Baufi24 online Vergleich

 

5/5. Bewertung basierend auf 3 Kundenstimmen. Wie gefällt es Ihnen?
Teilen auf LinkedIn Teilen auf Pintrest Teilen auf Xing Teilen auf Google Plus Teilen auf Twitter Teilen auf X Per Email versenden

Immobilienmarkt Berlin

Immobilienmarkt Berlin - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Berlin

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Berlin

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Berlin Einwohnerzahl rund 3,5 Mio., Wohnungsbestand etwa 1,9 Mio., davon rund 1,63 Mio. Mietwohnungen


Berlin hat sich seit dem Mauerfall zu einer der interessantesten Hauptstädte Europas entwickelt und in den vergangenen Jahren tiefgreifende Strukturveränderungen durch- laufen. Es beeindruckt nicht nur als Zentrum für Politik, Kultur, Kunst und Forschung, sondern entwickelt zunehmend auch wirtschaftliche Stärke in Branchen wie IT, Life Sciences und Dienstleistungen. Mit seinen zahlreichen Museen, Kulturveranstaltungen, Festivals und ihrem bunte Szene- und Nachtleben ist Berlin die meistbesuchte Metropole des europäischen Kontinents. Und: Immer mehr Menschen möchten auch hier leben. Bereits seit Jahren steigt die Zahl der Zuwanderer aus dem In- und Ausland an. Laut einer Prognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird sich dieser Trend weiter fortsetzen und die Einwohnerzahl Berlins bis zum Jahr 2030 auf 3,75 Millionen Menschen anwachsen, also um rund 250.000 mehr als noch im Jahr 2012. Wie in allen Großstädten Deutschlands ist jedoch bereits jetzt in Berlin der Wohnungsbestand zu gering, vor allem an günstigem Mietwohnraum fehlt es. Um den Bedarf zukünftig zu decken, müssten deshalb künftig jedes Jahr 10.000 bis 12.000 Wohnungen neu geschaffen werden.

Sowohl die wachsende Bevölkerung, der eine zu geringe Neubautätigkeit gegenüberstand, als auch die wirtschaftlich positive Entwicklung haben in den vergangenen Jahren für einen Boom auf dem Immobilienmarkt gesorgt. Aufgrund stetig ansteigender Mieten ist Immobilieneigentum zunehmend für Berliner attraktiver geworden. Angelockt von dem Aufwärtstrend und von - im Vergleich zu anderen Großstädten - noch immer moderaten Preisen mischten auch immer mehr ausländischen Investoren und Privatanleger auf dem Markt mit. Und auch das Land Berlin hat seit Antritt des rot-schwarzen Senats Tausende von Wohnungen aufgekauft, um wieder stärker Einfluss auf die Mietpreisentwicklung nehmen zu können. Aufgrund der Entwicklung des Marktes ist die Neubautätigkeit nach Jahren der Stagnation inzwischen deutlich in Schwung gekommen.

Immobilienmarkt allgemein


Germäß einer Studie des Immobilienverbandes IVD Berlin-Brandenburg sind die Preise für bestehende Eigentumswohnungen zum Stichtag 1. Oktober 2013 in Berlin im Vergleich zum Jahr 2012 durchschnittlich um elf Prozent gestiegen. Damit setzte sich der seit 2003 wirkende Trend fort, der seit 2010 im Zuge von Finanzkrise und Inflationsangst noch zusätzlich an Fahrt aufgenommen hatte. Zwischen 2003 und 2012, war in Berlin - im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten - für Eigentumswohnungen mit Abstand der stärkste Preisanstieg zu verzeichnen. Von einem niedrigen Niveau ausgehende Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen verteuerten sich im gleichen Zeitraum nur leicht, begründet dadurch, dass die Objekte in stärkerem Wettbewerb mit dem Markt im Umland und auch nicht im Fokus von Kapitalanlegern standen. Stark gestiegene Preise für Eigentumswohnungen sowohl im Bestand und bei Neubauten haben jedoch inzwischen die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern gesteigert. In diesem Segment lag das Preisniveau um rund zehn Prozent höher liegt als noch im vergangenen Jahr. Für die Zukunft scheint sich eine Beruhigung abzuzeichnen: Im 2. Halbjahr 2013 hat sich jedoch laut IVD der Preisanstieg für Wohneigentum in Berlin insgesamt zunehmend verlangsamt.

