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Immobilienmarkt Nürnberg

Immobilienmarkt Nürnberg - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Nürnberg

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Nürnberg

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Die Einwohnerzahl von Nürnberg zum 31.12.2012 betrug rund 495.000.


Das Immobilienmarktprofil Nürnberg umfasst auch die Großstädte Fürth und Erlangen. Nürnberg ist als größte Stadt in Nordbayern das wichtigste Oberzentrum in Franken. Die Stadt durchlebt ein Wandel; waren früher die wirtschaftlichen Hauptakteure Quelle, Grundig, AEG und MAN beherrschend, so ist die Stadt heute Sitz wichtiger Dienstleister wie DATEV, GFK Marktforschung und der Nürnberger Versicherungsgruppe. Zudem ist die Stadt auch der wichtigste Druckstandort Deutschlands; mit dem Knoblauchsland verfügt die Region zudem über das wichtigste Gemüseanbaugebiet Süddeutschlands. Weit über die Grenzen Deutschlands ist Nürnberg auch für seinen Christkindlesmarkt bekannt.

Immobilienmarkt allgemein


Als klassischer B-Standort bietet Nürnberg noch relativ günstige Immobilienpreise. Allerdings entdeckten in den letzten Jahren viele Investoren aus Osteuropa die Stadt, sodass gerade bei Mietobjekten in guter Lage das Angebot gering geworden ist. Nach einer starken Wachstumsdelle durch den Strukturwandel in der Stadt sind die Preise allgemein in Nürnberg und der Region seit etwa 2009 wieder gestiegen. Hier macht sich auch die inzwischen verbesserte wirtschaftliche Lage bemerkbar. So erhöhten sich die Baugenehmigungen in den letzten Jahren auch um gut 30 Prozent. Eine ausgeprägte Stadtentwicklungsplanung soll zudem die Stadt weiter aufwerten, wirtschaftlich - aber eben auch als Wohnstandort. Nach Auswertungen der Kaufpreise des Jahres 2013 stellte der Gutachterausschuss zwei Entwicklungen fest. Die Verkäufe sind gesunken, während die Kaufpreise gestiegen sind. Insgesamt wurden für Immobilien in Nürnberg im vergangenen Jahr rund 1,5 Mrd. Euro ausgegeben. Für die besonders beliebten Reihenhäuser oder Doppelhaushälften wurden im Durchschnitt zwischen 280.000 Euro - 430.000 Euro beim Neubau und zwischen 200.000 Euro bis 370.000 Euro für gebrauchte Objekte gezahlt. Die Preissteigerungen in diesem Segment sind überdurchschnittlich und lagen bei 10 Prozent. Zum Vergleich: Bei freistehenden Häusern betrug die Steigerung ungefähr 4 Prozent. Bei neu gebauten Eigentumswohnungen liegt der Durchschnittspreis bei etwa 3.300 Euro, gebrauchte Eigentumswohnungen haben hingegen eine größere Spannbreite, vor allem kleinere Wohnungen werden kaum nachgefragt. Insgesamt liegen die Preise hauptsächlich zwischen etwa 1.200 Euro und 2.500 Euro.

Besonders beliebt in Nürnberg als Wohnstandort sind Sebald, Sankt Johannis, Maxfeld, Gärten hinter der Feste oder beispielsweise Erlenstegen am Stadtrand. Die Beliebtheit spiegelt sich nicht zuletzt auch im Preis wieder. Und: Die Preise dürften in Nürnberg eher steigen als fallen. Die Stadt scheint den Strukturwandel gut überstanden zu haben, viele neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, sodass zu erwarten ist, dass sich die positive Entwicklung über kurz oder lang auch auf dem Immobilienmarkt niederschlagen wird. Günstig sind hierbei zurzeit noch die Stadtteile im Westen, wo früher die großen Industrieflächen waren, auch südlich der Innenstadt ist es noch preiswert. Teurer wird es an den Rändern der Stadt, neben dem Zentrum liegen die besten Lagen am Stadtrand, da unterscheidet sich Nürnberg von vergleichbaren anderen Städten, in denen die größere Entfernung zur City meist mit Preisabschlägen einhergeht.

