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Immobilienmarkt Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter

Immobilienmarkt Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter - Baufinanzierung und Standorteinschätzung

Stadtprofil
Immobilienmarkt Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter

  • Die Standortprofile geben den derzeitigen Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte und ihrer Region wieder und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Durch Auswertungen gewährleisten die Standortprofile ein möglichst breites und aktuelles Bild des jeweiligen Wohnimmobilienmarktes.
  • Die Auswerungen basieren auf wissenschaftlichen Studien, Studien von privaten Forschungsinstituten, Auswertungen von etablierten Immobiliendienstleistern, Bewertungen von Gutachterausschüssen, Befragungen von Immobilienmaklern und städtischen Behörden.
  • Informationen zu örtlichen Fördermöglichkeiten. Über Links sind die Förderprogramme der betreffenden Bundesländer und der KfW über Baufi24.de abrufbar.

Hinweis: Wie die Standortprofile von Baufi24.de entstehen


Immobilienmarkt Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter

Baufinanzierung und Standorteinschätzung


Die Einwohnerzahl von Braunschweig beträgt zum 31.12.2013 rund 248.000.


Wichtigste Stadt dieser Region ist Braunschweig. Wirtschaftlich bestimmen drei Branchen die Stadt: die Automobilindustrie, Bahntechnik und Maschinenbau. Laut einer Studie liegt Braunschweig mit rund 22% der Beschäftigten im Hochtechnologiesektor an zweiter Stelle der innovativen Städte in der EU. Bekannt ist die Stadt auch durch den legendären Commodore C 64, der hier für Europa produziert wurde. Ein weiteres Standbein der Stadt ist die Wissenschaft mit verschiedenen Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Der ehemals wichtige Bereich der Herstellung von Musikinstrumenten hat heute kaum noch Bedeutung. Das Markenzeichen der Stadt ist der Braunschweiger Löwe.

Immobilienmarkt allgemein


Der Wohnungsmarkt in Braunschweig hat sich in den letzten Jahren verändert, so entdeckten immer mehr Manager von Volkswagen die Stadt als ihren Lebensraum. Doch auch sonst arbeiten viele Bewohner bei VW in Wolfsburg oder Braunschweig, die guten Löhne dort trieben auch die Preise. In guten Lagen sind kaum noch Immobilien auf dem Markt oder gehen teilweise zu Liebhaberpreisen unter der Hand weg. Und wer ein Haus gerade in Innenstadtnähe hat, ist momentan kaum bereit, dies zu veräußern. Braunschweig hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt. Der Innenstadtbereich mit den neuen Schlossarkaden ist wieder hergerichtet und aufgrund der großen Nachfrage nach Wohnungen und Einfamilienhäusern wurden neue Wohngebiete ausgewiesen. Aktuelle Wohngebiete befinden sich nördlich der A2 in Bevenrode und im Westen und Südwesten der Stadt in Lamme und Leiferde.

Nach Auswertungen des Gutachterausschusses für Braunschweig kostete dort ein durchschnittliches Einfamilienhaus 267.000 Euro. Seit 2009 sind die Preise um rund 16 Prozent, bei Reihenhäusern um rund 20 Prozent gestiegen. Die Preise für neue Eigentumswohnungen liegen durchschnittlich bei 2.778 Euro, für Wohnungen aus dem Bestand bei 1.242 Euro. Alleine beim Erstverkauf der Wohnungen gab es zwischen 2012 und 2013 Preissteigerungen von über 30 Prozent, die Preise haben sich seit 2009 praktisch verdoppelt. Die Gründe für den Immobilienboom in Braunschweig: hohe Löhne bei VW, sichere Arbeitsplätze und vor allem die günstigen Bauzinsen, so resümiert der Gutachterausschuss. Auch besteht noch ein gewisser Nachholbedarf bei Preisen, denn Hannover und Osnabrück sind immer noch teurer. Günstige Gebiete gibt es in Braunschweig vor allem westlich der A 391 und nördlich der A2. Teuer ist es besonders im Süden und in relativer Innenstadtnähe.

