Baufi24 online Vergleich

 

5/5. Bewertung basierend auf 1 Kundenstimmen. Wie gefällt es Ihnen?
Teilen auf LinkedIn Teilen auf Pintrest Teilen auf Xing Teilen auf Google Plus Teilen auf Twitter Teilen auf X Per Email versenden

Immobilienmarkt Dortmund

Immobilienmarkt Dortmund - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Dortmund

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Dortmund

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Die Einwohnerzahl von Dortmund zum 31.12.2012 betrug rund 572.000.


Dortmund ist die größte Stadt des östlichen Ruhrgebiets. Wie viele Städte dieser Region durchlebt Dortmund einen Strukturwandel; kamen früher die Wirtschaftsprotagonisten aus den Bereichen "Kohle", "Stahl" und "Bier", blieb nur noch Dortmund als Brauereistandort übrig. Kohle und Stahl sind bis auf einen Bereich von RWE aus der Stadt verschwunden. Noch immer macht sich der Verlust der Kohle- und Stahlindustrie bemerkbar. Die Arbeitslosigkeit in der Stadt ist überdurchschnittlich hoch. Heute ist Dortmund ein wichtiger Versicherungsstandort, auch der Anlagen- und Maschinenbau ist von Bedeutung. Außerdem wurde die Stadt als Studienort weiter ausgebaut. Durch Borussia Dortmund ist die Stadt auch über die Grenzen Deutschlands bekannt.

Immobilienmarkt Dortmund


Die Stadt Dortmund verfügt zurzeit über einen Wohnungsbestand von rund 312.000 Wohnungen.

Wie die meisten Städte im Ruhrgebiet leidet auch Dortmund unter einem Einwohnerschwund. Lebten hier in den 60er Jahren noch rund 660.000 Menschen, ist die Zahl heute auf deutlich unter 600.000 Einwohner gesunken. Dies hat auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Zwar ist die wichtige "Technologie" als Arbeitsmarktfaktor hinzugekommen, doch hier sind kaum 10.000 Beschäftigte in der Stadt. Einen Wohnraummangel gibt es aufgrund der sinkenden Einwohnerzahl nicht, allerdings gibt es in den begehrten Lagen der Stadt einen Nachfrageüberhang. So schätzt auch das Empirica-Institut (Berlin) den Wohnungsmarkt insgesamt als ausgeglichen ein. Nach einer Prognose des Statistischen Landesamtes NRW soll die Einwohnerzahl im Jahr 2030 562.000 betragen. Indirekt wird damit ausgedrückt, dass Dortmund auch bis 2030 kein attraktiver Unternehmensstandort wird. Es ist somit davon auszugehen, dass die Stadt noch längerfristig mit Umstrukturierungen beschäftigt sein wird. Allerdings ist auch im gesamten Bundesgebiet mit einem weiteren Bevölkerungsrückgang bis 2030 zu rechnen. Nach Annahmen des Statistischen Bundesamtes soll die Bevölkerung bis 2030 um rund 4 Prozent schrumpfen, Dortmund im selben Zeitraum um etwa 3,5 Prozent.

Wie der Gutachterausschuss NRW für Dortmund mitteilte, lagen die durchschnittlichen Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser bei rund 335.000 Euro, für ältere Häuser bis Baujahr 1974 bei 210.000 Euro. Für Eigentumswohnungen ergaben die Berechnungen bei Neubauten je nach Wohnungsgröße durchschnittlich 2.539 Euro/qm, bei älteren Wohnungen schwankt hingegen der Preis, die höchsten Werte werden bei Altbauten erreicht mit durchschnittlich 1.845 Euro/qm, bei Wohnungsgrößen über 110 qm Wohnfläche. Die meisten Kauffälle bezogen sich entweder auf Doppelhaushälften oder Reihenhäuser und Wohnungen von mehr als 40 qm Wohnfläche bis hin zu 110 qm Wohnfläche. Weiterhin bleibt der Wohnungsmarkt mit über 70 Prozent Anteil bei den Käufen weitestgehend bei den Dortmundern; nur im geringen Umfang gibt es Zuzüge aus den benachbarten Städten oder Kreisen. Rund ein Viertel der Käufer kamen aus dem übrigen Bundesgebiet. Die beliebtesten Lagen von Dortmund befinden sich vornehmlich im Süden, wie Lücklemburg, Syburg, Hörde, Kirchhörde, gerade Altbauten sind hier sehr gefragt, am Phoenix-See in Hörde entwickelt sich ein maritimes Neubauviertel. In diesen Gebieten ist mit eher stabilen oder leicht steigenden Preisen zu rechnen. Außerdem steht auch die Gartenstadt östlich der City in der Gunst der Käufer weit oben.