Nürnbergs Zentrum


Stadtteile z. B. Sebald, Sankt Johannis, Maxfeld. Gärten hinter der Feste, Lorenz, Gostenhof, Wöhrd

Sebald und Lorenz bilden die Altstadt Nürnbergs. Während Sebald ein teures Pflaster zum Wohnen ist, ist Lorenz schon deutlich günstiger. Am Rande der Altstadt liegen die weiteren Toplagen Nürnbergs wie Maxfeld, Gärten hinter der Feste oder Teile von Sankt Johannis. Dies sind Bereiche, in denen das Angebot an Neubauprojekten steigen wird beziehungsweise in denen aktuell Neubauprojekte entstehen. Besonders Sankt Johannis hat sich in den letzten Jahren entwickelt und stieg beinahe auf "wie der Phönix aus der Asche". Heute hat sich dieser Teil zu einem sehr beliebten Viertel entwickelt. Dementsprechend rar ist auch das Angebot an gutem Wohnraum, bei Neubauwohnungen ist ein deutlicher Preisschub festzustellen. Insgesamt handelt es sich beim Zentrum Nürnbergs um ein eher teures Pflaster, bei Neubebauung muss man schon mit etwa 3.500 Euro/qm kalkulieren, großzügige Einfamilienhäuser können auch schon mal über 1 Mio. Euro kosten. Aber in Nürnbergs Zentrum gibt es auch günstige Angebote, wie in Teilen von Lorenz oder Gostenhof. Einfamilienhäuser sind hier selten, dafür gibt es Eigentumswohnungen aber für rund 1.000 Euro/qm. Für zentrumsnahes Wohnen in Deutschland ein wahres Schnäppchen, doch ist aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Situation Nürnbergs nicht gesagt, dass dieser Zustand noch lange so anhält.

Neubauprojekte
"Kleinreuther Weg", Uhlandstraße, 59 Wohneinheiten, Preise noch nicht bekannt, Innere-Cramer-Klett-Straße, 17 Wohnungen, Preise nicht bekannt, bezugsfertig ab Ende 2014, "Opernpalais", Tafelhof, 27 Wohnungen, Preis nicht verfügbar, bezugsfertig ab August 2015.

Nürnbergs Norden


Stadtteile z.B.: Knoblauchsland mit seinen Nürnberger Stadtteilen, Schniegling, Thon, Buchenbühl, Ziegelstein

In diesem Gebiet herrschen mittlere bis gehobene Wohnlagen vor. Wirkliche Toplagen findet man hier nicht. In der Nähe des Flughafens, besonders in Buchenbühl, sind auch größere Areale mit einfacher Bauweise vorhanden. Das Knoblauchsland ist ein Gemüseanbaugebiet und hat in Teilbereichen durchaus dörflichen Charakter, man lebt im nördlichen Teil fast wie auf dem Land, allerdings mit urbanem Komfort. Relativ teuer ist Thon, Häuser können hier Preise von etwa 800.000 Euro erreichen oder sogar überschreiten. Inzwischen werden hier mit die höchsten Preissteigerungen in Nürnberg registriert. Dies hat mit der Lage zu tun, einerseits die kurze Entfernung zur City, andererseits sind auch Fürth oder Erlangen nicht mehr fern, sodass selbst das Pendeln in diese Städte nicht lange dauert. Die nördlichsten Stadtteile wie Großgründlach liegen näher an der Innenstadt von Erlangen oder Fürth als an der von Nürnberg. Die anderen Stadtteile erreichen nicht das Preisniveau von Thon, die Preise überschreiten meist nicht die 500.000-Euro-Grenze. Buchenbühl oder Moosberg sind die eher günstigen Stadtteile. Für Eigentumswohnungen kann man in Thon bei Neubauten auch schon mal rund 4.000 Euro/qm zahlen, auch in Schniegling sind ähnliche Preise zu erwarten, denn auch dieser Stadtteil entwickelt sich gerade. Ansonsten lassen sich in diesem Gebiet durchaus auch noch Wohnungen für etwa 1.000 Euro/qm erwerben.

