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Förderprogramme für Bauherren in Brandenburg - Teil 1
Baufinanzierung - Baufi Journal, News und Wissenswertes
| 02.06.2009 - Baufinanzierung |
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Förderprogramme für Bauherren in Brandenburg - Teil 1Von Eike Schulze (es) Das Land Brandenburg hat ein spezielles Wohnungsbauförderprogramm für Innenstädte ins Leben gerufen. Wichtigstes Ziel ist es, die Innenstädte des Landes neu zu beleben. Gerade die ostdeutschen Bundesländer leiden unter der Abwanderung jüngerer Bevölkerungsgruppen, dem soll dieses Programm entgegenwirken.
Ziel des Programms "Wohneigentum in Innenstädten"
Das Förderprogramm soll sicherstellen, dass Sozialstrukturen in den Innenstädten gefestigt werden und ein alters - und familiengerechter Ausbau gewährleistet ist. Dabei ist ein wichtiger Gesichtspunkt das ökologische Bauen. Seit dem Inkrafttreten der Richtlinie am 24.04.2009 fördert Brandenburg das selbstgenutzte Wohnungseigentum in Innenstädten. Bauherren erhalten Zuschüsse, wenn sie Bestandsgebäude erwerben, diese modernisieren oder umbauen und danach selbst nutzen. Ebenso gilt dies für Neubebauung, sofern Baulücken geschlossen werden. Die Kommune legt dafür entsprechende Quartier fest. Diese "Gebietskulisse" gilt speziell für Vorranggebiete "Wohnen in Wachstumskernen", Stadtumbaustädten und Mittelzentren. Entscheidende Voraussetzung ist, dass der Bauherr Eigentümer des Grundstücks oder Gebäudes ist. Auch Erbbaugründstücke dürfen bebaut werden. Die Eigenleistung des Bauherren muss mindestens 15 Prozent betragen, bei Neubauten 10 Prozent der Gesamtkosten. Mindestens zwei Drittel davon müssen als Geldmittel eingebracht, der restliche Teil darf als Arbeitsleistung erbracht werden. Dem Antrag sind Einkommensbescheide der letzten beiden Jahre beizufügen. Die Einkommensgrenzen betragen für beide Jahre zusammen für den Bauherren 70.000 EUR, für den Bauehepartner 50.000 EUR und jedes weitere Familienmitglied max. 30.000 EUR.
Förderung
Der Erwerber kauft eine leer stehende oder bewohnte Wohnung und modernisiert diese, wobei mindestens 500/qm von dieser Maßnahme betroffen sein müssen. Förderfähig ist auch der Ausbau- oder Umbau respektive die Erweiterung eines Gebäudes. Die Schaffung zusätzlichen Wohnraums beispielsweise als Einliegerwohnung oder den Neubau oder Erwerb eines Hauses oder Wohnung bei einer Baulückenschließung ist ebenso zulässig. Der Antrag muss mit dem Vordruck "Städtebauliche Stellungnahme" bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingereicht werden. Diese Stellungnahme bescheinigt die Förderwürdigkeit. Diese wird versagt, wenn der Antragsteller etwa die neusten Ernergieverluststandards (ENEV 2009) nicht einhält. Auch sind bestimmte Haustypen (Wochenendhäuser) von der Förderung ausgeschlossen. Im Rahmen von Modellvorhaben können gleichzeitig neue Wohnformen für ältere Menschen bezuschusst werden. Eine erweiterte Förderung ist auch für Schwerbehinderte möglich, besonders bei energiesparenden Bauformen oder bei hohem Aufwand für denkmalschützende Maßnahmen. Mit den Bauaktivitäten darf man erst nach Erhalt der Förderberechtigung beginnen. Mindestens zehn Jahre muss dann das Haus selbst bewohnt werden, ansonsten sind die Fördermittel zurückzuzahlen. Das Förderprogramm gilt noch bis zum 31.12.2010. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
Förderhöhe
Der Grundzuschuss beträgt 12.000 Euro. Zusätzlich werden weitere Zuschüsse gewährt. Beim Erwerb eines bereits bestehenden Hauses 12.000 Euro, für jedes Kind 5.000 Euro ebenso bei Schwerbehinderten. Bei Haushalten mit niedrigem Einkommen stehen noch einmal 5.000 Euro zur Verfügung. Eine gesonderte Förderung von max. 5.000 Euro gibt es für besonders energiesparende Maßnahmen, bei Baudenkmalen oder bei bodenarchologisch wertvollem Baugrund, bei der Errichtung zusätzlichen Wohnraums noch einmal bis zu 10.000 Euro. 3 Prozent der Entgelte müssen als Verwaltungsaufwand zurückgeführt werden.
Fazit
Das Förderprogramm bezuschusst die Vorhaben, ohne dass eine Rückführungspflicht der Entgelte besteht. Damit erhält der Bauherr zusätzliche Geldmittel an die Hand, die auch die Beschaffung von Hypotheken bei Kreditinstituten erleichtert.
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KfW-Programm Wohnraum Modernisieren Für Immobilieneigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung modernisieren oder instandsetzen möchten, stellt die KfW Bank zinsgünstige Darlehen aus dem Programm „Wohnraum modernisieren“ zur Verfügung. Dieses Programm richtet sich an Privatpersonen, Wohnungsbauunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden und Körperschaften öffentlichen Rechts. KfW-Programm Wohnraum Modernisieren Förderprogramme in Bayern - Teil 1 Der Freistaat hat im Jahre 2007 ein eigenes Wohnbauförderungsprogramm (BayWoFG) aufgelegt. Gefördert werden über diesen Weg selbstgenutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie auch der Wohnraum von Menschen mit Behinderung. Auch ein Bauzuschuss für Familien ist möglich. Förderprogramme in Bayern - Teil 1 Die Gunst der Stunde nutzen - niedrige Zinsen sichern Für Häuslebauer bringt die Finanzkrise einen positiven Effekt mit sich: Die Senkung der Leitzinsen und die Flucht der Anleger in Staatsanleihen haben dazu geführt, dass Banken und Sparkassen Hypothekendarlehen jetzt günstiger anbieten. Um gut einen Prozent sind die Zinsen für Baufinanzierungen gesunken, und liegen damit wieder auf einem Niveau wie zuletzt vor etwa drei Jahren. Die Gunst der Stunde nutzen - niedrige Zinsen sichern
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