeberg kosten dem Immobilienportal www.immobilienscout.de zufolge Objekte durchschnittlich rund 1.100 Euro, das Angebot umfasst überwiegend Häuser. Deutlich günstiger sind Objekte im südlicher gelegenen Dürröhrsdorf-Dittersbach.

Der Süden


Im südlichen Umland von Dresden liegen beispielsweise die Städte Bannewitz, Possendorf, Heidenau und Pirna. Das Angebot an Immobilien ist hier recht umfangreich. Dem Immobilienportal www.immobilienscout.de zufolge umfasst es in Pirna sowohl Eigenheime als auch Eigentumswohnungen in etwa gleichem Maße und kosten Objekte dort durchschnittlich rund 1.250 Euro/qm. Etwas günstiger ist Wohneigentum in Bannewitz, Heidenau oder Dohma.

Fördermittel


Fördermittel Bund und Land
Wer in Dresden oder dem Umland Wohneigentum erwerben oder bauen möchte, kann zum einen über die KfW die Fördermittelprogramme des Bundes nutzen. Doch auch auf Länderebene gibt es Mittel. Das Förderinstitut des Landes Sachsen, die Sächsische Aufbaubank (SAB), bietet spezielle Programme beispielsweise für den Neubau bzw. Ersterwerb einer Immobilie in einem Stadtgebiet, die Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden oder für barrierereduzierende sowie zur Barrierefreiheit führende Maßnahmen an ebensolchen Objekten.

In Sachsen wird Wohnraum gefördert
Förderprogramme Sachsen Teil 1
Förderprogramme Sachsen Teil 2

Fördermittel Kommune
Mit dem kommunalen Förderprogramm "Wohnungsanpassung für alte und behinderte Bürger" stellt die Stadt Dresden Fördermittel für den barrierefreien Umbau von Wohnraum zur Verfügung.

Fördermittel Kirche
Das Bistum Dresden-Meißen vergibt Darlehen an bauwillige Familien. Konditionen erhalten Interessierte nur auf konkrete Anfragen hin genannt.
Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens vergibt Erbbaurechte. Der Erbbauzins liegt bei vier Prozent. Es kann eine fallbezogene verbilligte Anfangsphase gewährt werden.

Quellen: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden; Engel und Völkers Residential GmbH: Marktinformationen Dresden 2013; Immobilienkompass der Zeitschrift Capital; IVD-Mitte-Ost: Immobilienpreisspiegel 2013 Region Sachsen und Sachsen-Anhalt; Befragung von Marktteilnehmern, und eigene Recherchen und Bewertungen

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt

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