Neubaugebiete
"Radiocity", Schleifweg, 43 Wohnungen ab etwa 3.100 Euro/qm, bezugsfertig ab 2014, Silberstr., Schniegling, 18 Wohneinheiten ab etwa 3.100 Euro/qm, bezugsfertig ab 2014

Nürnbergs Osten


Stadtteile z.B. Schoppershof, Erlenstegen, Gleisshammer, Mögeldorf, Laufamholz

Im östlichen Teil Nürnbergs liegt die "gute Stube" der Stadt; prächtige Villen oder alte Herrensitze, die nicht selten auch 2 Mio. Euro und mehr kosten. Bekannt für die großzügigen Häuser sind die Stadtteile Erlenstegen, Ebensee oder Mögeldorf. Allerdings: Wer über 1 Mio. Euro ausgeben will, der möchte auch ruhig leben. Dies ist jedoch bei den prächtigen Villen an Hauptstraßen nicht mehr der Fall, diesen Häusern droht der Preisverfall. Neben diesen Toplagen befinden sich hier auch viele gute Lagen der Stadt. Lediglich in Teilen von Schoppershof oder Gleisshammer liegen auch einfachere Wohnlagen. Trotzdem: Wer in Nürnbergs Osten sein neues Zuhause sucht, sollte für ein Haus mindestens 400.000 Euro einplanen. Die Preisspanne bei Eigentumswohnungen reicht von etwa 1.400 Euro/qm bis über 4.000 Euro/qm bei Neubauten. In einigen Stadtteilen, wie in Gleisshammer, ist jedoch das Angebot ausreichend, sodass es auch möglich ist, in einfacheren Wohnlagen noch etwas günstigere Preise zu erhalten.

Neubaugebiete
"Now", Schoppershof, 26 Stadthäuser ab ca. 400.000 Euro, bezugsfertig ab Ende 2014, 9 Wohnungen in Erlenstegen ab etwa 4.300 Euro, bezugsfertig ab 2015.

Nürnbergs Süden


Stadtteile z.B.: Glockenhof, Hummelstein, Katzwang, Kornburg, Langwasser, Fischbach, Altenfurt

Wirkliche Toplagen gibt es in diesem Stadtbereich nicht, allerdings viele gute Lagen, die gerade bei Käufern beliebt sind. Und hier gilt besonders: Je weiter von der City entfernt, desto besser wird die Lage, was auch damit zu tun hat, dass sich viele Gewerbegebiete südlich des Innenstadtbereiches befinden. Die Preise sind nicht so hoch wie beispielsweise im Osten Nürnbergs. Eher einfache Lagen befinden sich beispielsweise in Steinbühl oder Glockenhof. Das Angebot an Wohnungen ist in diesem Bereich von Nürnberg besonders hoch. Die Preisspanne reicht etwa von 900 Euro/qm in Steinbühl bis über 4.000 Euro bei Neubauten in Katzwang. Da jedoch inzwischen auch die Lagen direkt südlich der Innenstadt aufgewertet werden, findet man auch beispielsweise in Steinbühl teurere Objekte. Auch in diesem Gebiet gibt es Villen, die mehr als 1 Mio. Euro kosten, aber auch Häuser, die ab etwa 240.000 Euro zu bekommen sind, in einem vernünftigen Zustand. Das Angebot an Einfamilienhäusern ist hier gut.