Dortmunds Zentrum


Stadtbezirke umfassen alle Lagen der Innenstadt

Beliebte Wohnlagen sind das Klinikviertel, Konsulatsviertel oder Kreuzviertel sowie die Gartenstadt, auch Dorstfeld steigt langsam in der Käufergunst. Hauptsächlich werden Eigentumswohnungen gesucht, lediglich Dorstfeld oder auch die Gartenstadt hat auch ein ausreichendes Angebot bei Einfamilienhäusern. Insgesamt wird das Gebiet als durchschnittliche bis gute Wohnlage eingeschätzt, in Teilbereichen handelt es sich auch um einfachere Wohngebiete, in Gartenstadt auch um Toplagen. Die Preise gehen dementsprechend weit auseinander. Gibt es in Dorstfeld Zechenhäuser schon für rund 100.000 Euro, so kosten Häuser in der Gartenstadt nicht selten deutlich über 1 Mio. Euro. Was für Häuser gilt, gilt auch für Wohnungen, teilweise schon ab 500 Euro/qm sind Wohnungen zu bekommen, die Spitzenpreise liegen bei etwa 4.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Westfalendamm, Von-Den-Berken-Str. 28 Wohnungen ab ca. 2.800 Euro/qm, bezugsfertig 2015.

Dortmunds Norden


Stadtbezirke Eving, Scharnhorst und Mengede

Der Norden ist geprägt von einfachen bis mittleren Wohnlagen, lediglich in Brechten gibt es auch gehobene Wohngebiete, die vereinzelt auch in anderen Stadtteilen vorkommen. Wirkliche Toplagen gibt es nur in kleinem Umfang am Fredenbaumpark. Dieser Bereich Dortmunds wird meist nicht so stark nachgefragt. Die Ausdehnung reicht von den städtischen Bereichen um den Dortmunder Hafen bis hin zum eher ländlichen Kurl im Osten. Die Preise für einfache Reihenmittelhäuser beginnen daher schon unter 100.000 Euro und reichen bei größeren Objekten in guter Lage bis ca. 700.000 Euro. Wohnungen zum Kauf beginnen bei etwa 750 Euro/qm bei kleineren Einheiten und reichen in der Spitze bei Neubauten bis etwa 2.700 Euro/qm.

Neubauprojekte
Städtische Projekt "Brechtener Heide", Brechten, 21 EnergiePlusHäuser.

Dortmunds Südosten


Stadtbezirke Brackel, Aplerbeck, Hörde

Die Stadtbezirke Aplerbeck und Hörde gehören mit zu den wohlhabendsten Bereichen in Dortmund. Die Arbeitslosenquote ist vergleichsweise gering, und man wohnt bevorzugt in Einfamilienhäusern. Dementsprechend sind hier auch die Spitzenlagen von Dortmund - neben Lücklemberg Kirchhörde im Westen oder der Gartenstadt im Norden. Besonders nobel ist Buchholz mit dem angrenzenden Hengsteysee, ein weiterer See mit gehobener Bebauung ist der gerade fertiggestellte Phoenix-See auf der Industriebrache des Phoenixwerkes, auch hier entsteht in Hörde eine Spitzenlage. Neben den Toplagen leben die Bewohner verbreitet in Quartieren mit mittlerem oder gehobenen Niveau, nur in Hörde und Wellinghofen befinden sich größere Areale mit einfacher Bebauung. Das Angebot an Eigentumswohnungen ist gut. Aufgrund der Nachfrage beginnen die Preise für Wohnungen ab rund 1.000 Euro/qm und reichen bei Neubauten bis zu 4.600 Euro/qm. Auch Einfamilienhäuser haben hier ihren Preis, Spitzenobjekte kosten meist über 1 Mio. Euro, günstige Objekte sind ab etwa 140.000 Euro zu haben.

