Immobilienfinanzierung

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Günstige Baufinanzierung mit Baufi24

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Effektiver Jahreszins, Sollzins: 0,63 %, Sollzinsbindung 5 Jahre, Nettodarlehensbetrag 150.000 Euro, Objektwert 280.000 Euro, Mtl. Rate bei 1% Tilgung: 203,75 Euro. Siehe: Repräsentatives Beispiel
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Immobilienfinanzierung - optimaler Vergleich mit baufi24.de

Immobilienfinanzierung Die passende Immobilienfinanzierung zu finden ist nicht so leicht, wie man zunächst denkt. Sparkassen, Volksbanken und Geschäftsbanken bieten sehr unterschiedliche Zinsen und Konditionsmodelle für Ihre Immobilienfinanzierungen an. Was die eine Bank gratis anbietet, muss bei der anderen gegen einen hohen Aufschlag teuer erkauft werden. Gebühren, Bereitstellungszinsen, Sondertilgungen und viele andere Optionen machen den Vergleich unübersichtlich.

Überblick verschaffen: Auf dieser Seite führen wir Sie in das Thema Immobilienfinanzierung ein und verweisen an passender Stelle zu vertiefenden Artikeln und Informationsquellen, damit Sie rund um bestens informiert sind.


Zusammenfassung

  • Baufinanzierungsrechner: Berechnet mit wenigen Angaben alle wichtigen Daten einer Immobilienfinanzierung. So erfahren Sie schnell wie sich Ihr Vorhaben rechnet, welcher Tilgungssatz optimal ist bzw. wie lange Sie tilgen müssen und wie sich ggf. Sondertilgungen auswirken.
    » Baufinanzierungsrechner
  • Hypothekenzinsen: Alle aktuellen Zinsen für Immobiliendarlehen und Informationen rund um die Frage, wie Ihre persönlichen Zinsen errechnet werden, erfahren Sie hier:
    » Hypothekenzinsen
  • KfW Fördermittel: Alle Zinsen und relevanten Fördermittel der KfW im Überblick sowie viele Landesfördermittel mit Beschreibung.
    » Baufinanzierung mit der KfW
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Immobilienfinanzierung einfach erklärt

Wie der Name bereits eindeutig vermittelt, ist eine Immobilienfinanzierung nichts anderes als eine Finanzierung für Immobilien. Sie stellt die Summe aller Finanzierungsbausteine dar, die zur Finanzierung des Erwerbs oder der Umschuldung einer Immobilie erforderlich sind.
Obwohl der Begriff Immobilienfinanzierung die sprachlich richtige Bezeichnung ist, so hat sich jedoch in Deutschland das Wort Baufinanzierung als Gattungsbegriff durchgesetzt. Ganz anders halten es unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz. Dort spricht man von Hypotheken und Hypothekarkrediten.

Grundsätzlich werden Finanzierungsbausteine nach Eigen- und Fremdkapital unterschieden. Eine private Finanzierung für wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien besteht aus mindestens einem der nachfolgenden Bausteine:

Fremdkapital
Bemerkungen
Annuitätendarlehen
Der Klassiker der Immobilienfinanzierung ist das Tilgungsdarlehen. Die Annuität (Annus, lateinisch für Jahr) ist eine altmodische Bezeichnung für die Jahresrate. Sie besteht aus der Summe von Zins- und Tilgung.
» Erklärung Annuitätendarlehen
» Rechner: So wird ein Tilgungsdarlehen berechnet
Festdarlehen
Festdarlehen sind endfällige Darlehen. Während der Laufzeit werden nur Zinsen gezahlt. Die Tilgung erfolgt am Ende der Laufzeit in einem Betrag. Festdarlehen sind für Privatpersonen in den seltensten Fällen sinnvoll, jedoch gerne genutzt von vermögenden Kunden, die eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben und die gleichbleibende Zinslast zur Senkung ihrer Steuerlast einsetzen. Ein großer Nachteil ist die anhaltend hohe Verschuldung, die bei Mietausfällen oder anderweitig beeinträchtigter Kapitaldienstfähigkeit ein hohes Risiko darstellt. Ein Festdarlehen erfordert eine höhere Besicherung als ein klassisches Annuitätendarlehen.
» Erklärung Festdarlehen
Ratenkredite als Nachrangdarlehen
Nachrangdarlehen sind zwar effektiv Fremdkapital, werden aber nicht erstrangig besichert. Deshalb werden sie von vielen Gläubigerbanken des Hauptdarlehens durchaus als Eigenkapital angesehen und nur bei der Ermittlung des Verschuldungsgrades berücksichtigt.
KfW Fördermittel
Die KfW bietet verschiedene Förderprogramme für die Teilfinanzierung von Wohnimmobilien an. Die KfW Darlehen werden über die Bank beantragt von der Sie das Darlehen für die Immobilie beziehen. Sie sind zwar Nachrangdarlehen, jedoch haftet die Bank gegenüber der KfW für diesen Immobilienkredit. Deshalb werden KfW Mittel von den Banken immer wie ein selbst herausgegebenes Darlehen gewertet.
» KfW Fördermittel