Braunschweigs Zentrum


Stadtteile Innenstadt, Westliches Ringgebiet, Östliches Ringgebiet, Nordstadt, Viewegsarten-Bebelhof

Gelegen ist dieser Bereich in und um die Wallstraßen. Während es sich in der Stadtmitte selbst eher um mittlere Wohnlagen handelt, ist der Bereich um die Wallanlagen als Spitzenlage zu bezeichnen. Besonders teuer ist es an der Oker, hier können Objekte schon mal deutlich mehr als 1 Mio. Euro kosten. Ein weiteres Spitzenquartier ist der Zuckerberg mit Villen auf großem Grundstück, ab etwa 1 Mio. Euro ist für so eine Luxusimmobilie zu zahlen. Das Kontrastprogramm ist der benachbarte Stadtteil Bebelhof mit seinen einfachen Wohnlagen. Die Preise für Einfamilienhäuser beginnen in Braunschweigs Zentrum meist ab etwa 250.000 Euro. Das Angebot an Eigentumswohnungen ist in diesem Bereich deutlich größer. Bei Neubauimmobilien liegen die Preise bei sehr guten Wohnungen schon Richtung 4000 Euro/qm und gehen besonders in der Innenstadt oder Nordstadt auf etwa 1.000 Euro/qm runter. Sehr beliebt ist das Östliche Ringgebiet, dort ziehen die Preise noch ordentlich an. Das angrenzende Malerviertel gehört sicherlich zu den besten Wohnlagen Braunschweigs, allerdings: Wer hier ein schon nicht billiges Haus oder Wohnung erwirbt, muss in der Regel auch mit erheblichen Renovierungskosten rechnen, ansonsten wird kaum ein Objekt verkauft. In Braunschweigs Zentrum ist weiterhin mit einer positiven Wertentwicklung zu rechnen. Das Angebot gerade an Einfamilien- Reihen- oder Zweifamilienhäusern dürfte auch in Zukunft gering bleiben, denn trotz Innenstadtnähe gibt es hier viele Grünflächen oder die nahe Oker, da verkauft man nicht.

Neubauprojekte
Westl. Ringgebiet, Calvördestr. 28 Wohneinheiten ab rund 2.000 Euro/qm,bezugsfertig 2014, weitere 26 Wohneinheiten ab ca. 2000 Euro/qm ab Ende 2015, Östl. Ringgebiet Bertramstr. 15 Wohneinheiten, ab ca. 3.000 Euro/qm bezugsfertig 2014

Braunschweigs Norden


Stadtteile z. B. Lehndorf-Watenbüttel, Veltenhof, Querum, Wenden, Wabe-Schunter, Volkmarode

In diesem Bereich gibt es von einfachen Lagen bis Spitzenlagen alles. Allerdings sind wirkliche Spitzenlagen wie in Querum/Gliesmerode, Riddagshausen oder am Schwarzen Berg nur kleinräumig vertreten. Besonders am Querumer Forst wird es teuer, hier können Häuser auch schon mal über 1 Mio. Euro kosten. Auch ein Bereich guter Wohnlagen befindet sich im Westen in Lehndorf-Watenbüttel und in Volkmarode im Osten, hier muss mit Preisen bis zu etwa 800.000 Euro gerechnet werden. Ansonsten überwiegt in diesem Bereich noch recht preiswerter Wohnraum. Gute Häuser sind schon ab 250.000 Euro zu bekommen und Wohnraum aus dem Bestand ab etwa 1.000 Euro/qm. Da in Braunschweigs Norden aber gerade viele Neubauten entstanden sind, reichen die Preise in diesem Segment schon über 2.500 Euro/qm. Eine scharfe Trennlinie bilden sowohl die A 391 und die A 2, westlich respektive nördlich hiervon befinden sich fast ausschließlich einfache bis mittlere Wohnlagen. Insgesamt ist in diesem Gebiet das Angebot an Wohnungen deutlich geringer als in Innenstadtlagen, das Angebot an Einfamilienhäusern ist jedoch ausreichend.