Besonders nachgefragt werden citynahe Wohnlagen in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Schöneberg, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow. Weil die Angebote hier teilweise aber sehr knapp sind, zeigt sich inzwischen auch eine größere Nachfrage in den Berlins Randlagen mit hohem Freizeitwert und guter Infrastruktur. Auffallend sind die großen Preisunterschiede zwischen Objekten im ehemals Ost- und Westberlin: Eine Eigentumswohnung in einer Top-Lage wie Dahlem kostete beispielsweise laut Bericht des Gutachterausschusses Berlin für das Jahr 2012 durchschnittlich 4.655 Euro pro qm, in Berlin Lichtenberg mussten Käufer hingegen durchschnittlich 1.455 Euro pro qm zahlen.

Berlin Mitte


Berlin Mitte steht nach wie vor bei wohlhabenden Käufern aus dem In- und Ausland hoch im Kurs. Hier erzielen Verkäufer im Vergleich zu den anderen Stadtbezirken die höchsten Preise. Um den Kern herum und entlang der Friedrichstraße finden sich Objekte in guten sowie in mittleren Lagen, in Moabit und Wedding überwiegen einfache Lagen.

Top-Lage 2.800 - 15.000 Euro
Gute Lage 2.000 - 4.000 Euro
Mittlere Lage 1.500 - 2.800 Euro
Einfache Lage 1.100 - 1.700 Euro

Rund um den Boulevard Unter den Linden, den Gendarmenmarkt und dem Hackeschen Markt, entstehen im Rahmen von Neubauprojekten - verglichen mit den anderen Bezirken - mit Abstand die meisten Wohnungen - viele davon im gehobenen und Luxussegment.

130 neue 3- bis 5-Zimmer-Wohnungen werden beispielsweise in der Choriner Straße entstehen (Preis pro qm ca. 3.700 Euro). Ebenfalls gebaut wird aber auch in neuen Lagen - so auch am Spittelmarkt auf ehemaligen Brachflächen an der ehemaligen Mauer.

Berlin West


Westlich der City erstrecken sich die Stadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau. Charlottenburg mit seiner überwiegend hervorragenden Altbausubstanz gehört zu Berlins teuersten Wohngegenden, sanierte Gründerzeitwohnungen in den Seitenstraße des Kurfürstendamm sind stark nachgefragt, beliebte Wohngegenden auch der von Villen geprägten Stadtteil Grunewald, der Karl-August-Platz, der Lietzensee und die Straßenzüge in der Nähe von Schloss Charlottenburg. In Spandau lässt sich in den überwiegend einfachen bis mittleren Lagen Eigentum günstiger erwerben, gute und sehr gute Lagen befinden sich im südlichen Teil der Wilhelmstadt (Weinmeisterhöhe, scharfe Lanke) bzw. noch südlicher gelegen in Kladow, Gatow sowie Rupenhorn und Umgebung). Insgesamt ist das Angebot an Eigentumswohnungen relativ groß.

Die stärkste Neubautätigkeit ist in Charlottenburg-Wilmersdorf zu verzeichnen, hier entstehen zahlreiche neue Eigentumswohnungen und Lofts. Größere Projekte sind beispielsweise das "Goslarer Ufer" unmittelbar an der Spree oder die "Charlottenhöfe" an der Lietzenburger Straße. Das Bauprojekt "Goslarer Ufer" umfasst 93 Wohneinheiten, erstellt werden Terrassen- und Balkonwohnungen sowie Penthäuser( Preis pro qm ca. 3.600 Euro). Im Rahmen des Projekts "Charlottenhöfe" werden 80 2- bis 5-Zimmerwohnungen der gehobenem Kategorie angeboten (Preis pro qm ca. 5.400 Euro).

Ein- bis Zweifamilienhäuser/Villen

Einfache Lage 210.000 bis 320.000 Euro
Mittlere Lage 250.000 bis 450.000 Euro
gute Lage 400.000 bis 1,5 Mio. Euro
sehr gute Lage 700.000 bis 2,8 Mio. Euro.