Eigenkapital
Bemerkungen
Barmittel und Sparguthaben
Alles was in bar vorhanden, auf dem Girokonto und kurzfristig verfügbaren Anlagekonten vorhanden ist, kann als Eigenkapital eingesetzt werden. Aktiendepots, Fonds und Guthabenkonten gelten hingegen nicht als Eigenkapital. Es sei denn, Sie lösen diese Vermögenswerte auf und das Kapital steht zum notwendigen Zeitpunkt zur Verfügung.
Eigenleistung (Muskelhypothek)
Wer körperlich dazu in der Lage ist und über den notwendigen Sachverstand bzw. die erforderlichen Fähigkeiten verfügt, der kann durch seine eigene Arbeitskraft "Eigenkapital schaffen". Die so erbrachten Eigenleistungen (Selbst-, Verwandten- und Nachbarschaftshilfe) senken die Baukosten und erhöhen in gleichem Maße die Eigenkapitalquote. Doch Vorsicht: Eigenleistungen sind häufig überschätzt, bzw. Bauherren überschätzen gerne ihre Fähigkeiten. Zudem werden Eigenleistungen in der Regel nur bis maximal 30.000 Euro anerkannt. Mehr ist dann nur noch möglich, wenn einer der Bauherren eine entsprechende Qualifikation nachweisen kann. Aber auch das ist nur bei sehr wenigen Banken machbar. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass Baumaterial aus eigenen Mittel bezahlt werden muss.
Bausparguthaben
Bausparguthaben sind Sparguthaben und damit schon genannt, jedoch erfüllen Sie eine besondere Funktion in Kombination mit einem Bauspardarlehen.
» Bausparvertrag
» Wenn das Bauspardarlehen zuteilungsreif ist
Bezahlte Grundstücke
Wer ein Haus bauen möchte und ein bereits bezahltes Grundstück in das Vorhaben einbringt, profitiert von einem besseren Beleihungswert und damit von günstigeren Immobilienzinsen.
» Der Beleihungswert - Grundlage für die Zinskondition
Bereits erbrachte Leistungen
Wenn Bauherren schon vor Abschluss einer Finanzierung einen Architekten beauftragt und auch bezahlt haben, dann können diese Kosten berücksichtigt werden.
Fördermittel
Fördermittel sind zwar, wie auch Nachrang- und KfW-Darlehen, Fremdkapital, werden jedoch als Eigenkapitalersatz anerkannt. Das wird möglich, weil diese entweder nur nachrangig oder gar nicht im Grundbuch eingetragen sind. Jedes Bundesland, einzelne Gemeinden, Kirchen und Vereine bieten an spezielle Fördermittel an. Diese werden bei der jeweiligen Bewilligungsstelle beantragt.
» Übersicht der Landesfördermittel
Privatdarlehen
Eine weitere Besonderheit sind Darlehen, die Sie von Privatpersonen erhalten. Häufig helfen Freunde oder Familienmitglieder bei der Finanzierung durch Privatdarlehen mit. Auch hier reden wir eigentlich über Fremdkapital. Doch ebenso wie bei anderen nachrangigen oder gar nicht grundbuchlich gesicherten Verbindlichkeiten werden diese ausschließlich zur Berechnung des Verschuldungsgrades und der Kapitaldienstfähigkeit berücksichtigt.