Neubauprojekte
Asseln, Elisabeth-Wilms Weg, 8 Wohnungen ab ca. 2.200 Euro/qm, bezugsfertig ab 2015, Benninghofen, Overgünne, 11 Eigentumswohnungen ab rund 2.600 Euro/qm bezugsfertig 2014, Hörde "Port Phoenixsee" 20 Wohneinheiten ab ca. 2.500 Euro/qm, bezugsfertig Herbst 2015 zusätzlich das städtische Projekte, "Energiesparhäuser plus", Asseln 60 Wohneinheiten "Kahle Hege". Außerdem: Phoenix See Südhang-Bebauung etwa 200 Baugrundstücke für Einfamilienhäuser.

Dortmunds Südwesten


Stadtbezirke Huckarde, Hombruch, Lütgendortmund

Von einfach bis nobel gibt es in diesem Stadtbereich eine große Spannbreite. Eine Toplage ist Lücklemberg, die andere Kirchhörde. Hier ziehen gerne Familien mit Kindern hin, da die Infrastruktur entsprechend gut ist. Besonders Villen können hier richtig teuer sein und überspringen nicht selten deutlich die 1-Million-Euro-Grenze, jedoch nur, wenn keine Sanierungskosten anfallen. Kirchhörde ist noch eine Spur teurer, es gilt neben dem Essener Stadtteil Bredeney als herausragender Wohnstandort im Ruhrgebiet. Dementsprechend sind die Preise für größere Häuser, es muss mit 1 Mio. Euro gerechnet werden, wobei viele Objekte unter der Hand weggehen. Wer hier wohnen will, hat in jedem Fall noch das Geld für etwaige Sanierungen übrig. Günstiger sind Lütgendortmund, Bövinghausen oder Kley, hier können schon Häuser ab 150.000 Euro erworben werden. In den angesagten Stadtteilen können die Preise für Eigentumswohnungen bei rund 3.500 Euro/qm liegen, an günstigen Standorten bei knapp 1.000 Euro/qm.

Neubauprojekte
Städtische Projekte EnergiePlusHäuser, Kaubornstr., Lütgendortmund, 24 Wohneinheiten, Bergfeld, Lücklemberg, 60 Wohneinheiten und Rahmer Wald, Rahm, 67 Wohneinheiten.

Hagen


Die Einwohnerzahl von Hagen betrug zum 31.12.2012 186.000.

Hagen gilt als Tor zum Sauerland und ist bundesweit durch die Fernuniversität bekannt. Prägte ursprünglich die Schwerindustrie die Stadt, sind es heute besonders Handelsunternehmen, die bekannt sind. So sind hier die Hauptverwaltungen der Parfümeriekette Douglas, der Modekette SinnLeffers, der Süßwarenkette Hussel oder des Juweliers Christ. Und: Wer kennt ihn nicht, der Brandt-Zwieback kommt aus Hagen. Aufgrund der Neuaufstellung der Stadt ist die Arbeitslosenquote auch geringer als beispielsweise im benachbarten Dortmund. Hagen ist auch eine Pendlerstadt für Dortmund.

Immobilienmarkt allgemein


Trotz für die Region guter Arbeitsmarktzahlen dürfte bis 2030 die Bevölkerungszahl besonders bei jüngeren Erwachsenen deutlich schrumpfen. Das Statistische Landesamt geht davon aus, dass Hagen im Jahr 2030 nur noch über 160.000 Einwohner verfügt. Nach heutigem Stand rund 26.000 weniger als noch zum Ende des Jahres 2012. Bundesweit steigen die Immobilienpreise zum Teil deutlich an, nicht so in Hagen. Dort ermittelte Immowelt.de in den letzten drei Jahren lediglich eine Seitwärtsbewegung bei Häusern. Bei Eigentumswohnungen sieht das Bild ähnlich aus. Wie der Gutachterausschuss der Stadt Hagen feststellte, sind die Kaufpreise für Immobilien seit dem Höchstwert im Jahre 2004 leicht gesunken, lediglich bei Neubauten sind noch Preiszuwächse vorhanden. Allerdings unterliegen Neubauten den Regeln des ENEV, und damit ist auch eine stetige Verteuerung zu erwarten. Aufgrund der Ergebnisse ist mit einer weiteren Seitwärtsbewegung der Immobilienpreise zu rechnen. Inwieweit sich später der Bevölkerungsschwund bemerkbar macht, bleibt abzuwarten. Auf die Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen hat dies jedoch Einfluss, zum Beispiel durch Zusammenlegung von Schulen.

