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Haus ohne Euro - Fremdwährungsdarlehen
Baufinanzierung - Baufi Journal, News und Wissenswertes
| 17.05.2009 - Baufinanzierung |
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Haus ohne Euro - FremdwährungsdarlehenVon Eike Schulze (es) 1,6 %, 1,8 % so lauten die marktschreierischen Konditionen für Darlehen in fremden Währungen. Doch sind Fremdwährungsdarlehen wirklich so gut, wie sie scheinen? Einige Risiken lauern bei der Finanzierung. Nur für wenige Häuslebauer oder Immobilienerwerber dürften die Angebote tatsächlich interessant sein.
Das Prinzip des Fremdwährungsdarlehen
Ein Fremdwährungsdarlehen ist nichts anderes als ein Hypothekendarlehen, das nicht über den Euro abgeschlossen wird, sondern in einer anderen Währung. Die meisten Angebote beziehen sich auf den YEN, den Dollar oder Schweizer Franken, und auch Mischformen aus diesen Währungen gibt es. Die Rahmenbedingungen für eine Kreditvergabe sind denen in Deutschland vergleichbar. 20 - 30 Prozent an Eigenkapital benötigt der Darlehensnehmer. Fremdwährungsdarlehen sind in der Regel als endfälliges Darlehen mit Tilgungsaussetzung gestaltet. Das Prinzip ähnelt dem der bis vor einigen Jahren in Deutschland noch üblichen Versicherungshypothek. Der Kreditnehmer baut nach und nach einen Kapitalstock auf und zahlt die Darlehenssumme dann am Ende der Laufzeit auf einen Schlag zurück. Für das Ansparen kommen beispielsweise Fondssparpläne oder fondsgebundene Lebensversicherungen in Frage. Jedoch besteht auch ein gewisser Verhandlungsspielraum gegenüber den Banken. Als Alternativen kann sich der Kunde dann auch für konservativere Anlageformen entscheiden. Allerdings erwarten die Kreditinstitute meist eine Verzinsung von mindestens 4,5 Prozent, so dass beispielsweise eine kapitalbildende Lebensversicherung nicht denkbar ist. Grundsätzlich arbeiten seriöse Institute auch mit einem Rechenzins von 4,5 Prozent, so dass eine Fondsanlage über die lange Laufzeit immer noch eine höhere Verzinsung erwirtschaftet.
Chancen Risiken der Finanzierung
Positiv bei diesem Darlehenstypus sind die in vielen Ländern günstigeren Konditionen, zu denen der Darlehensnehmer über diesen Weg einen Zugang bekommt. Doch stehen den Vorteilen auch einige Nachteile gegenüber. Die meisten Fremdwährungsdarlehen sind variabel verzinst und werden zu bestimmten Stichtagen, häufig in Drei-Monats-Schritten, angepasst. Bei einem Darlehen mit Zinsfestschreibung sind die Kosten für die gesamte Laufzeit kalkulierbar, bei einem variablen Darlehen ist dies schwierig. Hier ist es nur möglich, eine Kündigung bei jedem Darlehensschritt zu vereinbaren. Der Kunde kann dann das Darlehen bei sehr günstigen Zinsen aufrecht erhalten, bei stärkerem Anstieg aber kündigen. Kündigt er den Vertrag, benötigt er allerdings einen neuen Kreditgeber. Das erfordert die ständige Beobachtung der Zinslage. Zudem könnte es für den Darlehensnehmers auch schwierig werden, einen neuen Anbieter zu finden, wenn sich zwischenzeitlich seine Bonität verschlechtert hat.
Ein weiteres Risiko stellt die Währung dar. Ist die Währung zum Zeitpunkt des Abschlusses schwach und steigt dann im Wert gegenüber dem Euro, so steigen auch die Verbindlichkeiten beim Ausstieg aus dem Vertrag. Deshalb sollten für diese Fälle zusätzliche Währungszertifikate eines seriösen Emittenten gezeichnet werden, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Dies bedeutet jedoch einen zusätzlichen Aufwand. Positiv für den Kunden ist im Umkehrschluss hingegen, wenn er in Zeiten einer starken Fremdwährung ein solches Darlehen aufgenommen hat und diese nun gegenüber dem Euro fällt. Dann sinkt auch die Höhe der Verbindlichkeiten. Wer dann auf ein Eurodarlehen umschichtet, kann unter Umständen große Summen sparen. Gerade darauf spekulieren viele Darlehensnehmer, die diesen Schritt wagen.
Fazit
Fremdwährungsdarlehen sind eigentlich nur etwas für erfahrene Darlehensnehmer oder Menschen mit einer gewissen Zockermentalität oder hohem Einkommen, die auch Rückschläge verkraften können. Im Idealfall und bei punktgenauer Umschichtung des Fremdwährungsdarlehens, kann durchaus ein erklägliche Summe werden. Im schlimmsten Fall hat man lange Zeit in eine Immobilie investiert und zahlt wesentlich höhere Kosten als für ein herkömmliches Darlehen.
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Haus und arbeitslos - was tun? Durch die Finanzkrise des Jahres 2008 ist zu erwarten, dass die Arbeitslosenzahlen in diesem und auch wahrscheinlich im nächsten Jahr weiter ansteigen. Wer noch eine Immobilie zu finanzieren hat und befürchtet, er könnte von Arbeitslosigkeit betroffen sein, der sollte frühzeitig handeln. Haus und arbeitslos - was tun? Bei Wohn-Riester-Darlehen genau hinschauen Für Selbstnutzer kann sich ein so genanntes Riester-Darlehen oder ein Riester-Bausparvertrag lohnen. Seit dem 1. November 2008 dürfen Banken, Bausparkassen und Versicherer entsprechende Verträge anbieten. Wer ein solches Darlehen abschließt, erhält für die Tilgung seines Darlehens die gleichen Zulagen und Steuervorteile wie für einen herkömmlichen Riester-Sparvertrag. Bei Wohn-Riester-Darlehen genau hinschauen Das Grundbuch - die Basis der Finanzierung Das Grundbuch ist ein staatliches Register, das alle Grundstücksrechte verwaltet. Dabei verfügt jedes Grundstück über ein eigenes Blatt, das in drei Teile untergliedert ist. Das Grundbuch - die Basis der Finanzierung
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