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Immobilienmarkt Bochum/Herne/Recklinghausen

Immobilienmarkt Bochum/Herne/Recklinghausen - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Bochum/Herne/Recklinghausen

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Bochum/Herne/Recklinghausen

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Bochum, Herne, Recklinghausen


Die größte Stadt dieser Region ist Bochum mit rund 362.000 Bewohnern, gefolgt von Herne mit 155.000 und Recklinghausen mit 115.000 Einwohnern (Stand 31.12.2013). Bochum
Nicht nur Herbert Grönemeyer ist der Stadt entsprungen, sondern auch die Ruhr-Universität trug zur Bekanntheit bei. Ehemals war Bochum ein sehr bedeutender Industriestandort, hier gelang 1845 die erste Stahlverformung. Zwar haben die traditionellen Industriefelder immer noch Bedeutung, aber auch andere Zweige wie Maschinenbau (GEA AG), Fahrzeugbau (Opel), Chemie (ARAL) und verschiedene Finanz- und Immobiliendienstleister haben hier ihren Hauptsitz. Die Diversifizierung der Wirtschaft findet schließlich ihren Ausdruck in der Hauptverwaltung des Glücksspielunternehmens Faber und dem Wetterdienstleister Meteomedia Deutschland (heute: MeteoGroup).

Immobilienmarkt allgemein
Zwar ist die Bevölkerungsentwicklung in Bochum negativ, jedoch nicht so stark wie in den meisten anderen Städten des Ruhrgebiets, so sank die Einwohnerzahl binnen 20 Jahren von knapp über 400.000 Einwohner um gut 10 Prozent. Dennoch dürfte nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung ein weiterer Rückgang auf etwa 337.000 Bewohner bis 2030 zu erwarten sein. In Bochum herrscht aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nicht unbedingt Wohnungsnot, jedoch gibt es innenstadtnah eine größere Nachfrage als in den Randbereichen. Zudem sind die Preise in Bochum im Vergleich zu anderen großen Städten des Ruhrgebiets noch vergleichsweise günstig. Dies hat sich mittlerweile auch herumgesprochen, sodass die Nachfrage auch von außen steigt. Dies macht Bochum zu einem interessanten Wohnort, mit einer vermutlich leicht steigenden Tendenz bei den Immobilienpreisen, auch wenn dies für die Randgebiete nur mit Einschränkungen gilt. Und: Die Arbeitslosenquote ist mit rund 10 Prozent für das Ruhrgebiet vergleichsweise niedrig.

Gegenüber dem Jahr 2012 nahm die Anzahl der Kaufverträge für unbebaute Grundstücke und Immobilien zu und betrug 2.454 notarielle beglaubigte Vorgänge. Dies bedeutet eine Steigerung um 2 Prozent. Der Gutachterausschuss für die Stadt Bochum ermittelte die durchschnittlichen Preise für Wohneigentum. Diese liegen bei freistehenden Häusern für 2013 bei 330.000 Euro, für Siedlungshäuser müssen etwa 145.000 Euro in die Hand genommen werden. Neubauwohnungen liegen im Erstverkauf bei rund 2.320 Euro/qm Wohnfläche, bei gebrauchten Wohnungen beträgt der Preis durchschnittlich 1.180 Euro/qm Wohnfläche.

Die bevorzugten Stadtteile Bochums liegen praktisch alle südlich der A 40. Besonders innenstadtnahe Lagen wie Wiemelhausen sind beliebt, Naturliebhaber zieht es in den grünen Süden. Im Stadtbereich werden zudem Lagen in Nähe der Universität stärker nachgefragt. Das Immobilienangebot ist in Bochum zurzeit als durchschnittlich zu bezeichnen. Gegenüber anderen Städten im Ruhrgebiet fehlen außerdem größere Neubauprojekte. Dafür bietet die Stadt zahlreiche Grundstücke für eine Bebauung an.

Bochums Innenstadt


Die City von Bochum liegt nördlich des Hauptbahnhofs. Hierbei handelt es sich vorwiegend um eine durchschnittliche Wohnlage, die durch Bebauung aus den 50er Jahren dominiert wird. Lediglich im Westen sind auch einfache Lagen vorhanden, um die Gerberstraße befindet sich auch eine Toplage. In der Innenstadt sind die wichtigsten Einkaufsstraßen und Behörden vereinigt. Auch das kulturelle Angebot ist hier gut. Die Zahl von Immobilienofferten ist gering. Die Preise bewegen sich für Eigentumswohnungen zwischen etwa 900 Euro/qm bis rund 1.700 Euro/qm für Eigentumswohnungen. Einfamilienhäuser zum Kauf sind nur vereinzelt auf dem Markt.