Neubaugebiete
"Peter", Ludwigsfeld, 10 Wohnungen ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig Ende 2015, "Petersgrund", Ludwigsfeld, 33 Wohnungen ab ca 3.330 Euro/qm, bezugsfertig Frühjahr 2015, "Am Weißensee", Katzwang, 11 Wohnungen ab ca. 2.800 Euro/qm, bezugsfertig ab 2015, "Schwanhardstraße", Glockenhof, 25 Wohnungen ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig 2014, "Franken Quadrat", Langwasser, 23 Wohneinheiten ab ca. 2.900 Euro/qm, bezugsfertig unbekannt.

Nürnbergs Westen


Stadtteile z.B.: Eibach, Röthenbach, Reichelsdorf, Höfen, Sündersbühl, Hohe Marter

Auch hier befinden sich am äußeren Rand der Innenstadt die eher schwächeren Lagen, hier waren die Wohnquartiere der Arbeiter und kleinen Angestellten. Besser sieht es in Richtung Eibach, Röthenbach oder Reichelsdorf aus. Insgesamt wird das Gebiet durch mittlere Wohnlagen dominiert. Weiteres Kennzeichen ist der große Anteil an Gewerbeflächen, größere Grünflächen gibt es nur im südlichen Bereich. Teilweise ist die Innenstadt von Fürth näher als die von Nürnberg. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen bei ca. 800 Euro/qm los und reichen bis 3.700 Euro/qm bei Neubauwohnungen. Die Preise für Einfamilienhäuser reichen von rund 250.000 Euro bis zu etwa 1 Mio. Euro für großzügigere Objekte. Insgesamt ist das Angebot an Eigentumswohnungen oder Häusern in diesem Bereich gut.

Neubaugebiete
"Glasgowstraße", Röthenbach, 15 Wohneinheiten ab ca. 3.200 Euro/qm bezugsfertig April 2015, Otmarstr., St. Leonhard, 31 Wohneinheiten ab ca. 2.800 Euro/qm, bezugsfertig im Laufe des Jahres 2015, "Rednitz Gärten", Gebersdorf, 9 Wohnungen, Preis nicht verfügbar, bezugsfertig noch 2014.

Nürnberger Umland

Fürth


Die Einwohnerzahl von Fürth zum 31.12.2012 betrug rund 120.000.

Fürth bildet mit Nürnberg und Erlangen das gleichnamige Städtedreieck, die "Kleeblattstadt" grenzt direkt an Nürnberg. Bekannt ist Fürth als die Spielzeughauptstadt Deutschlands, auch wenn der größte Produzent Playmobil seinen Hauptsitz im benachbarten Zirndorf hat. Ein anderes wichtiges Unternehmen, die Quelle AG, ist inzwischen insolvent, der Versicherungsableger firmiert heute unter dem Namen Ergo Direkt. Als Wissenschaftsstadt verfügt Fürth über zahlreiche Forschungseinrichtungen.

Fürth ist nicht das Anhängsel Nürnbergs, hängt aber von der wirtschaftlichen Situation des Ballungsraumes ab. Aufgrund vieler alter Gebäude - die höchste Dichte an denkmalgeschützten Häusern Bayerns - entwickelte sich eine eigene Wohnkultur, gerade viele Jüngere finden die Stadt attraktiv. In die historische Bausubstanz wurden und werden moderne Wohnungen integriert, sehr schöne Wohnlagen sind das Resultat. So gelten Gegenden wie Hornschuchpromenade, Espan, Am Stadtpark auch als die Toplagen von Fürth, hinzu kommt noch der Westvorstadt. Beinahe vorbildlich ist das Baulückenkataster von Fürth, hier werden potenzielle Baugebiete ausgewiesen. Dabei übernimmt die Stadt die Vermittlung zwischen Anbieter und Käufer. Das Baulückenkataster gilt sowohl für den mehrgeschossigen Bau wie auch für Bebauung mit Einfamilienhäusern. Das Baulückenkataster ist damit eine wichtige Informationsquelle für zukünftige Bauherren. Aufgrund dieser Tatsache und der daraus resultierenden zahlreichen Neubauprojekte dürfte auch die Einwohnerzahl von Fürth weiter zunehmen. Wer nicht unbedingt in Nürnberg wohnen will, hat in der "Kleeblattstadt" eine reiche Auswahl an Immobilien.