Die Preise für Eigentumswohnungen liegen zwischen 1.000 Euro und 8.000 Euro pro qm, je nach Lage.

Berlin Süd


Zu Berlins südlichen Stadteilen zählen die Bezirke Zehlendorf-Steglitz, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und der Stadtteil Kreuzberg (zugehörig zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg). Die Stadteile Dahlem, Wannsee und Nikolassee des sich süd-westlich der Innenstadt erstreckenden Bezirks Zehlendorf-Steglitz zählen zu den Top-Lagen Berlins. In Dahlem überwiegen Villen, in Wannsee und Nikolassee Einfamilienhäuser, das Angebot ist knapp. Das nahe der City gelegene Szeneviertel Kreuzberg hat sich ebenfalls zu einem der beliebtesten und teuersten Stadtteile entwickelt. Schöneberg galt seit jeher als bessere Wohngegend, im südlich davon liegenden Stadtteil Tempelhof überwiegen die mittleren Lagen - er wartet mit der Besonderheit auf, dass sich hier mitten in der Stadt in einigen Straßenzügen Reihenhäuser mit Garten finden. Insgesamt ist das Angebot-Nachfrageverhältnis bei Eigentumswohnungen in Tempelhof-Schöneberg gut. Der günstigste südliche Bezirk ist Neukölln, hier sind hauptsächlich einfache und mittlere Lagen zu finden, der an Kreuzberg gelegene nördliche Teil "Kreuzkölln" hat sich durch große Nachfrage jedoch zur guten Lage entwickelt und ist besonders beliebt bei jungen Menschen aus dem Ausland.

Die Preise für Ein- bis Zweifamilienhäuser beginnen bei ca. 180.000 Euro.
Einfache bis mittlere Lage Einfamilienhäuser 180.000 bis 450.000 Euro
gute bis sehr gute Lage 280.000 bis 2,1 Mio

Preise für Eigentumswohnungen beginnen ab 1.000 Euro pro qm, die teuersten Objekte kosten bis zu 7.500 Euro pro qm.

Auch in Berlins südlichen Bezirken wird gebaut. In Dahlem entstehen durch einige Bauvorhaben im unmittelbaren Umfeld des U-Bahnhofs Oskar-Helene-Heim mehrere Hundert Wohnungen, Reihenhäuser und Doppelhaushälften. In Kreuzberg und Schöneberg ist wenig Raum für Neubauten vorhanden, trotzdem nutzen Projektträger die Baulücken. So entstehen in Kreuzberg beispielsweise an der Methfesselstraße im Rahmen des Projekts "Platanenhof" 59 Neubau- und sanierte Altbauwohnungen mit 2 bis 5 Zimmern (Preis pro qm ca. 4.000 Euro)

Berlin Ost


Das Stadtgebiet Berlin Ost erstreckt sich über ein großes Gebiet und ist sehr vielfältig. Hier grenzt der durch die größte Plattenbausiedlung Deutschlands geprägte Bezirk Marzahn-Hellersdorf an den wasser- und waldreichsten Treptow-Köpenick, und geht das geschichtsträchtige Lichtenberg in den an die City grenzenden Stadtteil Friedrichshain über - ein ehemalige DDR-Arbeiter- und Industrieviertel, welches sich nach und nach zum Szenekiez entwickelt hat. Tendenziell liegen die Immobilienpreise im Osten Berlins niedriger als im Westen oder in der City. In allen Bezirken überwiegen die einfache bis mittlere Wohnlage, am teuersten sind Häuser in Kaulsdorf und Mahlsdorf (Marzahn-Hellersdorf) sowie wassernah gelegene Einfamilienhäuser, Landhäuser und Villen in Wendenschloss (Treptow-Köpenick).

Neubauprojekte sind in allen Stadtbezirken geplant. In Treptow-Köpenick werden viele Objekte in unmittelbarer Nähe von Grün- oder Wasserflächen errichtet. Beispielsweise entstehen zurzeit in Köpenick an der Uhlenhorster Straße 151 2- bis 3-Zimmer-Eigentumswohnungen (Preis pro qm ca. 3.000 Euro). Im Bezirk Friedrichshain wird ebenfalls rege gebaut. In der Pettenkoferstraße soll beispielsweise ein Wohnensemble mit insgesamt 132 Eigentumswohnungen entstehen (Preis pro qm ca. 2.500 Euro).