Neubauprojekte
Zurzeit sind keine Neubauprojekte vorhanden.

Bochums Norden


Stadtteile z.B. Grumme, Riemke, Hamme, Bergen Hiltrop, Harpen

In diesem Bereich ist die Industrie zu Hause, der Bereich ist durch Zechenanlagen mit seinen Siedlungen auch historisch gewachsen. Im Stadtteil Harpen befindet sich das größte Einkaufszentrum Deutschlands. In den nördlichen Stadtbereichen geht es fast schon ländlich zu. Zwar dominieren hier einfache und mittlere Lagen, dennoch befindet sich hier auch eine der Toplagen Bochums am Stadtpark und der näheren Umgebung sowie um die Grünanlage Präsident. Die Preise für Einfamilienhäuser beginnen bei etwa 100.000 Euro in Hofstede und enden etwa bei 850.000 Euro in Grumme. Für Eigentumswohnungen müssen in Hofstede ab etwa 500 Euro/qm gezahlt werden, in Lagen am Stadtpark bis zu 2.400 Euro/qm.

Neubauprojekte
Keine größeren Neubauprojekte vorhanden. "Dorneburger Mühlenbach", Riemke, 22 städtische Grundstücke für Einfamilienhäuser Vermarktung, evtl. schon abgeschlossen.

Bochums Süden


Stadtteile z.B. Langendreer, Stiepel , Querenburg, Altenbochum, Wiemelhausen, Weitmar, Dahlhausen

Auch in diesem Bereich gibt es alte Zechenanlagen, auch die Bergbau-Berufsgenossenschaft ist noch ein Relikt aus dieser Zeit. Daneben wurden neue Wirtschaftsbereiche erschlossen, so zum Beispiel die Ruhr-Universität als Bildungsmagnet. Darüber hinaus gibt es landschaftlich schöne Bereiche wie in Stiepel oder die Werner-Teiche. Hier ist auch die bekannte Bochumer Sternwarte beheimatet. Insgesamt gibt es in diesem Gebiet alles: von einfachen Lagen in Hustedt oder Werne bis hin zu den Toplagen in Wiemelhausen oder Stiepel. Dementsprechend spreizen sich auch die Preise. Können in Stiepel schon mal mehr als eine Mio. Euro nötig sein, um ein großzügiges Einfamilienhaus zu erwerben, so sinkt das Niveau in Dahlhausen oder Werne zum Teil auf weniger als 200.000 Euro ab. Bei Eigentumswohnungen liegen die Spitzenwerte bei etwa 3.000/ qm in Wiemelhausen oder Stiepel und sinken in Laer oder Langendreer auf etwa 800 Euro/qm ab. Das Immobilienangebot ist für Bochumer Verhältnisse gut.

Neubauprojekte
"Ruhrtalblick", Dahlhausen, 12 Häuser unterschiedlicher Größe, im Bau, mehrere kleinere Neubauprojekte sind in diesem Gebiet vorhanden.

Wattenscheid


Wattenscheid war ehemals eine eigene Stadt und wurde erst 1975 nach Bochum eingemeindet. Eine gewisse Eigenständigkeit ist bis heute geblieben, sodass Altbochumer seltener hierher ziehen. Wattenscheid bietet einen Wechsel zwischen städtischen und eher ländlichen Bereichen, die einen guten Freizeitwert haben. Bekannt sind Eppendorf oder Höntrop für gute bis Spitzenlagen, ansonsten dominieren in Wattenscheid mittlere Wohngebiete. Einfache Wohnlagen gibt es hier nur in der Nähe des Wattenscheider Zentrums. Großzügige Häuser können hier schon mal 900.000 Euro kosten, Reihenhäuser gibt es ab etwa 180.000 Euro. Die Preise für Eigentumswohnungen beginnen bei rund 500 Euro/qm und erreichen in der Spitze rund 2.400 Euro/qm.

Neubauprojekte
Zurzeit sind keine größeren Neubauprojekte vorhanden.

Herne


Wie ein Klassiker liegt Herne nördlich von Bochum. Kompakt, klein und sehr dicht besiedelt. Zudem besteht die Stadt aus zwei Teilen, Alt-Herne und Wanne-Eickel, aus Sicht vieler Bürger eine Zwangsheirat. Die A 43 liegt dann auch wie ein "Puffer" zwischen beiden Teilen. Prägend waren die vielen Zechen in der Stadt, inzwischen dominieren Logistiker wie UPS, Phoenix oder Sanacorp die Wirtschaft, aber auch einige Maschinenbauer und Chemieunternehmen bilden eine weitere wirtschaftliche Stütze. Bekannt ist Herne auch für das Westfälische Archäologische Museum.