Wie in jedem Jahr ermittelte auch der Gutachterausschuss für Fürth wieder die Immobilienpreisentwicklung. Die Preise für Häuser lagen im Jahr 2013 im Durchschnitt bei 1.956 Euro/qm, bei Neubauten lag der Wert bei 2.573 Euro/qm Wohnfläche. Bei Eigentumswohnungen geht die Schere deutlich weiter auseinander, so sind Neubauten mit durchschnittlich 2.919 Euro/qm Wohnfläche mehr als doppelt so teuer wie gebrauchte mit 1.356 Euro/qm Wohnfläche. Das Preisniveau entspricht etwa dem von Nürnberg.

Fürths Norden


Stadtteile z. b. Vach, Stadeln, Steinach, Ronhof, Schwand, Atzenhof, Unterfarrnbach

Diese Stadtteile liegen zwischen der City und der Stadtgrenze von Erlangen entlang der Regnitzniederung mit ihren Freizeitmöglichkeiten. Der andere Teil des Gebietes, so zum Beispiel Ronhof, gehört zum Knoblauchsland. Wer hier lebt, wohnt entweder in einer durchschnittlichen oder guten Wohnlage. Wirkt Ronhof noch eher urban, so ist Vach eher dörflich. Es gibt ein breites Angebot an Immobilien. In diesem Gebiet entstehen auch viele neue Wohnanlagen. Eigentumswohnungen kosten ab etwa 1.200 Euro/qm, Neubauten bis zu 3.600 Euro/qm. Die Preise für Häuser beginnen bei etwa 200.000 Euro, einfache Objekte kosten auch weniger. Die Obergrenze bei großzügigen Einfamilienhäusern durchbricht die Schwelle von 1 Mio. Euro.

Neubaugebiete
Stadelner Hauptstr., Mannhof, 6 Reihenhäuser, ab rund 277.000 Euro, bezugsfertig ab Oktober 2014, Mehrfamilienhaus in Vach, 6 Wohneinheiten, Preis nicht verfügbar, bezugsfertig Mitte 2015, Herzogenauracher Str., Vach 6 Wohneinheiten, ab 2.300 Euro/qm, bezugsfertig 2014.

Fürths Süden


In diesem Bereich liegen auch das historische Zentrum und die Toplagen von Fürth. Ist der Stadtpark oder Stadtwald nicht weit, wird es teuer. Mit bis zu 3.000 Euro/qm muss bei Eigentumswohnungen im Bestand schon gerechnet werden, Neubauten können mit mehr als 4.000 Euro/qm deutlich teurer sein. Aber es gibt auch einfachere oder mittlere Lagen wie die Hardthöhe. Günstige Eigentumswohnungen beginnen bei etwa 1.500 Euro/qm. Das Angebot ist für eine Stadt dieser Größe bei Eigentumswohnungen riesig. Die Höchstpreise bei großzügigen Einfamilienhäusern liegt hier jenseits von 1 Mio. Euro, die Untergrenze für Einfamilienhäuser ist etwa 200.000 Euro. Der Gesamtcharakter dieses Stadtbereiches ist urban.

Neubaugebiete
"Stadtwald Gärten", Oberfürberg, 15 Wohnungen ab ca, 2.800 Euro/qm, "Herrenhöfe", Südstadt, 133 Wohnungen ab ca. 2.850 Euro/qm, "Logen Gärten", Südstadt, (Logen Gärten 1) 10 Wohnungen ab ca. 3.300 Euro/qm, Schwabacher Str. Altstadt, 11 Wohnungen, Preise unbekannt, "Central Garage", Innenstadt, 20 Wohnungen, ca. 4.000 Euro/qm.