Immobilienfinanzierung Zusatzsicherheiten

Nicht liquide Vermögenswerte als Zusatzsicherheit

Nicht liquide Vermögenswerte zählen nicht als Eigenkapital. Aber: Sie können dabei helfen, einen deutlich günstigeren Zins zu vereinbaren. Warum, erklären wir hier:

Banken interessieren sich bei der Kreditvergabe nur für zwei Fragen:

  1. Kann mein Kreditnehmer die Raten bis zum Schluss bezahlen?
  2. Wie sichere ich mein Kredit ab, falls er es doch nicht kann?

Genau aus diesem Grund bestehen Banken in der Regel auf den Einsatz von Eigenkapital. Das ist sinnvoll für beide Seiten. Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, umso kleiner ist das Risiko für beide Parteien. Gerät der Darlehensnehmer in einen finanziellen Engpass, dann fällt es leichter eine kleine Rate zu zahlen als eine große.

Banken verabscheuen Kreditausfälle mehr als der Teufel das Weihwasser. Denn ein verlorener Kredit bedeutet nicht nur eine Menge Arbeit, sondern kostet sehr viel Geld. Die Verwertung einer Immobilie ist aufwändig und erbringt selten den Betrag, der für die Deckung des ausstehenden Kredites inklusive aller Kosten erforderlich ist. Deshalb kalkulieren Banken mit einem statistischen Kreditausfallrisiko und bewerten Finanzierungsanfragen gemäß ihrer Richtlinien und den gesetzlichen Vorgaben.

Fällt ein Kreditnehmer nun aus dem statistischen Mittel heraus, dann führt das bei einem Unterschreiten garantiert zu einem Konditionsaufschlag und im schlimmsten Falle zu einer Ablehnung der Kreditanfrage. Überschreitet er das Niveau durch besonders hohe Einnahmen oder Sicherheiten, dann wirkt sich das positiv auf die Konditionsgestaltung der Immobilienfinanzierung aus.

Wer nun über zusätzliche Vermögenswerte verfügt, sollte diese unbedingt ins Spiel bringen - sofern sie dazu geeignet sind. Zusätzliche Sicherheiten reduzieren das Forderungsausfallrisiko, der Beleihungsauslauf sinkt und dass belohnt die Bank mit einer geringeren Verzinsung des Immobilienkredites. Artikel » Der Beleihungswert - Grundlage für die Zinskondition

Diese Vermögenswerte eignen sich als Zusatzsicherheiten

  • Weitere Immobilien: Eine weitere vorhandene Immobilie ist gut geeignet, sofern sie noch Spielraum bei der Beleihung bietet. Es fallen jedoch weitere Kosten für die Eintragung oder Abtretung der Grundschuld an. Ist nur noch der zweite oder dritte Rang im Grundbuch frei, dann schmilzt der Vorteil schnell dahin.
    » Das Grundbuch - die Basis der Finanzierung
  • Guthaben auf/in Festgeldkonten, Sparplänen, Lebens- oder Rentenversicherungen: Solche Guthaben sind wie Bargeld - nur eben nicht sofort verfügbar. Damit qualifizieren sich solche Geldanlagen als bestens geeignet. Der Vorteil ist, dass die Guthaben während der Vertragslaufzeit weiterhin Geld verdienen können. Sofern Sie tatsächlich Zinsen in ansprechender Höhe erhalten.

    An dieser Stelle sei angemerkt, dass jede Kapital- und Geldanlage kritisch geprüft werden muss. Nicht selten werden deutlich höhere Zinsen für einen Kredit bezahlt als eine Geldanlage an Zinsen einbringt. Experten können schnell errechnen, wann sich die Auflösung einer Anlage anbietet (auch wenn dabei zunächst Verluste entstehen) und besser als Eigenkapital in der Finanzierung aufgehoben sind. Das gilt jedoch nicht pauschal und schon gar nicht für Geldanlagen, die der Altersvorsorge dienen.
  • Wertpapiere: Wertpapiere, egal in welcher Form, sind durchaus geeignete Zusatzsicherheiten. Allerdings fällt das Urteil der Banken für den Kunden meist ernüchternd aus. Nicht selten werden Wertpapiere nur mit 60 Prozent des Markt- bzw. Kurswertes berücksichtigt. Damit sollen mögliche Verluste schon im Voraus berücksichtigt sein. Börsenkurse sind sehr beweglich und mitunter verliert auch der heutige "Highflyer" morgen deutlich an Wert. Die Formalitäten sind überschaubar und meistens mit wenigen oder gar keinen Kosten verbunden.