Immobilienmarkt allgemein


Auch in Herne ist die Einwohnerzahl rückläufig. Lebten dort vor knapp 40 Jahren 190.000 Menschen, so sank die Einwohnerzahl seitdem um rund 35.000. Aufgrund dieser Entwicklung besteht in Herne auch keine Wohnungsnot. Punkten kann die Stadt durch ihre günstigen Immobilienpreise, wohl auch als Folge des Mangels an hoch qualifizierten Arbeitsplätzen. Dennoch ist Herne durch seine Lage im Ruhrgebiet und damit der Nähe zu anderen Städten ein interessanter Wohnstandort.

Der Gutachterausschuss ermittelte für das 2013 insgesamt 427 Kauffälle bei Eigentumswohnungen. Der Großteil davon entfiel mit 340 Kauffällen auf das Niedrigpreissegment von bis zu 100.000 Euro, auf Preise jenseits der 200.000 Euro-Marke entfielen gerade einmal 11 Kauffälle. Der Median für Einfamilienhäuser liegt zwischen 200.000 Euro - 250.000 Euro. Nach diesen Auswertungen zählt Herne sicherlich zu den preiswertesten Städten im Ruhrgebiet.

Das Angebot an Wohnimmobilien ist in Herne gut, bei Eigentumswohnungen sogar überdurchschnittlich. Die Stadt bietet im mittleren und östlichen Bereich, also in Herne-Mitte und Holsterhausen, einige Baugrundstücke zur Wohnbebauung an.

Hernes Westen


Wanne-Eickel
Nördlich begrenzt ist dies Stadtgebiet durch den Rhein-Herne-Kanal, im Süden gibt es einen fließenden Übergang zu den Stadtteilen von Bochum. Die ehemalige Eigenständigkeit merkt man heute noch an den Fußgängerzonen oder am Rathaus. Wanne-Eickel hatte ehemals die höchste Bevölkerungsdichte einer deutschen Stadt, dies macht sich heute noch durch eine im Kern sehr dichte Bebauung bemerkbar. Gekennzeichnet ist dies Gebiet durch eine meist mittlere Lage, lediglich im Kernbereich von Eickel befinden sich auch sehr gute Lagen, im nordwestlichen Bereich teilweise auch einfache Lagen. Die Preise für Einfamilienhäuser liegen in der Spitze bei etwa 400.000 Euro. Das untere Ende bilden die Zechenhäuser, die schon für gut 100.000 Euro zu bekommen sind.

Neubauprojekte
In diesem Gebiet gibt es zurzeit keine größeren Neubauprojekte.

Hernes Osten


Alt-Herne ist heute der zentrale Bereich der Stadt. Hier sind praktisch alle wichtigen Behörden. Außerdem befinden sich hier noch wichtige Kultureinrichtungen wie das Schloss Stünkede, in Gysenberg liegt der Stadtwald von Herne. Wichtige Schlagader in diesem Stadtgebiet ist die Bahnhofstraße. Insgesamt sind hier eher die besseren Lagen von Herne zu finden, so in Herne-Mitte, Herne-Süd oder Börnig. Häuser sind hier schon für weniger als 100.000 Euro zu bekommen, bei Spitzenobjekten sind aber schon rund 600.000 Euro fällig. Eigentumswohnungen sind hier sehr günstig für etwa 400 Euro/qm erhältlich, großzügige Neubauten können jedoch auch bei gut 3.000 Euro/qm liegen.

Neubauprojekte
Bromberger Str., Börnig/Holthausen, 14 Wohneinheiten ab ca. 2.300 Euro/qm, bezugsfertig 2015. Weitere kleinere Neubauprojekte.

Recklinghausen


Recklinghausen ist nicht die klassische Ruhrmetropole, die durch Bergbau und Stahlindustrie dominiert wurde. Zwar gab es auch hier Zechen, aber nicht so prägnant wie beispielsweise in Bochum oder Herne. Vielmehr ist die Stadt die Kulturmetropole der Region. Die Ruhrfestspiele sind weithin bekannt, zahlreiche Theater und Bühnen sorgen für eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung. Und: Als eine der wenigen Städte im Ruhrgebiet wurde sie im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört. Deshalb sind in der Innenstadt schöne alte Gebäude vorhanden und auch ein Stück alter Stadtmauer. Darüber hinaus entstand mit der Einweihung des "Palais Vest" ein großes Shopping Center mit regionaler Bedeutung. Bekanntestes Unternehmen ist Hella, das mit einem Produktionsstandort hier ist.

