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Kosten beim Bauen
Baufinanzierung - Baufi Journal, News und Wissenswertes
| 04.05.2009 - Baufinanzierung |
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Kosten beim BauenVon Anette Stein (ast) Wer die Finanzierung einer Immobilie vorbereitet, sollte wissen, welche Ausgaben genau beim Bau eines Hauses entstehen. Diese sind oft höher als zunächst angenommen, da der Preis für das Haus nur einen Teil der Kosten ausmacht, die man insgesamt bewältigen muss. Hinzu kommen noch die Aufwendungen für Makler, Architekten, Statiker, Notare, Behörden, Versorgungs- und Versicherungsunternehmen.
Beim Hausbau ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen den Kosten für das Grundstück und den Kosten für das Objekt. Beide Posten setzen sich wiederum jeweils aus verschiedenen Teilkosten zusammen.
Wenn Sie ein Grundstück erwerben, fällt nicht nur der Preis für das Stück Land an, sondern weitere Ausgaben kommen auf Sie zu. Kaufen Sie über einen Makler, müssen Sie die Maklercourtage zum Kaufpreis hinzurechnen.
Für den Kauf wird außerdem die Grunderwerbsteuer fällig, die in der Regel 3,5 Prozent, in Berlin 4,5 Prozent, beträgt. Bei Bauträgermodellen zählten in der Vergangenheit auch der Preis für das Haus beziehungsweise die Wohnung zur Bemessungsgrundlage dazu. In Kürze wird jedoch das Finanzgericht des Europäischen Gerichtshofs klären, ob diese Besteuerungspraxis überhaupt rechtens ist, da der Bauherr für die Erstellung des Objekts bereits Umsatzsteuer entrichten muss und hier insofern eine Doppelbesteuerung vorliegt. Ist das Grundstück noch nicht erschlossen, fallen natürlich die Gebühren für den Bau von Straßen und Versorgungsleitungen wie Wasser, Abwasser, Gas, Fernwärme, Telefon- und Kabelanschluss an. Für diese Leistungen müssen Sie 30 bis 75 Euro pro Quadratmeter veranschlagen. Und auch das Weiterführen der Anschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus muss mit eingerechnet werden.
Ebenso wie beim Erwerb einer gebrauchten Immobilie werden zudem noch Verwaltungskosten - Notargebühren für die Kaufabwicklung und Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch - in Höhe von insgesamt 1,5 Prozent des Kaufpreises fällig.
Die Gebäudekosten
Den größten Anteil an den Gebäudekosten machen die Ausgaben für die Planung und Erstellung des Objekts aus. Ihre genaue Höhe hängt von den verwendeten Materialien und der Ausstattung ab. Wer hier den Überblick behalten will, muss also schon vorab die Ausstattung genau festlegen. Ein weiterer Kostenfaktor sind die Baunebenkosten, dazu gehören Erdarbeiten, Honorare für Statiker, Architekten und Bauingenieure sowie Gebühren kommunaler Behörden für die Baugenehmigung. Hinzukommen können noch die Kosten für die Vermessung des Grundstücks. Doch auch die Ausgaben für die Außenanlagen wie Außentreppen, die Anlage von Gärten, Wegen, Parkplätzen, Zäunen und Grundstücksmauern sind nicht zu unterschätzen. Weitere Kosten müssen Sie für den Abschluss entsprechender Versicherungen einkalkulieren. Eine Feuerversicherung ist meist eine der Voraussetzungen, um überhaupt einen Kredit von der Bank zu bekommen. Sinnvolle Policen sind außerdem die Bauherrenhaftpflichtversicherung, die Bauleistungsversicherung sowie, nach dem Einzug, eine Wohngebäudeversicherung. Und auch die Bank hält die Hand auf: Viele Kreditinstitute berechnen für die Ermittlung des Objektwerts der Immobilie eine Gebühr, außerdem können Bereitstellungs- und Bauzeitzinsen fällig werden, solange die Bauarbeiten noch laufen und die Kreditsumme noch nicht voll ausgezahlt ist.
Fazit: Unterschätzen Sie die tatsächlichen Kosten beim Hausbau nicht und rechnen Sie vorher alles gut durch. Nur so vermeiden Sie böse Überraschungen bei der Finanzierung!
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Die Wahl des richtigen Bauunternehmens Wer sich als Bauherr vor bösen Überraschungen schützen möchte, sollte bei der Wahl des Bauunternehmens genau prüfen wie kompetent dieses Unternehmen ist. Es hat sich gezeigt, dass bei den vielen Anbietern immer auch wieder schwarze Schafe ihr Unwesen treiben. Neben einer Bauverzögerung und erheblichen Mehrkosten kann das Auftreten von Problemen das finanzielle Aus den Bauherren bedeuten. Die Wahl des richtigen Bauunternehmens Wenn der Kredit ausläuft - die besten Konditionen sichern Jeder Immobilienbesitzer träumt davon, bei der nahenden Anschlussfinanzierung günstigen Darlehenszinsen zu nutzen, doch nicht jeder wird auch aktiv. So warten viele Kreditnehmer bis zum Anschlussdarlehen, ehe sie sich neu entscheiden, oder sie meinen nicht handeln zu können, weil ihre Verträge noch einige Jahre laufen. Wenn der Kredit ausläuft - die besten Konditionen sichern Geld fürs Dach - die Zusatzeinnahme Mit dem Dach des eigenen Heims noch Geld verdienen, dies ist inzwischen möglich. Einige Hersteller von Solaranlagen und entsprechende Solarfonds schließen entsprechende Miet- oder Pachtverträge für Dachflächen ab. Hiervon können sowohl Eigenheimbesitzer, Vermieter als auch Betriebe profitieren. Geld fürs Dach - die Zusatzeinnahme
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