Zusatzsicherheiten müssen nicht bis zum Ende der Vertragslaufzeit abgetreten sein. Sobald entsprechende Teile des Darlehens getilgt sind, sprechen Sie ihre Bank darauf an und bitten um die Freigabe der Sicherheiten. Ein guter Zeitpunkt sind die Verhandlungen zur nahenden Anschlussfinanzierung.


Wie finde ich heraus, ob und welches Darlehen ich mir leisten kann?

Eine Immobilienfinanzierung ist eine sehr langfristige Angelegenheit mit hoher Verbindlichkeit. Ein Darlehen ist schnell aufgenommen, hat aber eine enorme Haftwirkung. Wenn Sie nicht erben, die Immobilie verkaufen, im Lotto gewinnen oder anderweitig über adäquates Vermögen verfügen können, dann werden Sie wohl viele Jahre - mitunter Jahrzehnte - damit beschäftigt sein, den Immobilienkredit zurückzuzahlen.

Immobilienfinanzierung Haushaltskostenrechnung Wir empfehlen Ihnen deshalb sehr genau zu überlegen. Was tatsächlich langfristig machbar ist, erklärt Ihnen in der Regel die Bank. Auch wenn Sie anderer Meinung sind, hilft Ihnen das nicht weiter. Auch mit gutem Zureden werden Sie einen Banker nicht davon überzeugen können, dass er bei der Haushaltskostenrechnung ein Auge zudrücken soll. Und sollte es das tatsächlich gegeben haben, spätestens seit Inkrafttreten der Wohnimmobilienkreditrichtlinie 2016 ist das vorbei.

Die wirklich wichtige Frage, deren Antwort sich direkt auf die zukünftige Lebensqualität auswirkt, lautet nicht: "Was ist machbar?", sondern: "Was sind mir die eigenen vier Wände wirklich wert?". Die Finanzierung einer Immobilie wird Sie finanziell einschränken, wenn Sie ihr heutiges Wohnniveau beibehalten oder gar verbessern möchten. Doch worauf sind Sie bereit zu verzichten? Bitte diskutieren Sie das intensiv mit sich selbst und Ihrer Familie oder dem Lebenspartner.

So finden Sie heraus, wie viel Darlehen Sie sich leisten können

  • Die maximale monatliche Darlehensrate: Wenn Sie ohne ein Gespräch mit einem Berater oder Banker wissen möchten, was ungefähr machbar ist, dann können Sie auf einfache Weise Ihre Einnahmen addieren und davon alle Ausgaben inklusive der Haushaltskosten abziehen. Das was übrig bleibt, ist der so genannte Haushaltsüberschuss. Dieser Betrag stellt die maximal mögliche Darlehensrate dar. Natürlich ist das nur ein Näherungswert, bringt aber etwas Orientierung.

    Hier finden Sie eine Anleitung und ein Rechenbeispiel:
    » Baufinanzierungsrechner, Absatz: Berechnung des Finanzierungspotenzials
    » Rechner Schnellprüfung des Vorhabens
  • Das Eigenkapital als Grundlage der Berechnung: Eine weitere Möglichkeit, die richtige Finanzierungsgröße zu ermitteln, ist die Eigenkapitalquote. Wenn Sie die Vorgaben eines Kreditinstitutes erfüllen möchten/müssen oder eigene Vorstellung zur Höhe des einzubringenden Eigenkapitals haben, dann helfen Ihnen ein Taschenrechner und diese einfache Gleichung weiter. Sie müssen jetzt nur noch genau festlegen, wie viel Eigenkapital Sie in Euro aufbringen möchten und wie viel Anteil es an der Gesamtfinanzierung in Prozent (Eigenkapitalquote) haben soll.