Neubaugebiete
Städtisch: Bevenrode-Pfarrgarten 37 Wohneinheiten Einfamilien-/Doppelhäuser, Lamme, Im Raffkampe 77 Einfamilienhäuser, private Projekte: Veltenhof 14 Wohnungen ab ca. 2.000 Euro/qm, bezugsfertig ab 2014

Braunschweigs Süden


Stadtteile z. B. Weststadt, Broitzem, Timmerlah, Rüningen, Stöckheim, Heidberg, Südstadt

Wer hier wohnt, lebt meist in den dominierenden einfachen und mittleren Wohnlagen. Zwei Stadtquartiere sind herauszuheben: Dies ist zum einen die sehr gute Wohnlage in Mascherode, zum anderen das sich gute entwickelnde Stöckheim. Teilweise ist von hier der Weg ins Zentrum der Nachbarstadt Wolfenbüttel kürzer als ins Braunschweiger Stadtzentrum. Die Kaufpreise sind in Braunschweigs Süden meist moderat, Einfamilienhäuser beginnen bei etwa 150.000 Euro, das obere Ende liegt bei etwa 700.000 Euro. Auch Eigentumswohnungen sind hier eher günstig, schon für unter 1.000Euro /qm werden Interessierte fündig. Das obere Ende der Preisskala wird durch Neubauten geprägt, wobei die Preisgrenze noch unter 3.000 Euro/qm liegt.

Neubaugebiete
Städtisch: Meerburg, 34 Einfamilien-/Doppelhäuser, private Projekte: Weststadt 20 Wohneinheiten ab ca. 2.500 Euro/qm bezugsfertig 2014

Wolfsburg


Rund 123.000 Einwohner lebten in der Stadt am 31.12.2012. Wolfsburg und Volkswagen hängen so zusammen wie die Spaghetti im Topf. Entstanden ist die Stadt mit der Grundsteinlegung des VW-Werkes im Jahr 1938 mit damals kaum mehr als 1.000 Einwohnern. Im Jahre 1945 erhielt Wolfsburg seinen heutigen Namen. Durch Eingemeindungen war die 100.000 Einwohnerschwelle im Jahre 1972 geknackt. Nach wie vor ist Volkswagen der bestimmende Wirtschaftsfaktor der Stadt. Zwar ist mit H & D Datentechnik ein weiteres wichtiges Unternehmen mit rund 1.600 Mitarbeitern hinzugekommen, jedoch sind bei VW in Wolfsburg 53.500 Personen beschäftigt. Bekannt ist Wolfsburg auch durch die Autostadt.

Immobilienmarkt allgemein


Noch stärker als Braunschweig hängt Wolfsburg am Tropf von Volkswagen. Geht es dem Unternehmen gut, so wirkt sich dies positiv auf die Immobilienpreise aus, geht es dem Werk schlecht stagnieren die Preise oder sind sogar rückläufig. Dennoch spielen bei der Preisentwicklung auch städtische Faktoren eine Rolle. So soll die Abwanderung von bau- oder kaufwilligen Eigenheimeigentümern ins Umland noch stärker gebremst werden. Laut städtischer Verwaltung wird sich die Einwohnerzahl weiter erhöhen, im Jahr 2020 wird die Stadt von 130.000 Einwohnern bewohnt. Gründe dafür: Es werden mehr Neubaugebiete in der Stadt ausgewiesen, und durch Ansiedlungserweiterungen entstehen neue Arbeitsplätze.

Eine Trennlinie in der Stadt bildet der Mittellandkanal, ein Großteil der Bevölkerung lebt südlich davon. Rund 65.000 Wohnungen sind in der Stadt vorhanden. Wie der Gutachterausschuss für die Stadt ermittelte, liegt der durchschnittliche Preis für Einfamilienhäuser in Wolfsburg im Jahr 2013 bei 204.000 Euro. Nach Auswertungen von wohnungsboerse.net sind die Preise für Eigentumswohnungen in den letzten beiden Jahren deutlich um 40 Prozent gestiegen. Eine Ursache hierfür ist der vermehrte Neubau in diesem Segment.

