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Ökologisch und besonders - das Holzhaus
Baufinanzierung - Baufi Journal, News und Wissenswertes
| 26.04.2009 - Baufinanzierung |
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Ökologisch und besonders - das HolzhausVon Anette Stein (ast) In einem Holzhaus zu wohnen ist nicht nur originell und gemütlich, sondern auch mit etlichen Vorteilen verbunden. Holzhäuser sind umweltfreundlich und kostengünstig, bieten eine hohe Wohnqualität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.
Ökologisch sinnvoll
In Funktion, Komfort und Lebendsauer stehen Holzhäuser herkömmlichen Ein- und Zweifamilienhäusern in nichts nach beziehungsweise übertreffen sie diese sogar. Da Holz über eine hervorragenden Wärmedämmfunktion verfügt, müssen zwischen den Konstruktionselementen weniger Dämmstoffe eingebracht werden. Die Wärmeschutzbestimmungen und sogar auch das Niedrigenergie-Niveau erfüllen Holzhäuser problemlos, was hilft, Kosten zu sparen. Und das, obwohl Holzhäuser dünnere Wände als Massivhäuser benötigen. Dies wiederum bringt den Vorteil mit sich, dass sie bei gleicher Quadratmeterzahl insgesamt mehr Wohnraum als massive Bauten bieten. Daneben leistet, wer sich für ein Holzhaus entscheidet, einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz, da die Umwandlung des nachwachsenden Rohstoffes Holz zum einsatzfähigen Baustoff und dessen Verarbeitung vergleichsweise wenig Energie verbraucht, und damit kaum CO2 freisetzt. Nach der Nutzung kann der Baustoff leicht recycelt werden.
Auch zu einer angenehmen und gesunden Wohnatmosphäre trägt der Baustoff Holz bei. Zum einen ist es in der Lage Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu regulieren. So ist im Sommer und Winter gleichermaßen das Klima im Haus angenehm. Zum anderen verfügt Holz auch über die Fähigkeit, Schadstoffe aus der Luft zu binden.
Verschiedene Typen
Holzhäuser können in vier verschiedenen Bauweisen errichtet werden:
- Wohnblockhäuser: Vollholzkonstruktionen aus Balken, Bohlen oder mehreren Lagen miteinander verleimter bzw. vernagelter Bretter oder mehrschalige Konstruktionen mit Außen-, Kern- oder Innendämmung
- Holzskelettbauweise: in Deutschland als Fachwerkbau oder Ständerbauweise bekannt, ein Skelett aus senkrechten "Schwellen" und horizontalen "Rähmen" sind die tragenden Teile der Konstruktion, die Ausfachungen werden gefüllt (früher mit Lehm oder Ziegeln, heute mit Dämm-Materialien, die anschließend verputzt werden)
- Holzrahmenbauweise: die am weitesten verbreitete Bauweise, die Wände des Hauses bestehen aus Ständern, die mit Holzwerkstoffen oder Gipsplatten bekleidet werden, welche im Unterschied zur Skelettbauweise die Lasten mit tragen
- Tafelbauweise: Fertigvariante des Holzrahmenbaus, die Wand- und Deckentafeln werden in Werkhallen vorgefertigt, beidseitig beplankt, mit Fenstern und Türen versehen und mit Wärmeschutz auf Niedrigenergie-Niveau gebracht
- Mischbauweise: Kombination von Holz mit anderen Baustoffen, wie Ziegel, Beton, Glas, Stahl oder Aluminium, höhere Anforderungen an Statik und Wärmedämmung als beim reinen Holzrahmenbau
Der Kostenaspekt
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Durch einen hohen Vorfertigungsgrad senkt die Holzbauweise sowohl die Kosten als auch die Bauzeit. Es ist außerdem möglich, mit dem Ausbau sofort nach der Montage zu beginnen, da ein Holzhaus trocken errichtet wird und keine Trockenzeiten abzuwarten sind. Der Bauherr kann so die Phase der Doppelbelastung durch Miete und Darlehensraten erheblich verringern. Wichtig: Das Holz muss vor der Errichtung richtig getrocknet worden sein, ansonsten schwindet es stark. Durch das Einbringen von Eigenleistungen kann der Bauherr weiteres Geld sparen. Ein Schutz vor Insekten ist durch eine fachgerechte Konstruktion auch ohne chemische Mittel möglich.
Holzhäuser werden auch als schlüsselfertiges Fertigholzhaus, Ausbau-Haus oder Bausatz angeboten. Einige Anbieter ermöglichen dabei auch eine individuelle Gestaltung. Dies erhöht jedoch die Kosten, besonders preiswert sind nur die Fertigteilhäuser, die in hoher Stückzahl produziert werden. Blockhäuser können grundsätzlich nicht mit der Fertigteiltechnik errichtet werden.
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Für die Zukunft gewappnet - das Passivhaus Da die Energiepreise in Zukunft aufgrund der Rohstoffverknappung weiter steigen werden, beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wie sich die Kosten langfristig im Griff halten lassen. Eine gute Möglichkeit besteht darin, sich schon beim Hausbau auf diese Situation einzustellen und ein Passivhaus ins Auge zu fassen. Auch Altbauten können inzwischen auf den Passivhausstandard getrimmt werden. Für die Zukunft gewappnet - das Passivhaus Förderprogramme für Bauherren in Hessen - Teil 2 Für Erwerber einer gebrauchten Immobilie zur Selbstnutzung stellt das Land Hessen über die Landestreuhandstelle das zinsgünstige Hessen-Darlehen Bestandserwerb (HD) zur Verfügung. An der Förderung beteiligt sich die KfW Förderbank mit Mitteln aus dem "KfW-Wohneigentumsprogramm". Eigentümer, die ihre vorhandene selbstgenutzte Immobilie behindertengerecht umbauen wollen, könne außerdem Zuschüsse erhalten. Förderprogramme für Bauherren in Hessen - Teil 2 KfW-Programm Energieeffizient Sanieren  Modernisierer fördert die KfW-Bank, wenn diese die Förderkriterien einhalten. Hierfür steht das Programm „Energieeffizient Sanieren“ zur Verfügung. Förderwürdig sind Häuser, deren Bauantrag vor dem 01.01.1995 gestellt wurde. Das heißt die Gebäude mussten im Jahr 1996 fertiggestellt worden sein. KfW-Programm Energieeffizient Sanieren
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