Immobilienmarkt allgemein


Relativ konstant pendelt die Einwohnerzahl Recklinghausens seit Jahrzehnten um die Marke von 120.000, in den letzten Jahren allerdings mit leichter Tendenz nach unten. So prognostiziert der Landesbetrieb für Information und Technik (IT.NRW) für 2030 eine Einwohnerzahl von rund 107.000. Dies ist aber ein deutlich geringerer Bevölkerungsschwund als in anderen Städten des Ruhrgebiets. Dennoch: Ein Mangel an Wohnimmobilien ist nicht erkennbar. Wie der Gutachterausschuss der Stadt ermittelte, wechselten im Jahr 2013 für rund 100 Mio. Euro den Eigentümer. Auffällig sind die vielen Kauffälle bei Eigentumswohnungen zwischen 50.000 Euro bis 100.000 Euro in den vergangenen Jahren, die zugunsten der Kauffälle zwischen 100.000 Euro und 150.000 Euro zunahmen. Bei Einfamilienhäusern liegt die Schwelle bei etwa 250.000 Euro, oberhalb dieses Wertes gibt es kaum Verkäufe.

Beliebte Wohnviertel sind Hochlar, das Nord- und Westviertel; aber auch Stadtbereiche wie Speckholt/Bockhorn sind im Kommen. Die Stadt bietet zurzeit fünf Grundstücke zur Wohnbebauung an, in den Stadtteilen Grullbad, Suderwich, Westviertel und im Paulusviertel. Insgesamt ist das Angebot an Wohnraum in Recklinghausen gut.

Innenstadt von Recklinghausen


Die Innenstadt befindet sich eher im nördlichen Teil der Stadt. Drum herum gruppieren sich die beliebtesten Wohnlagen. Die einfacheren und mittleren Wohnlagen findet man hauptsächlich südlich der A 2, mit Ausnahme eines Kleinods in Hochlarmark, dies ist eine Spitzenlage. Weitere Spitzenlagen sind Westviertel, Speckhorn, Hochlar und Stuckenbusch und kleinräumig im Paulusviertel und Hillen. Ansonsten dominieren mittlere und gute Lagen den nördlichen Teil mit kleinräumig einfachen Lagen wie in Suderwich. Kleinere Einfamilienhäuser gibt es schon für weniger als 100.000 Euro, Spitzenobjekte durchbrechen die 1- Mio.-Euro-Marke. Eigentumswohnungen starten bei etwa 700 Euro/qm und erreichen bei Spitzenobjekten Preise oberhalb von 3.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Johannes-Kampmeyer-Weg, Suderwich, 14 Eigentumswohnungen ab etwa 2.150 Euro/qm, bezugsfertig ab 2014, weitere kleinere Neubauprojekte.

Umland
Im nördlichen Bereich befinden sich Städte wie Marl, Oer-Erkenschwick, Haltern oder Datteln, die alle zum Kreis Recklinghausen gehören. Der nördliche Teil des Kreises geht schon ins Münsterland über. Südlich zwischen Bochum, Essen und Witten liegt Hattingen.

Marl hat rund 84.000 Einwohner und hat noch als eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets eine Zeche. Bekannt ist die Stadt aber durch die jährliche Verleihung des Adolf-Grimme-Preises und für seinen großen Chemiepark mit mehr als 10.000 Beschäftigten. Geprägt ist die Stadt durch viele Bauten der 60er und 70er Jahre, wie zum Beispiel den Marler Stern, das größte innerstädtische Einkaufszentrum Deutschlands. Das Angebot für Wohnimmobilien ist sehr groß. Einfamilienhäuser gibt es in Marl schon für weniger als 100.000 Euro, Spitzenobjekte kosten mehr als 600.000 Euro. Für Eigentumswohnungen zahlen Käufer zwischen 600 Euro/qm und 2.700 Euro/qm für Spitzenobjekte.

Neubauprojekte
Zurzeit gibt es nur kleinere Neubauprojekte.

Haltern am See


Nördlich von Marl gelegen, gehört die Stadt naturräumlich zum Münsterland. Die Stadt hat rund 38.000 Einwohner und ist in eine Wald- und Naturlandschaft eingebettet. Es gibt hier anders als in vergleichbaren Städten des Ruhrgebiets keine größeren Industrieanlagen. Haltern ist daher als Wohnstandort auch begehrt. Bekannt ist die Stadt überregional durch das Westfälische Römermuseum. Die Preise für Einfamilienhäuser beginnen meist oberhalb von 100.000 Euro und erreichen in der Spitze mehr als 700.000 Euro. Das Angebot für Eigentumswohnungen ist hier eher gering. Mit etwa 900 Euro/qm müssen Käufer rechnen, bei Spitzenobjekten können schon mal 2.800 Euro/qm erreicht werden.