    Maximales Darlehen = Eigenkapital * 100
    Eigenkapitalquote

    Wichtiger Hinweis: Der Kauf einer Immobilie erzeugt Nebenkosten. Bitte berücksichtigen Sie das bei ihren Überlegungen. Im Abschnitt "Wie viel Eigenkapital ist erforderlich?" finden Sie weitere Information dazu, mit welchen Nebenkosten Sie rechnen müssen und wie hoch sie ausfallen. Ebenso berücksichtigen Sie bitte, dass die Vorgaben der Banken bezüglich des erforderlichen Eigenkapitals sehr unterschiedlich sind.


Wie viel Eigenkapital ist erforderlich?

Es gibt eine allgemein akzeptierte Vorstellung, dass für ein Finanzierungsvorhaben 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufzubringen sind. Dagegen ist nichts einzuwenden. Wir empfehlen unseren Kunden auch gerne mehr, sofern es sich um eine selbstgenutzte Immobilie handelt und das erforderliche Kapital vorhanden ist. Dabei geht es vordergründig um die Absicherung der Finanzierung durch eine möglichst kleine Darlehensrate, die Einsparung von Zinskosten und die Sicherung eines Puffers für den Fall, dass eines Tages ein Umbau nachfinanziert oder vielleicht auch eine "Hypothek" aufgenommen werden muss, weil Sie sich einen größeren finanziellen Spielraum verschaffen müssen. Die Verhandlungen mit Banken fallen eben deutlich leichter, wenn die Immobilie nicht bis zur "Oberkante" finanziert ist. Auf der anderen Seite steht der optimale Kapitaleinsatz. Kapital muss dem Wertverlust durch Inflation standhalten und sollte obendrein auch noch Erträge abwerfen.

Wer heute Geld anlegen möchte, hat nicht viele Optionen. Wertpapiere sind interessant, bergen aber eine Menge Potential für schlaflose Nächte und herbe Verluste. Der Weg zur Bank endet mit enttäuschenden Zinsangeboten. Was noch bleibt ist die Investition in Sachwerte. Diese sind sehr interessant, weil sie Nutzwerte bieten und häufig auch von inflationären Entwicklungen profitieren. Eine Immobilie ist der klassische Sachwert für Privatinvestoren. Wenn Sie sich also eine Immobilie kaufen in die Sie selbst einziehen werden und über freies Kapital verfügen, dann investieren Sie bitte so viel wie möglich - vorausgesetzt die Lage und Qualität der Immobilie rechtfertigen diese Investition.
Artikel » Die Baufi24 Standortprofile und Analysen der Wohnimmobilienmärkte

Die Nebenkosten nicht vergessen

Der Kauf einer Immobilie erzeugt Nebenkosten in nicht unbeträchtlicher Höhe, die je nach Vorhaben variieren. Annähernd alle Banken verlangen von Ihnen, dass Sie diese Nebenkosten aus eigener Tasche bezahlen. Grundsätzlich sind auch Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital darstellbar. Die Bedingungen und Möglichkeiten sind in diesem Artikel beschrieben Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital.

Kauf gebrauchte Immobilie oder Neubau vom Bauträger
Bauvorhaben durch Bauträger realisiert
Bauvorhaben in Eigenregie ohne Bauträger
  • Notar und Gerichtskosten ca. 2,00 %
  • Maklercourtage (siehe »Übersicht)
  • Grunderwerbsteuer (siehe Tabelle)
  • Notar und Gerichtskosten ca. 2,00 %
  • Maklercourtage (siehe »Übersicht)
  • Grunderwerbsteuer (siehe Tabelle).

    Kaufen Sie Grundstück und Bauleistung vom Bauträger, dann ist die Grunderwerbsteuer für den Gesamtbetrag zu entrichten.
  • Notar und Gerichtskosten ca. 2,00 % vom Grundstückspreis. Weitere Kosten für Grundschuldeintragung und ggf. Abwicklung über Notaranderkonto
  • Maklercourtage (siehe »Übersicht)
  • Grunderwerbsteuer (siehe Tabelle).

