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Immobilienmarkt Magedeburg

Immobilienmarkt Magedeburg - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Magedeburg

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Magedeburg

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Rund 231.000 Menschen lebten Ende 2013 in der Stadt.


Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, jedoch nicht die größte Stadt; dies ist zurzeit Halle. Der Aufstieg Magdeburgs begann auch durch die Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts, einerseits durch die günstige Verkehrslage an der Elbe, andererseits auch durch den Rohstoffabbau im Umland. Davon ist heute allerdings nicht mehr viel geblieben. Einige Maschinenbauunternehmen wie etwa Enercon gibt es zwar, bei Hauptverwaltungen größerer Unternehmen ist aber praktisch Fehlanzeige. Lediglich Mittelständler wie Schubert oder der Kaffeeröster Röstfein haben hier ihre Zentrale. Bekannt ist die Stadt für ihre Geschichte und den Dom, als repräsentativer Rest der Altstadt.

Immobilienmarkt allgemein


Wie in den meisten Städten Ostdeutschlands sind die Immobilienpreise günstig. Jedoch ist auch ein weiterer Preisverfall nicht zu erwarten, zum einen geht es der Wirtschaft Magdeburgs wieder gut, sodass die Arbeitslosenzahlen gesunken sind, zum anderen werden auch neue Wirtschaftsbereiche wie Logistik und Dienstleistungen erschlossen, um die Wirtschaft der Stadt breiter aufzustellen. Auch entstanden in den letzten Jahren vermehrt besser bezahlte Stellen.

Nach einer Studie von 2010 des Statisches Landesamtes Sachsen-Anhalt ist in den nächsten Jahren von einer konstanten Bevölkerungszahl auszugehen, erst jenseits des Jahres 2020 ist mit einem leichten Rückgang um 1-2 Prozent zu rechnen. Dieser beschleunigt sich ab etwa 2030. Allerdings mussten Einwohnerprognosen über Magdeburg bislang alle nach oben korrigiert werden. Heute liegt die Einwohnerzahl auf dem Wert des Jahres 1900, zu Hochzeiten der Stadt betrug die Zahl der Bewohner rund 350.000. Sie sank bis zum Jahr 2004 auf 226.000 ab, seitdem ist sie wieder um gut 2 Prozent gestiegen.

Wie der Gutachterausschuss für das Land Sachsen-Anhalt für die Stadt Magdeburg feststellte, liegen die Preise dort im Jahre 2013 bei 171.000 Euro für frei stehende Einfamilienhäuser. Die Preise für sanierte Altbauwohnungen lagen im selben Jahr bei 1.771 Euro, bei Neubauten bei 2.160 Euro. Die Preise sind im Jahr 2013 besonders für frei stehende Einfamilienhäuser angestiegen, die nach 1990 errichtet wurden - plus 8,2 Prozent. Bei älteren Häusern, gebaut nach 1949, betrug der Anstieg 5,2 Prozent. Diese Daten zusammen mit der geringer gewordenen Arbeitslosen- und einer konstanten Bevölkerungszahl lassen vermuten, dass die Immobilienpreise hier auch zukünftig in einem eher positiven Trend liegen.

Die beliebtesten Wohnlagen der Stadt liegen meist in der Nähe der Elbe, so auf dem Werder oder in der Altstadt. Bei den Wohnlagen gibt es eine klare Gliederung: Im Norden der Stadt befinden sich vornehmlich einfache und mittlere Lagen, während sich in den mittleren und südlichen Stadtteilen die besseren Lagen sind. Die Stadt bietet auf ihrer Homepage zahlreiche Baugrundstücke und vereinzelt auch Wohnimmobilien an. Es gibt sowohl Grundstücke und Häuser zum Kauf wie auch auf Erbbauzinsbasis. Auch ein Wohnungsfinder ist auf der Homepage integriert. Für eine Stadt dieser Größe hat Magdeburg viele Stadtteile (40). So gibt es hier auch einige Stadtteile ohne oder nur mit sehr wenigen Bewohnern.