Ein- bis Zwei-Familienhäuser/Villen

einfache Lage 130.000 - 250.000 Euro
mittlere Lage 160.000 - 300.000 Euro
gute Lage bis sehr gute Lage 185.000 - 2 Mio. Euro

Preise für Eigentumswohnungen betragen zwischen 1.100 Euro pro qm und 4.000 Euro pro qm in guten Lagen, doch fallen vereinzelt für geplante Neubauten der Luxuskategorie auch durchaus mal 6.000 Euro pro qm an. Für Wohneigentum in Plattenbauten müssen Käufer mit 700 Euro pro qm bis 900 Euro pro qm rechnen.

Berlin Nord


Die nördlichen Stadtbezirke Berlins sind Pankow und Reinickendorf. In Reinickendorf befinden sich in der Nähe zur City städtisch geprägte, überwiegend mittlere und einfache Wohnlagen. Etwas weiter entfernt liegt das als Großbausiedlung geschaffene Märkische Viertel. Die teureren, von Natur und Gewässern umgebenen, Gegenden sind weiter außerhalb zu verorten. Die gutbürgerliche Gartenstadt Frohnau, mit größtenteils homogener Einfamilienhausbebauung ist beispielsweise auch zunehmend beliebt bei Familien, ebenfalls sehr gefragt sind Hermsdorf, Tegelort, Konradshöhe, Waidmannslust und Heiligensee. Im vielseitigen Stadtbezirk Pankow mit Grünanlagen und zahlreichen Szenekiezen gibt es ebenfalls Objekte in allen Preiskategorien, Top-Lagen sind in Prenzlauer Berg, in Niederschönhausen und am Majakowskiring zu finden.

In Pankow ist das Angebot-Nachfrageverhältnis bei Eigentumswohnungen für Käufer vergleichsweise vorteilhaft. Auch finden sich hier zahlreiche Neubauprojekte - neue Eigentumswohnungen wird es im Szeneviertel Prenzlauer Berg zu kaufen geben, aber auch im Ort Pankow und in Weissensee entstehen viele Objekte. Im Bezirk Reinickendorf beschränkt sich die Neubautätigkeit vor allem auf die Tegeler Insel, hier entstehen im Rahmen von zwei größeren Projekten direkt am Wasser oder wassernah gelegene Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Stadtvillen.

Ein- bis Zwei-Familienhäuser/Villen

einfache bis mittlere Lage 140.000 - 250.000 Euro
gute Lage 180.000 - 700.000 Euro
sehr gute Lage 400.000 - 4,5 Mio. Euro

Preise für Eigentumswohnungen betragen zwischen 1.000 Euro pro qm in einfachen und 6.000 Euro pro qm in sehr guten Lagen, in Plattenbauten beginnen die Preise in Pankow in einfacher Lage ab 850 Euro pro qm.

Berlins Umland


Wie in Berlin, so ist auch in Potsdam mit seinen rund 150.000 Einwohnern die Nachfrage nach Wohneigentum trotz steigender Preise hoch. Sowohl Eigentumswohnungen als auch Ein- und Zweifamilienhäuser sind sehr gefragt, Schnäppchen bei Eigentumswohnungen kaum noch zu finden. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen in mittleren bis guten Lagen bei durchschnittlich 2.700 Euro pro m, in sehr guten Lagen bei 3.600 Euro pro qm. Für Ein- und Zweifamilienhäuser fallen mittleren bis guten Lagen rund 300.000 Euro und in sehr guten Lagen 420.000 Euro gegenüber 385.000 Euro im Vorjahr. In Potsdam gibt es zahlreiche sich in Realisation befindender Neubauprojekte, in der westlich davon liegenden Stadt Werder entstehen direkt am Sporthafen "Havelauen Werder" die Havelterrassen mit 51 2- bis 5-Zimmer-Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung (Preis pro qm ca. 2.800 Euro).