Wolfsburgs Norden


Stadtteile z.B. Fallersleben, Nordstadt, Wendschott, Vorsfelde, Kästorf, Brackstedt, Reislingen

Im Norden liegt das Volkswagenwerk, es ist so groß wie ein Stadtteil, auch andere Gewerbegebiete befinden sich in diesem Bereich. Dennoch gibt es hier auch genügend Wohngebiete. Nach der Bevölkerungsprognose der Stadt wird dieser Bereich bis 2020 besonders wachsen. Beliebt ist es beispielsweise, in Fallersleben mit seinem eigenen städtischen Charakter zu leben. Vorwiegend mittlere Wohnlagen dominieren das Gebiet. Spitzenlagen gibt es in Teilen von Vorsfelde oder Fallersleben, einfache Wohnlagen in Wendschott. Sowohl Fallersleben wie auch Vorsfelde haben ihre eigenen Vorzüge mit Naturnähe oder historischem Ambiente behalten. Die Preise für ein Einfamilienhaus beginnen bei etwa 150.000 Euro, und selbst Villen sind schon für weniger als 800.000 Euro zu bekommen. Im Gegensatz zu Einfamilienhäusern ist das Angebot an Eigentumswohnungen in diesem Gebiet deutlich geringer. Die Preise reichen von etwa 1.000 Euro/qm bis zu 3.400 Euro/qm bei luxuriöseren Wohnungen.

Neubauprojekte
Nordstadt, Nordstadtstr. 51 Wohnungen ab ca. 2.600 Euro/qm bezugsfertig Ende 2015

Wolfsburgs Süden


Stadtteile z. B. Mörse, Hattorf, Almke, Dettmerode, Westhagen, Stadtmitte, Hehlingen, Barnstorf In Wolfsburgs Süden befindet sich auch die traditionsreichste Lage der Stadt, der Steimker Berg. Wer früher etwas auf sich hielt, der wohnte hier. Heute haben andere Lagen wie der Klieversberg - wo die Porsches "residierten" - diesem Standort etwas den Rang abgelaufen. Weitere Spitzenlagen befinden sich in Mörse oder Dettmerode, einfache Wohnlagen nur am südlichen Stadtrand oder in Westhagen. Ansonsten wird dieser Stadtbereich von guten oder mittleren Lagen geprägt. Es ist also die "bessere" Seite von Wolfsburg, auch die Stadtmitte wurde in den letzten Jahren ordentlich aufgemöbelt. Da in diesem Bereich teilweise nur noch wenige Baulücken vorhanden sind, dürften sich bis 2020 auch nur geringe Veränderungen bei der Einwohnerzahl ergeben. Die Preise beginnen bei Einfamilienhäusern bei rund 150.000 Euro und reichen bis etwa 700.000 Euro, am Klieversberg werden aber zum Teil noch höhere Preise erzielt. Eigentumswohnungen sind hier etwas teurer als im Norden. Die Preise beginnen bei etwa 1.200 Euro/qm, Spitzenwerte werden bei Neubauten mit etwa 3.500 Euro/qm erzielt.

Neubauprojekte
Stadtmitte, "Lessingpark", 80 Wohneinheiten Reihenhäuser/Wohnungen, Spatenstich erfolgt, Wohnungen ab ca. 2.300 Euro/qm, Eichelkamp, 51 Wohnungen ab ca. 2.600 Euro bezugsfertig.

Salzgitter


Die Stadt hat knapp 100.000 Einwohner. Salzgitter grenzt direkt an Braunschweig. Entstanden ist die Stadt etwa zeitgleich wie Wolfsburg, schon 1942 lebten hier mehr als 100.000 Menschen. Aufgrund der großen Fläche zählte Salzgitter zu den größten deutschen Städten. Prägend ist der Unterschied zwischen den städtischen Stadtteilen Lebenstedt und Bad, den großen Industrieanlagen in Watendorf und den ländlichen Bereichen drum herum. Bekannt ist die Stadt durch das gleichnamige Stahlwerk und den heutigen Konzern. Weitere Arbeitgeber sind VW, MAN und Alstom und weitere Maschinenbauunternehmen. Damit steht die Stadt wirtschaftlich gut da, dennoch hat die Stadt an Attraktivität eingebüßt, innerhalb von 20 Jahren verlor die Stadt fast 20 Prozent ihrer Einwohner. Die besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Salzgitter-See.