Magdeburgs Zentrum


Stadtteile z. B. Altstadt, Werder, Buckau

Toplagen befinden sich am Klosterbergegarten, in den Straßenzügen südlich des Doms und auf dem Werder in der Elbe. Sonst gibt es hier verbreitet gute Wohnlagen, entlang der Bahnstrecke und im südlichen Bereich von Buckau auch einfache Wohnlagen. Entlang der Elbe gerade mit schönem Blick aufs Wasser oder in der Nähe von Grünanlagen ist das Angebot knapp. Die Kaufpreise für Häuser beginnen in diesem Gebiet jenseits von 150.000 Euro und enden bei großzügigen Objekten bei etwa 750.000 Euro, vereinzelt gibt es auch Offerten für alte Unternehmervillen deutlich über 1. Mio. Euro. Die Preise für Eigentumswohnungen weisen hier eine große Spannbreite auf. So liegen Wohnungen in den eher einfachen Wohngebieten deutlich unter dem Preisniveau in den begehrten Lagen. Die niedrigsten Werte starten bei etwa 600 Euro/qm, Spitzenwerte gehen Richtung 4.000 Euro/qm. Das Angebot für Einfamilienhäuser ist gering, das für Eigentumswohnungen gut. Aufgrund der dichten Bebauung gibt es hier nur selten Neubauprojekte wie "Im Elbbahnhof", hier steht noch eine letzte Penthousewohnung zum Verkauf.

Neubauprojekte
Zurzeit sind hier keine größeren Neubauprojekte vorhanden.

Magdeburgs Norden


Stadtteile z. B. Kannenstieg, Neu-/Alt-Olvenstedt. Nordwest, Rothensee, Neustädter See

In diesem Bereich finden sich in Kannenstieg oder Neu-Olvenstedt noch größere Flächen mit Plattenbausiedlungen. Deswegen dominieren hier auch einfache oder mittlere Wohnlagen, lediglich in Nordwest (von den Bewohnern auch Texas genannt) gibt es auch bessere Wohnlagen, in Herrenkrug auch eine Spitzenlage. Herrenkrug liegt etwas abseits und ist ein Kleinod mit eher herrschaftlichen Häusern, das aufgrund seiner Nähe zum Elbauenpark und zum Herrenkrugpark sehr beliebt ist. In Herrenkrug kann man für ein schönes Objekt schon mal mehr als 500.000 Euro zahlen. In den anderen Stadtteilen ist es meist deutlich günstiger, sodass schon Häuser für weniger als 150.000 Euro den Eigentümer wechseln können. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen bei rund 600 Euro/qm und durchbrechen in der Spitze die 2.000-Euro/qm-Marke. Insgesamt ist das Angebot an Eigentumswohnungen in diesem Bereich überschaubar.

Neubauprojekte
Zurzeit sind hier keine größeren Neubauprojekte vorhanden. Städtische Baugebiete sind jedoch für neu errichte Wohnhäuser frei, wie in Neustädter Feld Otrichstr./Crucigerstr., Milchstr., Neu-Olvenstedt, "Westlicher Rennebogen".

Magdeburgs Süden


Stadtteile z. B. Stadtfeld-West/-Ost, Ottersleben, Cracau, Sudenburg, Reform, Hopfengarten

Hier gibt es ein breites Angebot an Wohnmöglichkeit. So ist der Bereich Stadtfeld eher gutbürgerlich und reicht bis zum fast dörflichen Ottersleben. Beliebte Wohngebiete sind die beiden Stadtfelds sowie Reform und Hopfengarten. In diesen Stadtteilen liegen auch die Spitzenlagen von Magdeburg. Langsam im Kommen ist auch Cracau östlich der Elbe, das allerdings noch etwas abgeschieden ist vom restlichen Teil Magdeburgs. Einfache und mittlere Lagen gibt es in diesem Stadtbereich auch, so in Diesdorf, Lemsdorf oder der Berliner Chaussee im Osten. Dennoch gilt der südliche Bereich Magdeburgs eher als bevorzugte Wohngegend. Die obere Preisgrenze bei Einfamilienhäusern liegt hier bei etwa 500.000 Euro, auch wenn in seltenen Fällen mal Villen für deutlich über 1 Mio. Euro im Angebot sind. Kleinere Reihenhäuser sind hingegen schon für weniger als 100.000 Euro zu bekommen. Die Preise für Eigentumswohnungen starten bei etwa 600 Euro in einfachen oder mittleren Lagen und erreichen Spitzenwerte bei Neubauten von etwa 3.000 Euro/qm. Insgesamt ist das Angebot sowohl für Häuser wie für Eigentumswohnungen gut.

