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Der Baufi24 Ratgeber: Baufinanzierung & Immobilienfinanzierung

29.04.2009 - Baufinanzierung
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Neubau oder Bestandsimmobilie?

Wer plant, sich eine Immobilie anzuschaffen, muss unter anderem auch entscheiden, ob er lieber kaufen oder bauen möchte. Natürlich hängt dies davon ab, wo der zukünftige Eigenheimbesitzer wohnen möchte. Aber auch die Frage, wie stark sein Bedürfnis ist, sich mit den eigenen vier Wänden selbst zu verwirklichen, beeinflusst die Entscheidung mit. Und nicht zuletzt spielen auch die finanziellen Möglichkeiten eine große Rolle.

In den größeren Städten Deutschlands sind in den Zentren kaum noch Neubauwohnungen, geschweige denn ein Bauplatz zu bekommen. Insofern überwiegt hier das Angebot an Gebrauchtimmobilien. Bauherren wählen deshalb in der Regel einen Bauplatz am Stadtrand oder im ländlichen Bereich, wo zudem die Preise noch erschwinglich sind. Durch die größeren Entfernungen zur Arbeitsstelle und zu Einkaufsquellen steigen jedoch wiederum die Fahrtkosten und der Zeitaufwand. Ohne ein eigenes Auto ist dies meist nicht zu bewältigen. Wählen Sie eine außerhalb gelegene Immobilie, kann es außerdem schwierig werden, einen Käufer zu finden, falls Sie das Objekt doch wieder verkaufen möchten.
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Was spricht für einen Neubau?
Ob Neubau oder Gebrauchtimmobilie - beides ist mit spezifischen Vor- und Nachteilen verbunden. Bei einem Neubau kann der Bauherr stark Einfluss auf die Bauausführung und Ausstattung des Hauses nehmen und es so den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend gestalten. Außerdem ist das Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik und Reparaturen fallen in der Regel zunächst einmal nicht an. Besonderer von Vorteil Neubauten: Durch Einsparungsmöglichkeiten und Eigenleistungen können Sie die Kosten verringern.

Auf der anderen Seite müssen Sie aber eine hohe Eigeninitiative während des Bauvorhabens entwickeln und sich mit der Baufirma und Handwerkern herumschlagen. In neuen Siedlungsgebieten in Stadtnähe stehen außerdem oft nur sehr kleine Grundstücke zur Verfügung und ist keine gewachsene Infrastruktur vorhanden.

Oder doch lieber eine gebrauchte Immobilie?
Erwerben Sie ein vorhandenes Objekt, sparen Sie hingegen Zeit und Geld. Da Sie das Haus oder die Wohnung vorher besichtigen können, wissen Sie außerdem, was auf Sie zukommt. Andererseits kaufen Sie aber immer den Geschmack des Erbauers mit. Zudem lauern versteckte Kosten: Ältere Häuser sind oft nicht mehr auf dem neuesten Stand der Bautechnik und haben zum Beispiel keine optimale Dämmung. Auch verdeckte Mängel oder in absehbarer Zeit fällige Reparaturen wie beispielsweise das Einbauen neuer Fenster oder einer neuen Heizung können ins Geld gehen.

Kaufen oder bauen? Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Welche Immobilie die richtige für Sie ist, müssen Sie, unter der Berücksichtigung der spezifischen Vor- und Nachteile und Ihrer Lebenssituation, gut abwägen und dann eine Entscheidung treffen.
Neubau Bestandsimmobilie
Vorteile Vorteile
Bauherr kann Einfluss auf Bauausführung und Ausstattung nehmen Käufer kann Objekt besichtigen – kauft nicht die Katze im Sack
Haus ist technisch auf neuestem Stand Immobilie liegt in gewachsener Infrastruktur
mit Reparaturkosten ist erst einmal nicht zu rechnen relativ geringer Zeitaufwand
Kostenreduzierung durch Einsparmöglichkeiten und Eigenleistungen Objekt ist in der Anschaffung eher günstiger
Nachteile Nachteile
in Neubaugebieten keine gewachsene Infrastruktur Käufer hat keinen Einfluss auf die Bauausführung und Ausstattung
in Neubaugebieten (in Stadtnähe) häufig nur kleine Grundstücke verfügbar Objekt kann technisch veraltet sein
höherer Zeitaufwand und Eigeninitiative während des gesamten Vorhabens gefordert Kosten für Reparaturen und verdeckte Mängel lauern
Steuern sparen mit Baudenkmalen

Steuern sparen mit Baudenkmalen

Wer eine Immobilie erwerben möchte, sollte auch ein Baudenkmal in Erwägung ziehen. Solche Objekte sind nicht nur schön anzusehen, sondern Aufwendungen für Sanierungen an denkmalgeschützten Gebäuden werden steuerlich vom Staat auch besonders gefördert.Steuern sparen mit Baudenkmalen
 
Bausparen: Starthilfe für die erste Baufinanzierung

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Bausparen ist für junge Menschen durchaus eine geeignete Form des Vermögensaufbaus. Wer für seine Kinder, Enkel, Nichten oder Neffen eine finanzielle Starthilfe schaffen möchte, kann für diese einen Bausparvertrag abschließen und darauf regelmäßige Einzahlungen leisten.Bausparen: Starthilfe für die erste Baufinanzierung
 
Förderprogramme in Bayern - Teil 1

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Der Freistaat hat im Jahre 2007 ein eigenes Wohnbauförderungsprogramm (BayWoFG) aufgelegt. Gefördert werden über diesen Weg selbstgenutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie auch der Wohnraum von Menschen mit Behinderung. Auch ein Bauzuschuss für Familien ist möglich.Förderprogramme in Bayern - Teil 1
 
 

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