Immobilienmarkt


Die Verwaltung Salzgitters versucht, über die Ausweisung von Baugrundstücken eine Alternative zum nahen Braunschweig für Bauherren zu bieten. Hintergrund: Gemäß einer Studie der Stadt droht ein weiterer Bevölkerungsschwund, sodass im Jahre 2021 mit nur noch 93.000 Einwohnern gerechnet wird. Diesem Trend will man auch mit einem professionellen Baumanagement entgegenwirken. Als eine der wenigen Kommunen verfügt Salzgitter über eine Baulückenbörse. Hier übernimmt die Verwaltung die Kontaktvermittlung zwischen Eigentümern und Interessenten, zurzeit sind so rund 40 Baulücken ausgewiesen. Die Preise für Baugrundstücke sind im Jahr 2013 auf den Wert von 1999 mit 88 Euro/qm zurückgefallen, wie der Gutachterausschuss für Immobilienbewertung für Salzgitter feststellte. Allerdings liegen die meisten ausgewiesen Baugrundstücke auch in eher ländlichen Teilen von Salzgitter. Anders sieht dies beim Erwerb von Häusern aus. Der Durchschnittswert stieg im Jahr 2013 auf 1.052 Euro/qm. Auch die Preise für neue Eigentumswohnungen stiegen von 2012 auf 2013 deutlich an und betragen durchschnittlich 1.432 Euro/qm. Berücksichtigen muss man allerdings in Salzgitter ein deutliches Preisgefälle zwischen beispielsweise dem an Braunschweig grenzenden Stadtteil Thiede und ländlichen Gebieten wie Beinum.
Salzgitter hat von allen großen Städten der Region das umfangreichste Angebot bei Einfamilienhäusern. Die Preise für vernünftige Häuser starten in den eher ländlich geprägten Stadtteilen bei rund 120.000 Euro und enden in den Spitzenlagen der Stadt bei etwa 600.000 Euro für großzügige Einfamilienhäuser. Die meisten Offerten für Eigentumswohnungen gibt es in den städtischen Bereichen von Bad und Lebenstedt sowie in Thiede. Die Preise in diesem Segment sind für eine Stadt dieser Größe als meist günstig zu bezeichnen, ab etwa 500 Euro/qm gehen die Angebote los. Wer lieber einen Neubau bevorzugt, muss mit Preisen bis zu etwa 2.000 Euro/qm kalkulieren. Auch bei Eigentumswohnungen hat Salzgitter eine große Anzahl an Immobilien zu bieten.

Neubauprojekte
Thiede, 9 Wohneinheiten ab ca. 1.900 Euro/qm bezugsfertig 2015, "Am Kirschenberg", 6 Reihenhäuser ab 160.000 Euro, bezugsfertig 2014

Das Umland


Das Umland dieser Region reicht etwa von Gifhorn und Wittingen im Norden, Helmstedt im Osten, das Harzvorland mit Wolfenbüttel im Süden und Peine im Westen. Wobei Peine auch schon zum Dunstkreis von Hannover zählt. Diese Region verfügt über eine riesige Anzahl an Immobilien, die neue Besitzer suchen, annähernd 1.000 Annoncen stehen bei Immobilienscout für Häuser zur Verfügung. Selbst Eigentumswohnungen, die in ländlichen Bereichen eher seltener zu finden sind, sind hier mehr als ausreichend vorhanden. Zwei Städte lohnen eine nähere Betrachtung: Wolfenbüttel an der südlichen Stadtgrenze von Braunschweig sowie Gifhorn. Bekannt ist Wolfenbüttel für seinen schöne Altstadt und vor allem durch "Jägermeister". Rund 52.000 Menschen leben hier. Spitzenlagen befinden sich in der Juliusstadt und im Norden Richtung Braunschweig. Die übrigen Gebiete sind meist mittlere und gute Lagen. Gifhorn liegt mit seinen 42.000 Einwohnern etwa 15 Kilometer westlich von Wolfsburg und 20 Kilometer nördlich von Braunschweig. Berühmt ist die Stadt für den Begriff "Zicke", sie wird deswegen auch als "Zickenstadt" bezeichnet. Die Altstadt gilt es gute Stube Gifhorns, eine Spitzenlage hat sich in Gamsen entwickelt. Den Großteil der Stadt nehmen mittlere Wohnlagen ein. Gifhorn profitierte vom Aufstieg des VW-Werks Wolfsburg, mit entsprechend vielen Pendlern.