Neubauprojekte
"Stadtinsel Friedenswerder", Berliner Chaussee, 12 Häuser ab etwa 190.000 Euro, bezugsfertig 2015, "Schrotepark", Stadtfeld-West, insgesamt 28 Wohneinheiten (Eigentumswohnungen und Häuser) ab ca. 2.200 Euro/qm (Wohnungen), die Kaufpreise für Häuser liegen nicht vor, bezugsfertig ab 2015.

Magdeburgs Umland


Um Magdeburg gruppieren sich folgende Kreise: Jerichower Land, Bördekreis und Salzlandkreis. Größe Städte gibt es im Umkreis von Magdeburg nicht. Lediglich Schönebeck mit etwa 32.000 Einwohnern und Burg mit rund 23.000 Einwohnern sind hier besonders zu nennen. Naturräumlich befindet sich der Großteil des Gebietes in der Magdeburger Börde, der nördliche Teil liegt in der Colbitz-Letzlinger Heide. Hute bis sehr gute Lagen gibt es im Umland von Magdeburg in Osterweddingen und den elbnahen Bereichen von Schönebeck. Schönebeck war zu DDR-Zeiten eine wichtige Industriestadt, seitdem gingen etwa 10.000 Arbeitsplätze verloren. Trotz DDR-Vergangenheit hat sich die Stadt einen gewissen Charme behalten, nicht zuletzt wegen ihrer Sole-Kuranlagen. Das Preisniveau ist gegenüber Magdeburg gedämpfter. Zwar können auch hier mal repräsentative Häuser rund 400.000 Euro kosten, doch wird man auch schon für unter 100.000 Euro fündig. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen zwischen 500 Euro/qm bis etwa 1.500 Euro/qm. Burg, auch als "Stadt der Türme" bekannt, aufgrund vieler Befestigungstürme, liegt rund 25 Kilometer nordöstlich von Magdeburg. Sie gilt auch als Stadt des Knäckebrots, das hier zum ersten Mal in Deutschland hergestellt wurde. Die Stadt ist bei Immobilien besonders preiswert. Für kaum mehr als 50.000 Euro lassen sich hier schon Reihenhäuser kaufen. Selbst bei alten, luxuriösen Villen wird die 300.000-Euro-Marke nicht überschritten. Das Angebot bei Eigentumswohnungen ist sehr gering. Für Wohnungen neueren Datums muss aber mit einem Preis von mehr als 1.000 Euro/qm kalkuliert werden.

Sonstiges Umland
Naturgemäß gibt es im Umland größerer Städte ein gutes Angebot bei Häusern, während es nur wenige Eigentumswohnungen gibt, dies gilt auch für Magdeburg. Die Preise für Häuser beginnen bei ungefähr 50.000 Euro und erreichen Spitzenwerte bei schöner Elblage von etwa 400.000 Euro. Aufgrund der nur wenigen Offerten für Eigentumswohnungen ist eine preisliche Einordnung schwierig. Sie dürfte aber bei etwa 400 Euro/qm beginnen und bei guten Objekten auch Preise oberhalb von etwa 1.500 Euro erreichen.

Fördermittel


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme Sachsen-Anhalt

Fördermittel der Kommunen
Magdeburg bietet zurzeit keine Förderung von Häuslebauern oder Erwerbern von Neubauten an. Im Umland gibt es nur die Stadt Barby, knapp 30 Kilometer südlich der Landeshauptstadt, die für das Baugebiet "Steinhöfen" einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro gewährt.

Fördermittel der Kirchen
Das Bistum Magdeburg der katholischen Kirche vergibt zurzeit keine Fördermittel für Bauherren. Auch die Evangelische Kirche für Mitteldeutschland unterstützt im Moment keine Bauherren oder Erwerber.

Quellen: Immobilienscout.de, Wohnlagenkarte.de, Immobilienkompass.de, Informationen der Stadt Magdeburg und eigene Einschätzungen

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt

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