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24. Mai 2019

Warten auf die Zinswende: 3 Gründe die dagegen sprechen

Nach der erneuten Verschiebung einer möglichen Zinswende profitieren zukünftige Immobilienkäufer weiterhin von niedrigen Kreditkonditionen. Doch auch nach dem Ende der Amtszeit von EZB-Chef Mario Draghi rechnen Experten vorerst nicht mit einer Anhebung des Zinsniveaus.

So mancher potenzielle Häuslebauer dürfte aufgeatmet haben, als EZB-Chef Mario Draghi eine mögliche Zinswende frühestens für nächstes Jahr in Aussicht stellte. Denn nie zuvor waren die Kreditkonditionen so günstig für angehende Hauskäufer wie derzeit. Doch auch für 2020 sehen Branchenexperten wie Stephan Scharfenorth vom Vergleichsportal Baufi24.de keine Indizien für einen Zinsanstieg. Mehrere Gründe sprechen auch langfristig für eine zinsgünstige Immobilienfinanzierung:

Grund 1 – Hohe Staatsverschuldungen

Nach Ausbruch der Finanzkrise 2008 nahm die Staatsverschuldung in zahlreichen Euro-Ländern stark zu. So sieht sich Italien - die drittgrößte Volkswirtschaft in Europa - inzwischen Schulden von über zwei Billionen Euro gegenübergestellt und belegt damit Platz zwei hinter Griechenland. Ein Großteil davon muss in den nächsten fünf Jahren refinanziert werden. „Würde die EZB in dieser Zeit ihren Leitzins spürbar erhöhen, würde das die Stabilität des Landes und des gesamten Euroraumes ernsthaft gefährden“, so Scharfenorth.

Grund 2 - Schwächelnde Konjunktur

Zu den hohen Schuldenbergen vieler Euro-Staaten kommt eine schwächelnde Konjunktur. Die Wirtschaft wächst insgesamt nur geringfügig oder steht einer Rezession gefährlich nahe. „Eine Zinssteigerung würde in dieser Situation die sowieso schon angeschlagene Konjunktur gänzlich abwürgen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die EZB dieses Risiko in der derzeitigen Situation eingehen wird“, schätzt Scharfenorth.

Grund 3 – Chefwechsel bei der EZB

Nach acht Jahren wird Notenbankchef Mario Draghi im Oktober aus seinem Amt ausscheiden und den Weg frei für eine neue Präsidentschaft und damit mögliche Veränderungen machen. Wie rasch diese jedoch erfolgen, ist ungewiss. Scharfenorth rechnet nicht mit einer schnellen Abkehr des aktuellen Kurses: „Die Chancen, dass der Nachfolger Mario Draghis seine Amtszeit direkt mit einer Zinsanhebung beginnt, sind gering.“


Hauskäufer freut`s

Gewinner der derzeitigen Niedrigzinsen sind vor allem Hauskäufer und -bauer. Wie ein aktueller Zinsvergleich auf Baufi24.de zeigt, ist ein 320.000 Euro-Kredit bereits für 1,2 Prozent* zu haben.



* ausgehend von 15-jähriger Soll-Zins-Bindung, 80% Beleihung und 3% Tilgung

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