Umland


Potsdam
Wie in Berlin, so ist auch in Potsdam mit seinen rund 150.000 Einwohnern die Nachfrage nach Wohneigentum trotz steigender Preise hoch. Sowohl Eigentumswohnungen als auch Ein- und Zweifamilienhäuser sind sehr gefragt, Schnäppchen bei Eigentumswohnungen kaum noch zu finden. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen in mittleren bis guten Lagen bei durchschnittlich 2.700 Euro pro m, in sehr guten Lagen bei 3.600 Euro pro qm. Für Ein- und Zweifamilienhäuser fallen in mittleren bis guten Lagen rund 300.000 Euro und in sehr guten Lagen 420.000 Euro. In Potsdam gibt es zahlreiche sich in Realisation befindender Neubauprojekte.

Berlin westliches Umland


Zu Berlins westlichem Umland gehören im Süd-Westen Potsdam und Werder und die zum Landkreis Havelland gehörenden Orte Dallgow-Döberitz, Falkensee, Brieselang, Schönwalde nord-westlich liegen Oberkrämer und Hennigsdorf. Am günstigsten sind die Preise für Einfamilienhäuser in Brieselang und Oberkrämer, am höchsten in Falkensee (durchschnittlich ca. 280.000 Euro für nach 1990 erbaute Häuser). Objekte und Bauland sind überall noch vorhanden, besonders auch Falkensee ist aufgrund seines grünen Umlandes, der Nähe zu Berlin und einer guten Infrastruktur bei Familien mit kleinen Kindern beliebt.

In der Stadt Werder entstehen direkt am Sporthafen "Havelauen Werder" die Havelterrassen mit 51 2- bis 5-Zimmer-Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung (Preis pro qm ca. 2.800 Euro).

Berlin nördliches Umland


Zum nördlichen Umland gehören die Ortschaften Hohen Neuendorf, Oranienburg, Birkenwerder, Wandlitz, Glienicke/Nordbahn, nord-östlich liegen Bernau, Panketal und Werneuchen.

Eine aufgrund seiner Nähe zu Frohnau und Berlin überwiegend gute und sehr gute Lage ist Glienicke/Nordbahn, hier liegen die Preise für Einfamilienhäuser, die nach 1990 erbaut wurden, durchschnittlich bei 324.000 Euro, Reihenhäuser kosten im Schnitt 263.000 Euro. Eigentumswohnungen gibt es ab 1.500 Euro pro qm, das durchschnittliche Preisniveau liegt jedoch um einiges darüber, Grundstück sind hier nur noch sehr vereinzelt zu haben. Deutlich günstiger sind Einfamilienhäuser und Bauland in der weiter entfernt liegenden, durch Seen und ausgedehnte Wälder geprägten Gemeinde Wandlitz zu bekommen. Das Angebot an Eigentumswohnungen ist in diesem eher ländlichen Gebiet relativ gering. Auch das bei Pendlern beliebte und über die S2 an Berlin angebundene Bernau gehört zu den erschwinglicheren Gegenden, im Ortsteil Schönow zahlen Käufer für ab 1990 erbaute Einfamilienhäuser durchschnittlich 170.000 Euro. Ähnlich günstige Objekte finden Käufer auch in der Kleinstadt Werneuchen. Der dichter an der Hauptstadt gelegene Ort Panketal ist überwiegend von Ein- und Mehrfamilienhäusern geprägt, hier liegen die Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser etwas höher.

Berlin östliches Umland


Im östlichen Umland von Berlin liegen dicht an der Stadtgrenze die Orte Ahrensfelde, Neuenhagen, Hoppegarten, Schöneiche, Woltersdorf und Erkner. Etwas weiter entfernt befinden sich Fredersdorf, Strausberg, Altlandsberg, welche ebenso wie Hoppegarten über die Linie S-Bahn-Linie S5 sehr gut an Berlin angebunden sind.

Am günstigsten sind Einfamilienhäuser in Altlandsberg, die Preise beginnen hier ab 150.000 Euro. Zu den teureren Lagen gehören die Orte Ahrensfelde, Neuenhagen und Hoppegarten. Aufgrund seiner grünen Lage, der guten Verkehrsanbindung ist Hönow, ein Ortsteil von Hoppegarten, beliebt - hier liegen die durchschnittlichen Preis für nach 1990 erbaute Häuser bei 220.000 Euro. Unbebaute Grundstücke sind in einigen Ortschaften noch vorhanden.

