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24. Mai 2019

10 Gründe für eine Kreditablehnung

1. Kein Eigenkapital

Das Problem: Auch wenn es durchaus Angebote gibt, die ganz ohne angespartes Kapital den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen, profitieren davon oft nur Käufer mit sehr hoher Bonität. Für viele andere erfüllt sich der Wunsch erst ab einer Eigenkapitalquote von 10-20 Prozent des Kaufpreises. Nicht jeder hat so viel bereits ansparen können.
Die Lösung: Bei Eigenkapital muss es sich nicht ausschließlich um persönliches Bankguthaben handeln. So können unter anderem auch eingebrachte Bauleistungen als Eigenkapital angerechnet werden oder Schenkungen sowie zinslose Familiendarlehen das nötige Eigenkapital liefern.

2. Geringe Kreditauswahl

Das Problem: Für die meisten Privatkäufer ist der Erwerb einer Immobilie mit viel Unsicherheit und Beratungsbedarf verbunden. Daher führt sie ihr Weg oft zu "alten Bekannten" - der Hausbank. Wird hier ein Kreditantrag abgelehnt, herrscht umso mehr Ratlosigkeit.
Die Lösung: Wer seine Chancen auf einen Darlehensvertrag erhöhen möchte, sollte bei mehreren Banken anfragen. Denn während Hausbanken i.d.R. an ein einzelnes Kreditprodukt gebunden sind, bietet der Vergleich über Plattformen wie Baufi24.de Zugang zu über 400 Banken samt ihrer unterschiedlichen Angebote und Konditionen.

3. Zu geringes Einkommen

Das Problem: Das Darlehen muss in monatlichen Raten zurückgezahlt werden, die sich aus der Zinszahlung sowie der Tilgungshöhe zusammensetzen. Liegt die Rate über dem von der Bank ermittelten, notwendigen Einkommen, ist der Kreditantrag aussichtslos.
Die Lösung: Da die monatliche Rate von vielen Faktoren abhängig ist, gibt es unterschiedliche Ansätze, um deren Höhe zu senken. Denkbar wäre beispielsweise eine geringere Darlehenshöhe, eine niedrige Tilgungshöhe oder eine längere Kreditlaufzeit zu vereinbaren.

4. Zu hohe Ausgaben

Das Problem: Entscheidend für die Einschätzung, ob ein Kredit zurückgezahlt werden kann, ist nicht nur die Frage nach dem Einkommen, sondern auch den Ausgaben. Sind diese aufgrund anderer Verbindlichkeiten oder des Lebensstandards zu hoch, mahnt die Bank zu Recht eine unsichere Kreditwürdigkeit an.
Die Lösung: Mittels Haushaltsbuches können sich Interessenten bereits vor der Beantragung eines Kredits ein genaues Bild über ihre Finanzsituation machen, um ihren finanziellen Spielraum realistisch einschätzen zu können und gegebenenfalls unnötige Ausgaben zu reduzieren - beispielsweise durch den Wechsel alter Dienstleistungsverträge oder die Umschuldung von Altkrediten.

5. Befristetes Arbeitsverhältnis

Das Problem: Für die Mehrheit ist der Kauf einer Immobilie ein langfristiges Projekt. Kein Wunder also, dass viele Banken sicherstellen möchten, dass dieser Verpflichtung auch langfristig nachgekommen werden kann. Arbeitnehmer in befristeten Arbeitsverhältnissen können hier schlechte Karten haben.
Die Lösung: Befristete Arbeitsverhältnisse sind heute nicht mehr ungewöhnlich und die Chancen auf Anschlussjobs mitunter hoch. Ähnlich schätzt es auch eine Reihe von Banken ein. Umso mehr lohnt es sich, zusammen mit dem Berater gezielt diese Banken zu identifizieren und anzufragen.

6. Probezeit

Das Problem: Der neue Job hat gerade erst begonnen und plötzlich ergibt sich eine großartige Kaufgelegenheit für eine Immobilie. Die noch laufende Probezeit ist aus Sicht vieler Banken jedoch alles andere als traumhaft - bringt sie doch auch das Risiko eines schnellen, plötzlichen Jobverlustes mit sich.
Die Lösung: Hier kann ein Gespräch mit dem Arbeitgeber helfen. Ist bereits vor Ablauf der Probezeit klar, dass der Mitarbeiter übernommen werden soll, kann die Probezeit beispielsweise vorzeitig beendet oder der Bank eine Übernahmeabsicht übermittelt werden. Einigen Banken reichen sogar 1-2 Gehaltsnachweise.

7. Risikofaktor Alter

Das Problem: Die Bank möchte sicherstellen, dass ein ausgegebenes Darlehen noch zu Lebzeiten oder sogar vor Renteneintritt zurückgezahlt werden kann. Wer also zu spät mit der Immobilienfinanzierung beginnt, kann schließlich in Zeitnot geraten.
Die Lösung: Wer dies vermeiden möchte, sollte eine kurze Kreditlaufzeit wählen, indem möglichst hohe Zahlungsraten während der Berufstätigkeit vereinbart werden oder auf eine Immobilie ausgewichen wird, die durch einen geringeren Kaufpreis schneller finanzierbar ist.

8. Außergewöhnliche Bauform

Das Problem: Das Kreditinstitut ist stets bestrebt, sicherzustellen, dass es die Darlehenssumme im Ernstfall durch den Verkauf der Immobilie zurückerhält. Bei besonders ausgefallenen Liebhaberbauten sowie Immobilien mit sehr ungünstigen oder einsam gelegenen Standorten, kann dies mitunter schwierig werden.
Die Lösung: Wer seine Chancen auf einen Kredit ohne hohen Risikozuschlag erhöhen möchte, muss leider auf Extravaganzen verzichten oder sollte Sicherheiten, wie etwa eine Lebensversicherung oder eine bereits vorhandene Immobilie, vorweisen können.

9. Unsicherer Bauträger

Das Problem: Ein erfolgreicher Hausbau hängt in hohem Maße von der Expertise und Zuverlässigkeit des Bauträgers ab. Muss dieser Insolvenz anmelden, steht auch der Bauherr schnell im Regen und die Finanzierung geht sprichwörtlich baden. Daher spielt die Bonität des Bauträgers eine entscheidende Rolle für zahlreiche Banken.
Die Lösung: Schon aus eigenem Interesse sollten zukünftige Bauherren sich über ihre Partner erkundigen und genau prüfen, ob diese dem geplanten Bauvorhaben finanziell und qualitativ gewachsen sind.

10. Niedriger SCHUFA-Score

Das Problem: Um das Risiko eines Zahlungsausfalls einschätzen zu können, ziehen Banken Bewertungssysteme wie den SCHUFA-Score zurate. Fällt dieser zu schlecht für den Kunden aus, kann dies zur Kreditablehnung führen.
Die Lösung: Nicht immer sind Einträge in der SCHUFA-Datenbank korrekt oder aktuell, daher sollten diese zunächst geprüft werden. Auch häufige Null-Prozent-Finanzierungen sollten gemieden werden, da sie sich negativ auf den Score auswirken können.

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