    Die Steuer ist nur für den Kauf des Grundstücks zu entrichten. Die Baukosten unterliegen nicht der Besteuerung.

  • Artikel » Die Nebenkosten nicht vergessen




    Welche Zinsbindung passt zu meinem Vorhaben?

    Leider besitzt niemand eine Glaskugel, die tatsächlich voraussagen kann, wie unser Leben in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren aussehen wird. Deshalb ist es auch schwer die Zinsbindung auf eventuelle Veränderungen in der Zukunft auszurichten - es sei denn, Sie haben sehr konkrete Pläne.

    Wessen Zukunft in finanzieller Hinsicht nicht "vorgeschrieben" ist, sollte lieber die zum Zeitpunkt des Finanzierungsabschlusses herrschende Zinssituation und sein Risikoprofil in die Waagschale werfen.

    » Zinsentwicklung Baufinanzierung
    Zinsentwicklung Immobilienfinanzierung

    Historisch günstige Zinsen - mittel bis langfristig geht's aufwärts

    Ein Blick auf die Zinsentwicklung zeigt sehr deutlich, dass wir im Moment ein überaus günstiges Zinsniveau vorfinden. Das Chart zeigt die Pfandbriefrenditen von 1980 bis 2015 mit einem klaren Abwärtstrend. Darüber können wir uns freuen, sind doch Zinsen von 12 Prozent ein Graus für einen Immobilienbesitzer.

    So schön die aktuell besonders niedrigen Zinsen auch sein mögen, sie sind nicht gesund für unsere Volkswirtschaft. Negative Einlagezinsen bei der EZB und Sparzinsen auf der Null-Linie treiben die Preise für Sachwerte. Allen voran Aktien und Immobilien, gefolgt von Oldtimern und Kunst.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Immobilienzinsen zukünftig deutlich teurer werden. Nicht sofort, aber in ein paar Jahren. Deshalb sollte jeder, der im Moment eine Immobilienfinanzierung oder Anschlussfinanzierung abschließt, eine möglichst lange Laufzeit wählen. Am besten 15 Jahre oder länger. Wessen Zinsbindungsfrist in weniger als 36 Monaten ausläuft, kann sich bereits heute mit einem Forward Darlehen die Zinsen von heute sichern.

    Wer besonders schlau ist, der kalkuliert sich ein Volltilger-Darlehen mit langer Laufzeit. Das hat gleich mehrere Vorteile:

    1. Zinssicherheit während der gesamten Laufzeit
    2. Konditionsvorteil durch Volltilgungsvereinbarung
    3. Die hohe Zinsersparnis ermöglicht deutlich höhere Tilgungsleistungen (im Vergleich zu den Zinsen der Vorjahre), die zu einer Laufzeitverkürzung führen

    Und das Beste zum Schluss: Flexibilität durch ein einseitiges Kündigungsrecht nach 10 Jahren Laufzeit. Das bedeutet, auch Verträge mit Sollzinsbindungsfristen von 15 oder 20 Jahren, können spätestens nach zehn Jahren ohne zusätzliche Kosten gekündigt werden. Das macht natürlich nur dann Sinn, wenn Sie das Darlehen tatsächlich zurückzahlen können oder das Zinsniveau mittlerweile gesunken ist.

    Grundlage für dieses Kündigungsrecht ist § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB, demzufolge Darlehen nach zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückgezahlt werden können. Einen Vergleich der Zinsbindungfristen finden Sie hier.

    Wer sich für die Kalkulation von Hypothekenzinsen und den Einfluss der EZB auf das Zinsniveau interessiert, wird hier fündig: Artikel: Wie Hypothekenzinsen entstehen, Absatz: Die EZB beeinflusst die Kreditzinsen. Oder doch nicht?
    Zinsentwicklung Immobilienfinanzierung
    Artikel » Ein Ende günstiger Baugeldzinsen bald in Sicht?

    Immobilienfinanzierung Scheidung

    Wir kaufen als Paar. Was passiert, wenn wir uns trennen sollten?

