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Alles in einem Stück - das Konstantdarlehen
Baufinanzierung - Baufi Journal, News und Wissenswertes
| 09.07.2009 - Baufinanzierung |
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Alles in einem Stück - das KonstantdarlehenVon Eike Schulze (es) Das Konstantdarlehen ist von der Begrifflichkeit her nicht mehr ganz eindeutig. Wurden früher nur Finanzierungen der Bausparkasse so bezeichnet, so hat sich dieses Wort heute teilweise auch bei Banken eingebürgert. Dabei findet es hier auch als Ersatz für das Volltilgerdarlehen Verwendung, also ein Darlehen mit einem festgeschriebenen Zinssatz für die gesamte Dauer der Finanzierung. In diesem Text geht es allerdings um das Konstantdarlehen der Bausparkasse.
Das Prinzip des Konstantdarlehens
Bei einem Konstantdarlehen gilt der gleiche Zinssatz über die gesamte Laufzeit bis zum Ende der Tilgung. Es handelt sich eigentlich um zwei Darlehen, die miteinander verbunden sind. Dabei wird ein Darlehensteil sofort ausgezahlt, der andere als Vorausdarlehen zu einem späteren Zeitpunkt. Ein Teil des Darlehens wird wie ein normales Annuitätendarlehen behandelt. Auf den zweiten Teil, das Bauspardarlehen, sind nur Zinsen fällig, gleichzeitig ist es aber mit einem Ansparanteil unterlegt, der die Finanzierung sichert. So gesehen müssen eigentlich drei Teile, auch wenn in einer konstanten Höhe, finanziert werden. Zwar sind die Darlehenszinsen zurzeit sehr günstig, doch der Zins gilt für die gesamte Laufzeit beispielsweise 26 oder 28 Jahre beziehungsweise je nach Eigenkapitalausstattung auch kürzer, doch die Mischung von unterschiedlichen Verträgen erschwert die Transparenz. Oft nennen die Anbieter nur den Effektivzinssatz des ersten Teils der Finanzierung, der günstig erscheint, wichtig ist jedoch der Gesamteffektivzins, der häufig deutlich höher liegt. Damit ist ein Vergleich mit anderen Finanzierungsformen schwierig. Der Vorteil des Konstantdarlehen besteht natürlich in einem gleichmäßig hohen Zinssatz, der eine Kalkulation der Aufwendungen für die gesamte Laufzeit möglich macht. Ein weiterer Vorteil: Wer die Einkommensgrenzen nicht überschreitet, der erhält auch die Wohnungsbauprämie. Des Weiteren sind Sondertilgungen, wie bei Bauspaarkassen üblich, möglich, so dass die Belastung während der Laufzeit abgesenkt werden kann. Zudem vergeben Bausparkassen Konstantdarlehen auch für einen kleineren Finanzierungsbedarf ab einer Höhe von 25.000 Euro.
Nachteile überwiegen
Da das Konstantdarlehen aus Darlehen plus Bausparvertrag besteht, erhöhen sich automatisch auch die Verwaltungsaufwendungen. Diese betragen beispielsweise beim Bausparvertrag 1 Prozent bis 1,6 Prozent der Bausparsumme. Außerdem besteht auch ein gewisses Risiko, dass der Bausparvertrag zum Zeitpunkt X nicht zugeteilt wird, dann wäre eine teure Zwischenfinanzierung fällig. Zudem findet über das Konstantdarlehen eine sehr starke Bindung an einen Anbieter statt. Daher ist ein Anbieterwechsel oder eine Umschuldung mit hohen Kosten verbunden. Und: Da die Zinssätze für normale Hypothekendarlehen im Moment sehr günstig sind, lohnen sich diese Angebote nicht wirklich. Auch das Argument der Sondertilgungen zieht nicht, da es schon genügend Anbieter gibt, die Sondertilgungen bei Annuitätendarlehen anbieten.
Fazit
Konstantdarlehen wiegen den Bauherren häufig in einer falschen Sicherheit, zwar stehen die Aufwendungen für die gesamte Laufzeit fest, aber durch die mangelhafte Transparenz ist ein Angebotsvergleich schwierig, gerade auch der Vergleich mit Annuitätendarlehen. Insoweit sind Konstantdarlehen meist auch nur etwas für Personen mit einem sehr hohen Sicherheitsbedürfnis. Wer sich hierfür interessiert, sollte sich daher umfassend informieren und vergleichen und Anbieter außen vor lassen, die keinen effektiven Zinssatz für die gesamte Laufzeit ausweisen, ansonsten besteht die Gefahr, dass man auf eine teure Mogelpackung hereinfällt.
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Richter gegen Doppelbelastung von Bauherren Richter des Niedersächsischen Finanzgerichtes wenden sich gegen die bundesdeutsche Praxis der Doppelbesteuerung bei Hausbau und Grundstückskauf aus einer Hand. Vielfach kommt es vor, dass Bauträger oder Bauunternehmen nicht nur den Hausbau abwickeln, sondern auch die Grundstücke beschaffen. Für die Vermittlung des Grundstücks werden häufig eigenständige Unternehmen beauftragt, an denen der Bauträger oder das Bauunternehmen beteiligt ist. Richter gegen Doppelbelastung von Bauherren Haus und arbeitslos - was tun? Durch die Finanzkrise des Jahres 2008 ist zu erwarten, dass die Arbeitslosenzahlen in diesem und auch wahrscheinlich im nächsten Jahr weiter ansteigen. Wer noch eine Immobilie zu finanzieren hat und befürchtet, er könnte von Arbeitslosigkeit betroffen sein, der sollte frühzeitig handeln. Haus und arbeitslos - was tun? In Sachsen wird Wohnraum gefördert Der Wohnungsleerstand in Sachsen wächst. Gab es um die Jahrtausendwende noch rund 380.000 nicht genutzte Wohnungen, so liegt die Zahl im Jahre 2008 schon bei 500.000. Das heißt, etwa jede vierte Wohnung im Freistaat steht leer. Um gerade dem Leerstand in Innenstädten entgegenzuwirken, hat die Landesregierung am 17.07.2008 das Programm "innerstädtisch Wohnen" aufgelegt. In Sachsen wird Wohnraum gefördert
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