Datteln und Oer-Erkenschwick


Beide Städte gehören mit knapp über 30.000 Einwohnern zu den kleinen Kommunen des nördlichen Ruhrgebiets. Bekannt ist Datteln durch den Datteln-Hamm-Kanal und Oer-Erkenschwick durch den Wohnort von Leonardo di Caprios Großeltern. Während Oer-Erkenschwick eine klassische Ruhrgebietsstadt mit Bergbau war, ist Datteln eher ein Standort für Maschinenbau und Bauchemie. Für Häuser werden Preise zwischen etwa 100.000 und 600.000 Euro verlangt, bei Eigentumswohnungen liegt die Spannbreite zwischen etwa 600 Euro/qm und etwa 2.300 Euro/qm. In beiden Städten gibt es nur kleinere Neubauprojekte. Die Zahl der Offerten für Einfamilienhäuser ist in beiden Kommunen überdurchschnittlich, bei Eigentumswohnungen eher gering.

Hattingen


Im südlichen Umland und damit südlich von Bochum liegt Hattingen. Mit ihren rund 55.000 Einwohner gilt die Stadt als die Perle an der Ruhr. 150 Fachwerkhäuser bilden eine prächtige Altstadt. Da diese schnuckelige Stadt einen besonderen Reiz hat, ist auch die Nachfrage nach Wohnimmobilien hoch und das Angebot gering. Hauspreise dürften hier bei knapp 150.000 Euro starten und gehen in der Spitze Richtung 1 Mio. Euro, falls Häuser überhaupt auf dem Markt sind. Wohnungen liegen zwischen rund 1.000 Euro/qm und erreichen in der Spitze mehr als 3.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Neubauprojekt in Winz-Baak, 13 Wohnungen ab ca. 2.700 Euro/qm, bezugsfertig 2015.

Fördermittel


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 1
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 2
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 3

Fördermittel der Kommunen

Bochum
Die Stadt bietet Zuschüsse für den Erwerb von Bauland und für den Hausbau/Erwerb einer Eigentumswohnung an, wenn bestimmte Energiestandards eingehalten werden. Die Grundförderung beträgt 14.000 Euro bei Einfamilienhäusern und 7.000 Euro bei Eigentumswohnungen. Ab dem zweiten Kind und unter Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen kommen noch weitere Zuschüsse hinzu. Werden besonders hohe Energiestandards erreicht, kann der Antragsteller mit einer weiteren Förderung rechnen.

Herne
Herne fördert vor allem Haushalte mit drei oder mehr Kindern, die ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung bauen oder kaufen wollen. Die Kinder müssen jünger als 18 Jahre sein. Der Darlehensbetrag beläuft sich dann auf 10.000 Euro.

Recklinghausen
Die Stadt Recklinghausen hält momentan keine Förderung bereit.

Umland
Alle Städte des Umlandes unterstützten zurzeit keine Käufer oder Bauherren von Wohnimmobilien.

Förderung durch die Kirche
In der Region befinden sich Teile des Erzbistums Köln, des Bistums Essen, des Erzbistums Paderborn und des Bistums Münster. Das Erzbistum Köln darf bis auf Weiteres auf Beschluss der BaFin keine Fördermittel mehr vergeben. Das Erzbistum Essen reicht über das Siedlungswerk Darlehen an Familien aus. Hierbei werden auf Basis von Personalkrediten zinslose Darlehen gewährt. Im Bistum Münster (Katholische Familienheimbewegung e. V.) für die Städte des Kreises Recklinghausen können Antragsteller kostenlos eine Bauherrenhaftpflicht, aber auch andere Versicherungen erhalten. Außerdem werden zinslose oder zinsgünstige Baudarlehen vergeben. Die Institution ist auch im Bistum Essen tätig. Das Erzbistum Paderborn hat zurzeit keine Fördermöglichkeiten.

Die evangelische Landeskirche Westfalen vergibt Erbbaurechte, die normalerweise mit 4% verzinst werden, dies kann aber je nach Region auch variieren. Ansprechpartner sind die Kreiskirchenämter.

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt


Baufi24 GmbH
Friedrich-Ebert-Damm 111A
22047 Hamburg

Hotline: 0800 - 808 4000 - Anruf kostenfrei
Email: anfragen@baufi24.de

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