Ein beliebter Stadtteil in Hagen ist Boele südlich des Hengsteysees. Hier wohnen gerne Familien, die in bei den Großunternehmen in der Nähe beschäftigt sind. Vorherrschend ist eine mittlere bis gute Wohnlage. Wer etwas auf sich hält, lebt in Hagen vorwiegend in den Stadtteilen Emst, Halden, Holthausen, Geweke oder Elsey. Dominiert werden die Stadtteile durch gute bis Toplagen. Die Preise in Halden sind in den letzten Jahren eher gestiegen als gefallen. Einfachere Wohnlagen liegen beispielsweise in Vorhalle und in Teilen von Hohenlimburg oder Altenhagen. Die Lage hängt aber manchmal einfach auch davon ab, ob viel Grün in der Nähe ist wie im Stadtteil Kuhlerkamp: direkt am Wald top, ansonsten herrscht eine mittlere Wohnlage vor. Ähnliches gilt auch für den Hengststeysee: auf Dortmunder Seite eine Spitzenlage, in Hagen am südlichen Ufer eine mittlere Lage.

Immobilienmarkt im Einzelnen


Hinweis: Bei Hagen macht durch die Struktur der einzelnen Stadtbezirke die Aufteilung nach Himmelsrichtung keinen Sinn, daher wird Hagen auch im Gesamten besprochen. Die Stadt setzt sich durch mehrere Stadtbereiche zusammen, die durch Eingemeindungen zu Hagen geworden sind. Daher gibt es auch eher ländliche Teile wie Dahl oder städtische Bereiche im Norden oder Hohenlimburg. Altenhagen ist das historische Zentrum. Während der Norden mehr durch einfache und mittlere Lagen dominiert wird, sind im südlichen und östlichen Bereich eher die guten oder Toplagen zu finden, am Rand zum Sauerland. Doch auch hier lassen sich ältere und damit günstige Häuser noch finden. Ab etwa 100.000 Euro ist man im südlichen Bereich dabei. In der Spitze werden bei Villen schon mal mehr als 800.000 Euro verlangt. Im Norden ist die Spannbreite nicht ganz so hoch, Topobjekte erreichen etwa 750.000 Euro, günstige Einfamilienhäuser sind schon für 120.000 Euro zu bekommen. In diesem Bereich gehen die Preise für Wohnungen ab etwa 700 Euro/qm los und erreichen ihren Höchstwert bei etwa 2.300 Euro/qm, im südlichen Teil Hagens erreichen Spitzenwohnungen etwa 2.700 Euro/qm, einfachere Wohnungen beginnen bei etwa 700 Euro/qm. Insgesamt ist das Angebot bei Wohnimmobilien gut, im nördlichen Bereich gibt es etwas mehr Wohnungen zum Verkauf, im südlichen Bereich Häuser.

Neubauprojekte
Lessingstr., Boelerheide, 8 Wohneinheiten ab ca.2.500 Euro/qm, bezugsfertig 2014, Eickertstr., Mittelstadt, 6 Wohnungen ab ca. 2.200 Euro/qm, bezugsfertig 2014. Rolandstr., Hestert, 11 Baugrundstücke und Rissestr., Mittelstadt, 45 Baugrundstücke beides sind Ausschreibungen des Stadt Hagen. Des Weiteren sind über den Fachbereich "Immobilien" Baugrundstücke im Angebot.

Witten


Die Einwohnerzahl von Witten betrug zum 31.12.2012 rund 98.000.


Südwestlich von Dortmund respektive südlich von Bochum befindet sich die Stadt Witten. Noch heute ist dies ein wichtiger Standort für den Stahl- und Maschinenbau. Ehemals eine Großstadt, rutschte Witten in den letzten Jahren unter die 100.000-Einwohner-Marke. Bundesweit bekannt ist die Stadt durch die erste deutsche Privatuniversität (Witten-Herdecke). Weitere Arbeitgeber sind Bosch-Rexroth und ThyssenKrupp. Die Hauptverwaltungen der Deutschen Edelstahlwerke wie auch des Bauzulieferers Ardex sind in Witten beheimatet.