Berlin südliches Umland


Zum südlichen Umland von Berlin gehören Bergholz-Rehbrücke, Stahnsdorf, Kleinmachnow, Teltow, Ludwigsfelde, Großbeeren, Mahlow, Großziethen, Schönefeld, Zeuthen, Mittenwalde und Königs Wusterhausen.

Für dieses Gebiet gilt: Am teuersten sind die Orte, die dicht an der Stadtgrenze von Berlin oder Potsdam liegen. Die höchsten Preise im gesamten Berliner Umland fallen für Einfamilienhäuser in dem grünen und noblen Vorort Kleinmachnow an, hier liegen die Preise für Ein- bis Zweifamilienhäuser durchschnittlich (für nach 1990 erbaut Objekte) bei 720.000 Euro. Zu den günstigsten Ortschaften gehören Mahlow und Ludwigsfelde. Bauplätze sind noch zu vergleichsweise günstigen Preisen vorhanden, eine größere Auswahl unbebauter Grundstücke gibt es in Stahnsdorf, Mahlow und weiter östlich Richtung Königs Wusterhausen. In Teltow entstehen in einem größeren Neubauprojekt 93 Reihenhäuser.

Fördermittel Bund und Land


Wer in Berlin oder dem Umland Wohneigentum erwerben oder bauen möchte, kann zum einen über die KfW die Fördermittelprogramme des Bundes nutzen. Auch über das Förderinstitut des Landes Berlin, die Investitionsbank Berlin (IBB), lassen sich diese Mittel beantragen. Daneben bietet die IBB eigene Programme, die Förderschwerpunkte liegen jedoch nicht auf der Schaffung von Immobilieneigentum, sondern Programme gibt es im Bereich Modernisierung (auch für Wohneigentümergemeinschaften) und Umschuldung (bezüglich alter Förderdarlehen).

Förderprogramme Berlin

Fördermittel Kirche
Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz vergibt Erbbaurechte, die Verzinsung liegt durchschnittlich bei 4,5 Prozent. Da die Landeskirche eine große Fläche abdeckt, kann im Moment darüber keine Aussage getroffen werden, ob auch Grundstücke zur Bebauung in Berlin oder dem Umland vorhanden sind. Interessierte sollten sich an die jeweilige örtliche Kirchengemeinde wenden.

Quellen: Gutachterausschuss der Stadt Berlin; Immobilienkompass der Zeitschrift Capital; IVD Berlin-Brandenburg e.V.; Investitionsbank Berlin; Makler Engel & Vökers; eigene Recherchen/Berechnungen und Befragungen von Marktteilnehmern und der Stadt Berlin

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
  • Immobilienmarkt Berlin
  • Immobilienmarkt Hamburg
  • Immobilienmarkt München
  • Immobilienmarkt Köln
  • Immobilienmarkt Frankfurt
  • Immobilienmarkt Essen
  • Immobilienmarkt Dortmund
  • Immobilienmarkt Stuttgart
  • Immobilienmarkt Düsseldorf
  • Immobilienmarkt Bremen
  • Immobilienmarkt Hannover
  • Immobilienmarkt Duisburg
  • Immobilienmarkt Leipzig
  • Immobilienmarkt Nürnberg
  • Immobilienmarkt Dresden
  • Immobilienmarkt Bochum
  • Immobilienmarkt Mannheim
  • Immobilienmarkt Bonn
  • Immobilienmarkt Karlsruhe
  • Immobilienmarkt Wiesbaden
  • Immobilienmarkt Münster
  • Immobilienmarkt Braunschweig
  • Immobilienmarkt Freiburg
  • Immobilienmarkt Erfurt
Baufi24 erreichte fünfmal Top-Platzierungen im Test von Focus Money 2016


 
Baufi24 GmbH
Friedrich-Ebert-Damm 111A
22047 Hamburg

Hotline: 0800 - 808 4000 - Anruf kostenfrei