Die Preise entsprechen etwa denen außerhalb von Großstädten, allerdings können in Gifhorn oder Wolfenbüttel Villen mit großem Grundstück schon mal über 900.000 Euro kosten. Dennoch beginnen die Preise für vernünftige Häuser bei etwa 100.000 Euro, je weiter entfernt von den Metropolen der Region, desto günstiger. Eigentumswohnungen gibt es hauptsächlich in den größeren Städten der Region. Die Preise beginnen bei rund 500 Euro/qm und erreichen die Spitzenwerte in Wolfenbüttel und Gifhorn, dort liegen sie schon mal bei rund 3.000 Euro/qm für Neubauwohnungen.

Es gibt zahlreiche Neubauprojekte im Umland neben Gifhorn und Wolfenbüttel, beispielsweise auch in Lehre oder Meinersen.

Fördermittel


Wer in dieser Region bauen möchte, der kann neben den Fördermittelprogrammen des Bundes (KfW) auch Landesfördermittel erhalten. Nähere Informationen bekommen Sie unter:

Förderprogramme Niedersachsen Teil 1
Förderprogramme Niedersachsen Teil 2
Förderprogramme Niedersachsen Teil 3
Förderprogramme Niedersachsen Teil 4

Fördermittel Kommunen

Braunschweig
Zurzeit keine Förderung für Bauherren.

Wolfsburg
Die Kommune gewährt für die Errichtung oder den Erwerb von selbst genutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen zinslose oder zinsgünstige Baudarlehen. Für junge Ehepaare gemäß dem Niedersächsischen Wohnraumförderungsgesetzes stehen folgende Geldmittel parat:

10.000,00 Euro Familien mit 1 Kind (unter 18)
20.000,00 Euro Familien mit 2 Kindern (unter 18)
Bis zu 40.000,00 Euro Familien mit 4 und mehr Kinder (unter18).

Außerdem:
zusätzliche 5.000,00 Euro für Detmerode, Mitte-West, Nordstadt, Stadtmitte und Westhagen. Des Weiteren wird für Sanierungsgebiete im übrigen Stadtgebiet der Förderungsbetrag um 25 % erhöht. Der Förderhöchstbetrag beläuft sich auf 30 Prozent der Investitionskosten.

Salzgitter
Die Stadt fördert per Zuschuss für den Erwerb von kommunalem Bauland. Die Höhe der Förderung beträgt 2.000 Euro als Grundförderung, und für jedes zum Haushalt gehörende Kind wird ein Preisnachlass von 4 Euro/qm bis zu maximal 10.000 Euro Fördersumme für Ehepaare oder Lebensgemeinschaften gewährt.

Fördermittel Kirche
Das zuständige katholische Bistum Hildesheim bietet zurzeit keine Bauförderung an. Zwei evangelische Landeskirchen sind in diesem Gebiet verantwortlich für die Förderung. Die evangelische Landeskirche Hannover vergibt Erbbaurechte zu jährlich 4%. Die Braunschweigische Landeskirche gewährt zu den gleichen Konditionen Erbbaurechte.

Quellen: Immobilienkompass; www.wohnlagenkarte.de; Stadtverwaltung Braunschweig; Marktbefragungen und eigene Einschätzungen)

Übersicht der Standortprofile


Die Standortprofile untersuchen den Zustand des Wohnimmobilienmarktes einer oder mehrerer Städte der Region und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Immobilienmarkt Berlin
Immobilienmarkt Hamburg
Immobilienmarkt München
Immobilienmarkt Köln
Immobilienmarkt Frankfurt
Immobilienmarkt Essen
Immobilienmarkt Dortmund
Immobilienmarkt Stuttgart
Immobilienmarkt Düsseldorf
Immobilienmarkt Bremen
Immobilienmarkt Hannover
Immobilienmarkt Duisburg
Immobilienmarkt Leipzig
Immobilienmarkt Nürnberg
Immobilienmarkt Dresden
Immobilienmarkt Bochum
Immobilienmarkt Mannheim
Immobilienmarkt Bonn
Immobilienmarkt Karlsruhe
Immobilienmarkt Wiesbaden
Immobilienmarkt Münster
Immobilienmarkt Braunschweig
Immobilienmarkt Freiburg
Immobilienmarkt Erfurt

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