Erlangen


Die Einwohnerzahl von Erlangen zum 31.12.2013 betrug rund 107.000.

Erlangen ist bekannt vor allem als Hochschulstandort. Wesentlicher Bestandteil der Entwicklung der Stadt sind die Produktionsstätten von Siemens. Darüber hinaus haben auch die Universität und Forschungseinrichtungen des Fraunhofer-Institutes oder der Max-Planck-Gesellschaft einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Besonders die Medizintechnik gewinnt immer mehr an Bedeutung, heute sind dort rund 16.000 Menschen beschäftigt. Daher gilt Erlangen auch einer der wichtigsten Technologiestandorte Deutschlands.

Laut einer Prognose des städtischen Statistikamtes soll die Einwohnerzahl von Erlangen um gut 3.000 Einwohner bis 2027 steigen, besonders die Zahl der Berufsanfänger soll zunehmen. Zum 31.12.2012 verfügte Erlangen über rund 57.500 Wohnungen. Die Immobilienpreise in Erlangen sind nach dem Großraum München die höchsten in ganz Bayern, wie der IVD ermittelte. So lag die Preisspanne für Einfamilienhäuser im Jahre 2012 zwischen 110.000 Euro bis 950.000 Euro, bei einem Durchschnittswert von 381.000 Euro. Der Durchschnittskaufpreis für gebrauchte Wohnungen lag bei 1.655 Euro/qm und bei Neubauten bei knapp 2.700 Euro/qm. Dass Erlangen ein teures Pflaster ist, liegt an den vielen gut bezahlten Jobs in Wissenschaft und Forschung. Daher ist auch mit einer weiteren positiven Preisentwicklung zu rechnen. Und wer in Erlangen arbeitet, möchte dort auch wohnen. Dementsprechend gibt es hier nur im Stadtteil Bruck einfachere Wohnlagen. Ansonsten dominieren mittlere und gute Wohnlagen die Stadt. Die Toplagen befinden sich in Alterlangen, Zentrum, Stieglitzhof. Die erste Adresse der Stadt ist der Burgberg. Das Angebot an freien Baugrundstücken ist in Erlangen vergleichsweise gering.

Erlangens Norden


Altstadt, Burgberg, Stieglitzhof, Alterlangen, Büchenbach, Büchenbach, Rötelheim

Hier liegen ziemlich geballt die Spitzenlagen von Erlangen. Lediglich in Büchenbach oder Dechsendorf gibt es auch mittlere Wohnlagen. Sehr beliebt ist die Altstadt, hier ist die Nachfrage nach Wohnraum deutlich größer als das Angebot. Das Besondere: Selbst in der Stadtmitte gibt es sehr viel Grün, und gut Einkaufen kann man gleich um die Ecke. Gediegener ist der Burgberg; Stieglitzhof oder Alterlangen erfreut sich großer Beliebtheit von Familien. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen ab 1.700 Euro/qm und erreichen bei Spitzenobjekten durchaus 5.000 Euro/qm. Einfamilienhäuser kosten ab etwa 280.000 Euro, Spitzenobjekte können durchaus auch 1,8 Mio. Euro kosten. Günstiger Wohnraum für Käufer ist hier rar.

Neubaugebiete
"Mönaugärten", Büchenbach, 50 Wohnungen ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig 2014.

