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Wohnen in Berlin: Die besten Wohngegenden in der Hauptstadt

Im Vergleich zu den Großstädten München, Hamburg und Frankfurt droht die beliebte Stadt für Zuziehende im Moment, ihr Image als Stadt für preiswertes Wohnen zu verlieren. Bereits im letzten Jahr hat Berlin einen Mietpreis-Anstieg um fast sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr erlebt. Damit lag der Mietpreis 2015 bei 8,80 Euro je Quadratmeter, wie sich aus dem Wohnungsmarktbericht für 2015 der Investitionsbank Berlin ergab.

Aber wie stehen die ansteigenden Mietpreise tatsächlich mit der Wohnqualität und dem Kulturangebot in Zusammenhang?
Einem aktuellen Artikel der Berliner Morgenpost zufolge ist Charlottenburg der Bezirk, in dem die Mieten derzeit am schnellsten ansteigen. Entgegen der daraus entstehenden Vermutung, Charlottenburg sei einer der teuersten Wohnbezirke, geht aus statistischen Daten hervor, dass der Bezirk allen anderen Stadtteilen in vielerlei Hinsicht voraus ist - nicht zuletzt im Punkt Mietpreise.

Nach aktueller Datengrundlage des Amtes für Statistik in Berlin-Brandenburg schneidet Charlottenburg nämlich dicht gefolgt von Zehlendorf in Sachen Wohnkultur am besten ab. Wedding hingegen landet auf dem letzten Platz. Überraschenderweise liegen die beliebten Szene-Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln nur im Mittelfeld der insgesamt 22 Stadtteile.
Die folgende interaktive Map zeigt Berlins Stadtteile hinsichtlich der Wohnqualität, des Kulturangebotes und des Mietspiegels im Vergleich.

Quellen:

Einwohner: https://daten.berlin.de/datensaetze/einwohnerinnen-und-einwohner-berlin-lor-planungsr%C3%A4umen-nach-wohndauer-am-31122015

Wohnlage & Lärmbelastung: https://daten.berlin.de/datensaetze/einwohnerinnen-und-einwohner-nach-wohnlagen-den-lor-planungsr%C3%A4umen-am-31122015

Mietspiegel: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/

Kulturangebot:
http://www.berlin.de/restaurants/stadtteile/
http://www.berlin.de/cafes/stadtteile/
http://www.berlin.de/bars/stadtteile/
http://www.berlin.de/clubs-und-party/clubguide/
http://www.berlin.de/kino/
http://www.berlin-buehnen.de/de/buehnen/
http://www.berlin.de/museum/bezirk/



Wohnqualität

Wohnqualität
Die Wohnqualität setzt sich aus den Faktoren Wohnlage und Lärmbelästigung zusammen.

Die Wohnlage ergibt sich aus der Besiedlungsdichte, dem Grün- und Freiflächen Bestand, Einkaufsmöglichkeiten und dem Industrievorkommen.

Weiterhin spielt das äußere Erscheinungsbild des Stadtteils wie beispielsweise Straßen- und Gebäudezustände eine zentrale Rolle sowie die öffentlichen Verkehrsanbindungen.

Wohnqualität
Betrachtet man die Wohnlage im Vergleich, schneidet Wilmersdorf am besten ab, was unter anderem an seinen Villenvierteln und dem dadurch gepflegten Straßenbild liegt. Auf dem letzten Platz im Wohnlage-Vergleich liegt Wedding.

Lärmbelästigung definiert sich über die Lärmbeeinträchtigung durch Straßen- und Schienenverkehr sowie Fluglärm. Hinsichtlich des störenden Geräuschpegels ist Marzahn mit 19% Lärmbelästigung deutlich ruhiger gelegen als Mitte mit 41%.
Werden Wohnlage und Lärmbelästigung kombiniert, ergibt sich der Wohnqualitätsindex.

Hier ist auffällig, dass die südwestlichen Stadtteile die höchsten Ränge einnehmen. Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg, Steglitz und Schöneberg bilden damit die Spitze der Wohnqualität in Berlin.



Kulturangebot

Kulturangebot
Das Kulturangebot ergibt sich aus den allgemeinen Freizeitmöglichkeiten und dem gastronomischen Angebot in einem Stadtteil.

Der Faktor Freizeitgestaltung beinhaltet die Anzahl an Kinos, Bühnen und Museen, während die Kategorien Essen und Trinken aus dem Angebot an Restaurants, Cafés, Clubs und Bars ermittelt werden.

Kulturangebot

Die beliebtesten Stadtteile, um die freie Zeit zu verbringen und die Kultur der Hauptstadt zu genießen, beschränken sich auf den inneren Kern der Stadt. Die Top 3 bilden Mitte, Kreuzberg und Charlottenburg. Aber auch viele der an die Top 3 grenzenden Stadtteile wie Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Schöneberg sind gern besuchte Orte. Die Randbezirke Weißensee, Hellersdorf und Marzahn, aber auch das westlich gelegene Spandau, schließen hinsichtlich ihres Kulturangebots am schlechtesten ab.



Wohnkulturindex

Wohnkulturindex
Natürlich fließen viele unterschiedliche Faktoren in die Überlegungen ein, welcher Stadtteil wohl der beste zum wohnen ist.
Aus diesem Grund wurde für die Map neben Wohnqualität und Wohnkultur auch der Mietspiegel berücksichtigt und zu einem sogenannten Wohnkulturindex zusammengefasst.

Wohnkulturindex

Der führenden Plattform ImmobilienScout24 zufolge sind vor allem die Szene-Bezirke vergleichsweise teuer, was diese insgesamt weniger gut abschließen lässt. So gehören zu den preisintensivsten Stadtteilen Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain. Sie alle teilen sich den letzten Platz im Punkt günstiges Wohnen mit Mitte. Die geringsten Mietkosten zahlen die Bewohner der Stadtteile Hellersdorf, Marzahn und Spandau.
Im Gesamt-Wohnkulturindex, der demnach Mietspiegel, Wohnqualität und Kulturangebot in sich vereint, gewinnt Charlottenburg. Das Schlusslicht bildet Wedding.
Der Bezirk Charlottenburg bietet im Gesamtvergleich der Berliner Wohngegenden eine verhältnismäßig günstige und dennoch sehr attraktive Option. Dieser Umstand macht es überhaupt erst möglich, dass die Mietpreise zum aktuellen Zeitpunkt so rasant ansteigen können. Wer vergleichsweise günstig wohnen möchte und dennoch Wert auf Wohnqualität und Kulturangebot legt, sollte die Chance nutzen, solange sie noch besteht.

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