    Paare müssen nicht unbedingt vor den Altar treten, um zu heiraten. Die wahre Hochzeit, zumindest in finanzieller Weise, passiert vor dem Notar. Was witzig klingt, kann leider schnell "unwitzig" werden, wenn Paar eines Tages getrennte Wege gehen möchten und für diesen Moment nicht vorgesorgt haben.

    Unverheiratete Paare, die sich eine Immobilie zur gemeinsamen Nutzung kaufen möchten, stehen vor einer Reihe juristischer Fragen, die im Vorfeld geklärt werden sollten. Für den Fall einer Trennung ist es ratsam die Besitzverhältnisse und Finanzierungsmodalitäten bereits im Vorfeld genau zu regeln, um Streit oder gar einen teuren Gerichtsprozess zu vermeiden.

    • Möglichkeit 1: Ein Partner erwirbt die Immobilie allein: Wenn von einem der Partner sowohl das Eigenkapital komplett eingebracht als auch die Gesamtfinanzierung übernommen wird, kann er als alleiniger Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden. Der andere Lebenspartner kann sich in Form einer Mietzahlung an der Finanzierung beteiligen. Solange die finanzielle Beteiligung des Partners nicht die Hälfte der ortsüblichen Miete übersteigt, kann solch eine Regelung auch ohne Ausgleichsanspruch als fair eingestuft werden. Bei höherer Beteiligung ist es sinnvoll, für den Trennungs- oder Todesfall eine angemessene Ausgleichszahlung schriftlich zu vereinbaren.
    • Möglichkeit 2: Immobilie als GbR erwerben: Paare ohne Trauschein können ihren Immobilienkauf durch einen Gesellschaftsvertrag juristisch absichern. Hierzu gründen sie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und werden dann gemeinschaftlich ins Grundbuch eingetragen. Ein GbR-Gesellschaftervertrag ist auch ohne Eintragung ins Grundbuch gültig. Im Gesellschaftsvertrag können alle möglichen Situationen, wie Trennung, Todesfall, Heirat, klar und eindeutig geregelt werden. Ebenso der Fall, wenn ein Partner mehr zur Finanzierung beiträgt als der andere. Allerdings muss der Gesellschaftsvertrag üblicherweise von einem Notar beurkundet werden.
    • Möglichkeit 3: Gemeinsamer Immobilienerwerb: Die am weitesten verbreitete Möglichkeit für Paare ohne Trauschein, eine Immobilie zu kaufen, ist der Erwerb nach Bruchteilen. Im Idealfall lassen sich beide Partner zu je 50 Prozent ins Grundbuch eintragen. Im Falle einer Trennung bietet ein Partnerschaftsvertrag juristische Sicherheit, mit dem beide Partner ihre Rechte an der Immobilie verbindlich regeln. Ein solcher Vertrag muss sich nicht auf den Immobilienkauf beschränken, sondern kann auch andere gegenseitige Verpflichtungen beinhalten wie etwa Unterhaltsregelungen oder die Kreditfinanzierung.
    Ebenso wichtig wie die Rechtslage bei einer möglichen Trennung ist die Regelung im Todesfall. Da für unverheiratete Paare kein gesetzliches Erbrecht gilt, können sie vorsorglich Einzeltestamente aufstellen, in denen der jeweils andere Partner als Erbe eingesetzt wird und ihm ein Vorkaufsrecht für die nicht vererbbaren Pflichtanteile an der Immobilie eingeräumt wird.

    Hier noch ein Hinweis für verheiratete Paare:
    Artikel » Scheidung - was passiert mit der Finanzierung?

    Arbeitslosigkeit

    Was passiert wen ich arbeitslos werde?

    Arbeitslosigkeit kann leider schnell zu Problemen führen. Deshalb gilt es schon zu Beginn der Finanzierung Geld zur Seite zu legen und diese Reserve in den folgenden Jahren weiter aufzustocken. Auch eine Arbeitslosenversicherung kann in Frage kommen.

    Mehr Informationen erhalten Sie hier:
    Artikel » Baufinanzierung: Haus und arbeitslos - was tun?

    Vergleich von mehr als 300 Banken

    • Baufi24 vergleicht für Sie die Zinsen und Konditionen von mehr als 300 Anbietern für Ihre persönliche Immobilienfinanzierung.

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