Erlangens Süden Tennenlohe, Bruck, Eltersdorf, Frauenaurach, Kriegenbrunn

Wer nach günstigem Wohnraum in Erlangen sucht, der wird eher hier fündig als im Norden. Meistens herrschen in diesem Gebiet mittlere bis gute Wohnlagen vor. Beliebtester Stadtteil ist hier das eher dörfliche Tennenlohe, das mit zum Knoblauchsland gehört. Beliebt ist der Stadtteil aber mehr bei den Fürthern oder Nürnbergern, die hier leben möchten. Nürnberg oder Fürth sind nah. Dementsprechend gibt es hier wie im benachbarten Eltersdorf inzwischen auch Spitzenlagen. Auch Bruck wird bei Erwerbern immer beliebter. Die Preisspanne bei Einfamilienhäusern reicht von etwa 250.000 Euro bis zu rund 900.000 Euro. Wohnungen erhalten Käufer ab etwa 1.500 Euro/qm, die Obergrenze liegt bei Neubauten bei rund 4.500 Euro/qm. Damit ist der Süden insgesamt günstiger als der Norden.

Stadthäuser, Bruck, 10 Häuser und 6 Wohnungen, ab ca. 3.500 Euro/qm, bezugsfertig 2015, kleinere Neubauprojekte auch in Tennenlohe oder der Südstadt.

Umland Nürnberg-Fürth-Erlangen


Weitere wichtige Standorte in dem Bereich sind Herzogenaurach, Zirndorf, Lauf, Roth, Schwabach, Ansbach, Forchheim. Topwohnlagen befinden sich in Herzogenaurach, Zirndorf, Oberasbach, Rednitzhembach, Wendelstein, Feucht und Lauf. Insgesamt gibt es um das Städtedreieck viele interessante Lagen. Da das Pendeln in Franken nichts Ungewöhnliches ist, können auch weiter entferntere Lagen als neuer Wohnstandort infrage kommen. Hier gibt es alles von billig bis teuer, Villen, die mehr als 1,5 Mio. Euro kosten sowie Einfamilienhäuser schon für wenig mehr als 100.000 Euro. Das Angebot an Häusern ist hier naturgemäß größer als bei Eigentumswohnungen. Wer ein Haus sucht und nur wenig ausgeben möchte und eher ländlich wohnen will, der wird im Umland fündig, das Angebot ist groß. Eigentumswohnungen kosten zwischen etwa 700 Euro/qm und, bei Neubaubauobjekten, und 4.000 Euro/qm.

Förderung


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme in Bayern Teil 1
Förderprogramme in Bayern Teil 2

Fördermittel Städte

Nürnberg
Es werden Familien oder Alleinerziehende mit Kind per Zuschuss gefördert. Für ein Eigenheim gibt es bis zu 7.000 Euro, für eine Eigentumswohnung bis zu 5.600 Euro. Für das zweite und jedes weitere Kind gibt es 2.000 Euro extra, für besonders energieschonende Bauweise 1.000 Euro nochmals zusätzlich.

Fürth
Es liegt kein Förderprogramm vor.

Erlangen
Zuschuss bei Kauf eines Hauses oder Eigentumswohnung. Die Förderung gilt nur für Familien mit mindestens 3 Kindern oder mit 2 Kindern, wenn eines schwerbehindert ist. Es müssen auch die Bestimmungen des sozialen Wohnungsbaus erfüllt werden. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich bei Eigenheimen auf 2.600 Euro, bei Eigentumswohnungen auf 2.100 Euro.

Fördermittel Kirche
Die Region gehört zur Landeskirche Bayern der evangelischen Kirche. Die Kirche vergibt Erbbaurechte für etwa 4 %, je nach Region.
Der nördliche Teil der Region Nürnberg gehört zum Bistum Bamberg, der südliche Teil zum Bistum Eichstätt. Das Bistum Bamberg fördert durch Erbbaurechte in Abhängigkeit der Anzahl der Kinder. Der Erbbauzins liegt bei 4%, kann ab dem 3 Kind aber ermäßigt werden. Für das Bistum Eichstätt liegt keine Fördermöglichkeit vor.

Quellen: Stadtverwaltungen von Nürnberg, Fürth, Erlangen; Immobilienkompass der Zeitschrift Capital; www.wohnlagenkarte.de;

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt

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