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03. Juni 2019

Experten-Tipps gegen Altersarmut: Wie Wohneigentum hilft

Mit dem richtigen Finanzierungsmodell und einer geeigneten Immobilie können die eigenen vier Wände dabei helfen, im Rentenalter viel Geld zu sparen und den Lebensstandard zu erhalten. Finanzierungsexperte Stephan Scharfenorth von Baufi24.de erklärt, wie es funktioniert.

Den Lebensabend genießen, ohne jeden Cent einzeln umdrehen zu müssen – das geht mit einer cleveren Vorsorge. Dabei schwören die einen auf das eigene Häuschen im Grünen, während die anderen ihr Geld lieber in Aktien und Co. investieren. Vor- und Nachteile bieten beide Modelle. Der Finanzierungsexperte Stephan Scharfenorth vom Vermittlungs- und Beratungsportal Baufi24.de beobachtet die verschiedenen Strategien zur Altersvorsorge bereits seit vielen Jahren und weiß: „Wenn man einige Voraussetzungen beachtet, bietet die eigene Immobilie einen sehr hohen Schutz vor Altersarmut.“

1. Verbindlichkeit erleichtert das Sparen
„Je leichter Besitzer über ihr Geld verfügen können, desto größer ist die Verlockung, es vorzeitig für vermeintliche Kleinigkeiten auszugeben oder kurze Sparpausen einzulegen“, warnt Scharfenorth. Denn was für den Moment wenig erscheint, summiert sich langfristig zu einer beträchtlichen Summe. „Wer sich aber für die Finanzierung einer Eigentumswohnung oder eines Hauses entschieden hat, verpflichtet sich zur Zahlung festgelegter Raten und kommt so gar nicht erst in Versuchung, Erspartes leichtfertig auszugeben“, erläutert Scharfenorth.

2. Tilgungshöhe
Die aktuelle Niedrigzinsphase ermöglicht besonders geringe Kreditraten und macht den Haus- und Wohnungskauf so auch für Käufer mit knappem Budget attraktiv. Doch Vorsicht: „Durch den niedrigen Zins reduziert sich zwar die monatliche Belastung, aber die Zahlungsverpflichtungen drohen ins Rentenalter hineinzureichen, wenn der Tilgungssatz zu gering ausfällt. Wenn möglich, sollte daher die Tilgung erhöht werden“, so Scharfenorth und empfiehlt dazu kostenlose Online-Rechner wie https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/.

3. Optimale Größe
Auch mit wenig Budget lässt sich ein Eigenheim finanzieren, wenn Käufer flexibel bei der Größe sind. Denn die hat nicht nur Einfluss auf den Kaufpreis, sondern bestimmt anschließend maßgeblich die Höhe der laufenden Nebenkosten, wie Heizkosten und Grundsteuerzahlungen. „Damit ist die Wohnraumgröße eine der wichtigsten Stellschrauben, mit der die Kostenbelastung reduziert werden kann“, erklärt Scharfenorth.

4. Richtige Lage
Je begehrter die Lage, desto teurer wird das Traumobjekt. Daher gilt: „Man sollte also einen Standort wählen, der zum Geldbeutel passt. In Hinblick auf das Rentenalter sollte zudem eine gute Anbindung an ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten gegeben sein“, rät Scharfenorth. Anderenfalls besteht das Risiko, dass mit den ersten gesundheitlichen Problemen direkt der Umzug in eine neue, wohlmöglich teurere Wohnung nötig wird.

5. Kosten vorausschauend planen
Eine eigene Wohnung bedeutet trotz Mietersparnis nicht, keine Wohnkosten mehr zu haben. „Der Besitz einer Eigentumswohnung oder eines Hauses ist in der Regel mit einem monatlichen Hausgeld oder Rücklagen für Reparaturen und Renovierungen verbunden, die schon mal einige Hundert Euro betragen können. Diese laufenden Kosten sollten bei der Finanzplanung im Alter berücksichtigt werden“, so Scharfenorth.

6. Barrierefreiheit
Immobilien werden oft in jungen Jahren gekauft, in denen die Gedanken an altersgerechtes Wohnen noch weit weg erscheinen. Damit im Rentenalter die Vorteile des abgezahlten Häuschens tatsächlich genossen werden können, empfiehlt Scharfenorth: „Käufer sollten sich immer die Frage stellen: Wie muss die Immobilie geschaffen sein, um möglichst lange darin wohnen zu können und ohne teure Umbaumaßnahmen vornehmen zu müssen.“

7. Wertentwicklung
„Ein Eigenheim als Kapitalanlage zu erwerben ist eher etwas für Fortgeschrittene“, warnt Scharfenorth. Der Tipp des Experten: „Am besten stehen die Chancen auf eine Wertsteigerung, wenn der Kaufpreis unter dem eigentlichen Wert liegt und sich Kaufinteressenten umfassend über den Standort sowie seine bisherige Entwicklung und die zukünftigen Baupläne der Gemeinde informieren.“ So kann sich beispielsweise der Bau einer Autobahn in unmittelbarer Nähe als wertmindernd, oder kontinuierlich steigende Einwohnerzahlen als wertsteigernd erweisen.

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