Teilen auf LinkedIn Teilen auf Pintrest Teilen auf Xing Teilen auf Google Plus Teilen auf Twitter Teilen auf X Per Email versenden
Sie sind hier:
Inhaltlicher Bezug:

Schnell und günstig - das Fertighaus - Teil 1

Bewertung des Artikels:
Wie gefällt es Ihnen?

Schnell und günstig - das Fertighaus - Teil 1


Wer ein Haus bauen möchte, wird sich zwangsläufig die Frage stellen: Was eignet sich besser für mich - ein Fertighaus oder ein Massivhaus? Waren Fertighäuser in den 70er-Jahren noch als Billigprodukte und Wohnschachteln "verschrien", so hat sich seitdem vieles getan. Die Produktionsweise hat sich dabei kaum verändert. Nach wie vor wird das Gebäude weitestgehend industriell vorgefertigt und auf dem Grundstück errichtet. Fertighäuser sind meist günstiger als Massivhäuser, da die Lohnkosten weniger ins Gewicht fallen.


Das Prinzip Fertighaus

Schon seit mehr als 60 Jahren können Bauherren auf Fertighäuser bauen. Durch stetige Weiterentwicklung der industriellen Produktion können heute sogar die höchsten Energiestandards mit Fertighäusern erreicht werden. Wer sich für diesen Haustyp interessiert, verfügt über einen entscheidenden Vorteil: Er hat die Möglichkeit, in Musterhaussiedlungen bereits das entsprechende Haus zu besichtigen. So kauft der Bauherr nicht die Katze im Sack. Gleichzeitig sollte die Baufamilie ihre individuellen Bedürfnisse überprüfen. Musterhäuser können nur einen ersten guten Eindruck verschaffen. Persönliche Wünsche lassen sich je nach Geldbeutel realisieren. Die meisten Fertighausanbieter sind in den letzten Jahren, was Kundenwünsche betrifft, viel flexibler geworden. Insoweit ist auch eine Individualisierung der Häuser möglich. Trotzdem haben die Kundenwünsche dort ihre Grenzen, wo sie stark von ursprünglichen Hausentwürfen abweichen und die Produktionskosten in die Höhe schnellen. Wer ein sehr exklusives Fertighaus sein Eigen nennen will, liegt auch fast auf dem Kostenniveau eines Massivhauses. Das Fertighaus von der Stange hat damit quasi ausgedient und wird meist nur noch als Sparvariante angeboten. Häufig bieten die Hersteller auch Fertighäuser nach dem Baukastenprinzip an, das heißt, es können beliebig viele Änderungen am Grundriss und an der Größe vorgenommen werden. Entscheidend für das Haus sind allerdings auch der Baugrund und die Grundstücksgröße. Diese entscheiden beispielsweise auch darüber, ob ein Keller möglich ist oder nicht. In jedem Fall ist bei Fertighäusern auch eine Baugenehmigung nötig.

Hat sich der Interessent für ein Haus entschieden, so steht im nächsten Schritt die Festlegung der genauen Ausstattung, Fassadengestaltung, Dach, Fenster und Türen, der Haustechnik und Heizung an. Bei dieser sogenannten Bemusterung wird die Art und Weise des Hauses endgültig bestimmt. Damit stehen auch praktisch alle Kosten fest. Das Haus geht in die Produktion, gleichzeitig wird der Baugrund für die Errichtung des Gebäudes hergerichtet.


Die Haustypen

Der Erwerber hat die Möglichkeit zwischen drei Haustypen zu wählen, je nach Finanzkraft und/oder der Fähigkeit, den Bau in Eigenleistung zu vollenden. Die Übergänge sind dabei manchmal fließend:
  1. schlüsselfertiges Haus
  2. Ausbauhaus
  3. Bausatzhaus

Schlüsselfertiges Haus

Beim schlüsselfertigen Haus werden zum Abschluss der Arbeiten die Schlüssel symbolisch übergeben und die Baufamilie kann damit einziehen. Doch ganz klar und allgemein gültig definiert ist der Begriff "schlüsselfertig" nicht. So sollte der Bauherr den Schlüsselfertig-Vertrag genau auf diesen Punkt überprüfen. Schlüsselfertig kann tatsächlich bedeuten, dass der Eigentümer nach der Übergabe der Schlüssel mit dem Einzug beginnen kann, aber nicht selten bedarf es auch noch einiger Restarbeiten. Dazu gehören Malerarbeiten, das Verlegen von Teppichböden und meist auch die Gartengestaltung.

Weitere Artikel:


Baufi24 vor Ort

Baufinanzierung, Hausfinanzierung und Immobilienfinanzierung mit bundesweitem Preisvergleich in vielen deutschen Großstädten und Ballungszentren:
Baufi24 - Deutschlands großes Baufinanzierungsportal
Deutschlands großes Baufinanzierungsportal