Immobilienmarkt allgemein


Wie eigentlich alle Städte im Ruhrgebiet ist Witten durch den Strukturwandel geprägt. Die Zahl der Arbeitsplätze in den klassischen Bereichen wie Eisen- und Stahlerzeugung ist rückläufig. Diese Entwicklung macht sich auch bei den Einwohnerzahlen bemerkbar. So rechnet die Stadt Witten mit einem weiteren Bevölkerungsverlust, sodass die Einwohnerzahl im Jahr 2020 etwa 95.000 Einwohner betragen soll. Auch die Arbeitslosenquote ist relativ hoch und liegt knapp oberhalb des Landesdurchschnitts von Nordrhein-Westfalen. Trotz der eher negativen Entwicklung hat die Stadt einen positiven Wanderungssaldo, das heißt mehr Zuzüge als Abwanderung, was dem Bevölkerungsschwund entgegenwirkt. Die Stadt Witten geht hierbei von steigenden Immobilienpreisen von 10 Prozent zwischen 2010 - 2012 aus. Immowelt.de zeigt hingegen eine Seitwärtsbewegung bei den Verkaufspreisen sowohl für Häuser als auch für Eigentumswohnungen. Zwar basieren die Auswertungen des Portals auf den dort vermittelten Immobilien, jedoch scheint ein Preisanstieg binnen drei Jahren, wie ihn die Stadt Witten postuliert, doch auch etwas sehr positiv gedacht. Allenfalls ein leichter Preisanstieg scheint in diesem Zeitraum wahrscheinlich, denn nach Auswertungen der NRW.Bank legen die Preise für Bauland in Witten in den letzten Jahren leicht zu.

Die beliebtesten Stadtteile von Witten sind Heven, Herbede, Bommern, Ardey und Rüdinghausen. In Ardey wohnen die Menschen in der Toplage der Stadt. Allen gemeinsam ist die meist relativ ruhig Lage und viel Grün oder Wasser in der Nähe. Außerdem haben alle Stadtteile auch einen guten Verkehrsanschluss, sodass die benachbarten Städte wie Dortmund oder Bochum schnell zu erreichen sind. Insgesamt hat Witten durch Wälder und Wasserflächen wie den Kemnader Stausee für die Verhältnisse des Ruhrgebietes einen hohen Freizeitwert. Witten teilt sich in zwei Bereiche, einmal in die Stadtteile nördlich der Ruhr wie Rüdinghausen, Heven, Annen, Wullen, Stockum, Düren und in einen Bereich südlich der Ruhr mit den Stadtteilen Herbede, Bommern, Vormholz, Kämpen, Durchholz, Buchholz. Die Innenstadt befindet sich nördlich der Ruhr. Die Preise beginnen bei etwa 90.000 Euro für Häuser in einfachen Lagen und gehen rauf bis auf über 600.000 Euro in den Spitzenlagen der Stadt. Eigentumswohnungen starten mit einem Preis von knapp 700 Euro/qm und erreichen ihren Höchstwert bei Spitzenobjekten mit etwa 2.600 Euro/qm.

Neubauprojekte
Zurzeit gibt es in Witten keine größeren Neubauprojekte. Bauland wird durch die Stadt in einem Baulückenkataster verwaltet und steht privaten wie gewerblichen Investoren zur Verfügung. Neuere Wohnbaugebiete sind die Bomeraner Heide mit Platz für 29 Baugrundstücke und das Brunebecker Feld mit 34 Wohneinheiten. Voraussichtlich kommt noch 2015 noch die Waldstraße mit 20 Baugrundstücken hinzu.

Das weitere Umland von Dortmund


Wichtige Städte sind im Norden Lünen und Bergkamen, im Osten Kamen, Unna und Schwerte und Holzwickede, Herdecke und Wetter im Süden. Der westliche Bereich wird über das Immobilienmarktprofil "Bochum" abgedeckt.

Lünen liegt am Rande des nördlichen Ruhrgebietes im Übergang zum Münsterland und hat rund 84.000 Einwohner. Durch die Lage und aus der historischen Entwicklung heraus ist die Stadt bipolar. Im Norden, mit Altlünen, das einstig zum Münsterland gehörte, und dem südlichen Lünen mit seinem Bergbau, daher lässt sich in der Stadt auch völlig unterschiedlich wohnen, im ländlichen Norden oder dem urbanen Süden. Die teuersten Gegenden der Stadt liegen am Wasser mit dem Cappenberger See im Norden und dem Horstmarer See im Süden. Ansonsten ist noch die Innenstadt von Lünen gefragt oder das dörfliche Niederaden im Südosten. Großzügige Objekte in Spitzenlagen kosten in Lünen mehr als 800.000 Euro, in den einfachen Lagen der Stadt beginnen die Preise für ein Einfamilienhaus bei etwa 100.000 Euro. Für Eigentumswohnungen liegt die Preisspanne zwischen etwa 800 Euro/qm und rund 2.700 Euro/qm bei Neubauten. Besonders bei Einfamilienhäusern hat Lünen ein vergleichsweise gutes Angebot. In der Von-Wieck-Straße gibt es ein Neubauprojekt mit 7 Wohnungen, ab etwa 2.500 Euro/qm, bezugsfertig 2014. Unna, obwohl Kreisstadt, ist mit rund 60.000 Einwohnern kleiner als Lünen. Die Stadt profitiert von der Nähe zum Ruhrgebiet. Beliebte Wohngegenden finden sich als Toplage in der (historischen) Innenstadt oder, wen man es ländlicher mag, im Osten oder Süden der Stadt. Die Preise bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie die von Lünen. Häuser sind hier allerdings etwas günstiger Neubauwohnungen mit bis zu 3.000/qm etwas teurer.

Das Preisniveau von Bergkamen, Kamen, Holzwickede oder Schwerte befinden sich auf einem vergleichbaren Preisniveau wie Unna. Hier gilt: je ländlicher, desto günstiger. Größere Neubauprojekte sind in diesem Gebiet derzeit nicht verfügbar.

Förderung


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 1
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 2
Förderprogramme Nordrhein-Westfalen Teil 3

Fördermittel Städte

Dortmund
Förderung beim Erwerb städtischer Baugrundstücke, wenn darauf ein Wohnhaus mit mindestens KfW-70-Standard errichtet wird. Wichtig: Es müssen Kinder im Haushalt leben, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Höhe der Förderung: Grundsätzlich wird ein zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von 15 Jahren mit 1 Prozent Tilgung im Jahr vergeben. Das Darlehen wird nachrangig im Grundbuch eingetragen. Bei Einhaltung der Einkommensgrenze gemäß § 9 Wohnraumförderungsgesetz(WoFG), Darlehen von max. 10.000 Euro für jedes zum Haushalt gehörende Kind, Höchstsumme 40.000 Euro, bis zu 80 Prozent des Grundstückswertes. Bei Überschreitung der Einkommensgrenze nach § 9 WoFG um max. 40 Prozent vergibt die Stadt Darlehen von 6.000 Euro für jedes zum Haushalt gehörende Kind, max. 24.000 Euro bis zu 80 Prozent des Grundstückswertes.

Hagen, Witten und die Städte des Umlandes haben zurzeit keine personenbezogene Förderung für Privatleute.

Quellen: Immobilienkompass der Zeitschrift Capital; www.wohnlagenkarte.de; www.Immobilienscout24.de; Befragung von Marktteilnehmern, und eigene Recherchen und Bewertungen

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
  • Immobilienmarkt Berlin
  • Immobilienmarkt Hamburg
  • Immobilienmarkt München
  • Immobilienmarkt Köln
  • Immobilienmarkt Frankfurt
  • Immobilienmarkt Essen
  • Immobilienmarkt Dortmund
  • Immobilienmarkt Stuttgart
  • Immobilienmarkt Düsseldorf
  • Immobilienmarkt Bremen
  • Immobilienmarkt Hannover
  • Immobilienmarkt Duisburg
  • Immobilienmarkt Leipzig
  • Immobilienmarkt Nürnberg
  • Immobilienmarkt Dresden
  • Immobilienmarkt Bochum
  • Immobilienmarkt Mannheim
  • Immobilienmarkt Bonn
  • Immobilienmarkt Karlsruhe
  • Immobilienmarkt Wiesbaden
  • Immobilienmarkt Münster
  • Immobilienmarkt Braunschweig
  • Immobilienmarkt Freiburg
  • Immobilienmarkt Erfurt
Baufi24 erreichte fünfmal Top-Platzierungen im Test von Focus Money 2016


 
Baufi24 GmbH
Friedrich-Ebert-Damm 111A
22047 Hamburg

Hotline: 0800 - 808 4000 - Anruf kostenfrei